- 21.01.2018, 13:42:18
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Schnabl: Ein Ende der Absoluten – für die Einbeziehung aller Ideen
‚Miteinander‘ kann durch Abwahl der absoluten Mehrheit tatsächlich gewählt werden
Utl.: ‚Miteinander‘ kann durch Abwahl der absoluten Mehrheit
tatsächlich gewählt werden =
St. Pölten (OTS) - „Ein Miteinander zeichnet sich durch das Hören
verschiedener Meinungen aus. Davon war im NÖ Landtag bisher nicht
viel zu bemerken“, drückt SPÖ-Landesparteivorsitzender Landesrat
Franz Schnabl sein Bedauern – nach der heutigen Diskussion der
SpitzenkandidatInnen - aus. Es könne nicht sein, dass die
Landeshauptfrau die NiederösterreicherInnen dazu auffordert, sich bei
Problemen, wie beispielsweise bei einem fehlenden
Kinderbetreuungsplatz, direkt an sie zu wenden – denn, so Schnabl:
„Menschen haben Rechte und sind keine Bittsteller. Die letzten
Jahrzehnte haben gezeigt: Es wird gnadenlos über die besten Ideen
‚d‘rübergefahren‘. Über 90 % der Vorschläge und Meinungen aller
anderen im Landtag vertretenen Parteien wurden ignoriert.“
Durch die absolute Mehrheit der ÖVP gäbe es in Niederösterreich keine
Chance auf die Verwirklichung von Konzepten, wie dem
365-Euro-Jahres-Öffi-Ticket, einen beitragsfreien Kindergarten auch
nachmittags oder einer effektiven Unterstützung beim
Job-Wiedereinstieg für Arbeitslose über 50.
Am 28.1.2018 haben die NiederösterreicherInnen die Chance, sich dafür
zu entscheiden, dass eine zweite Meinung im Landesparlament auch
tatsächlich gehört werden muss – denn: Unser Land braucht Visionen in
den Bereichen Gesundheit, Kinderbetreuung, öffentlicher Verkehr und
der Zukunft der Arbeit. Nur so können wir Niederösterreich zum
Vorzeigebundesland machen. Franz Schnabl abschließend: „Dies wird
erst möglich sein, wenn die absolute Mehrheit der Vergangenheit
angehört. Dann wird bunte, parteiübergreifende Mitgestaltung endlich
möglich.“
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