- 19.01.2018, 14:41:12
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„kulturMontag“: 650 Jahre ÖNB, Syrische Theatergeschichten von Turrini und Amir, Österreichs Grammy-Juror im Porträt
Außerdem: Dokumentation über „Die Florence Foster Jenkins Story“
Utl.: Außerdem: Dokumentation über „Die Florence Foster Jenkins
Story“ =
Wien (OTS) - Martin Traxl präsentiert den „kulturMontag“ am 22.
Jänner 2018, um 22.30 Uhr in ORF 2, der anlässlich des
650-Jahr-Jubiläums der Österreichischen Nationalbibliothek hinter die
Kulissen der ehrwürdigen Institution blickt. Studiogast ist
Generaldirektorin Johanna Rachinger. Weiters berichtet die Sendung
über drei neue Stücke, die syrische Flüchtlingsgeschichten auf
heimischen Bühnen erzählen, so u. a. Peter Turrinis „Fremdenzimmer“,
das demnächst Premiere in der Josefstadt feiert. Und: Österreichs
Grammy-Juror und Musiker Eric Spitzer-Marlyn im Porträt.
Anschließend an das Magazin steht die „Die Florence Foster Jenkins
Story“ (ab 23.15 Uhr) auf dem Programm – eine Spieldokumentation über
die beste schlechteste Opernsängerin der Welt, die hier von Opernstar
Joyce DiDonato verkörpert wird. Im Vorjahr war Meryl Streep für ihre
Darstellung der exzentrischen, singenden Milliardärin im
Hollywood-Bio-Pic von Stephen Frears Oscar-nominiert.
Das Gedächtnis Österreichs: 650 Jahre ÖNB – Generaldirektorin Johanna
Rachinger live im Studio
Sie ist eine der wichtigsten und ältesten Bibliotheken Europas, eine
„Schatzkammer des Wissens", wie auch der Titel der
Jubiläumsausstellung der Österreichischen Nationalbibliothek zu ihrem
650-jährigen Bestehen lautet. In den Archiven der ehrwürdigen
Institution sind Kostbarkeiten quer durch alle Medien gesammelt – in
Summe 12 Millionen Objekte, davon zählen acht zum
UNSECO-Weltdokumentenerbe. Sie alle zeugen auch von der wechselvollen
Geschichte Österreichs: von den Hofbibliotheken der
Habsburger-Kaiser, die sich mit Sammlungen und Prunksälen zu
schmücken wussten, über die Erste Republik und die finsteren Zeiten
des Nationalsozialismus bis ins Digitale Zeitalter. Der
„kulturMontag“ beleuchtet die Geschichte der ÖNB – und damit auch die
Geschichte der Demokratisierung des Wissens in Österreich. Dazu live
im Studio: Generaldirektorin Johanna Rachinger.
Syrische Flüchtlingsgeschichten auf den heimischen Theaterbühnen
Am 25. Jänner feiert Peter Turrinis jüngstes Werk „Fremdenzimmer“ –
ein Stück über ein Paar, das einen syrischen Flüchtling aufnimmt –
seine Uraufführung am Theater in der Josefstadt, wenige Tage später
kommt es auch auf die „Neue Bühne Villach“. Gustl, der
frühpensionierte Briefträger, gespielt von Erwin Steinhauer, und die
Mindestpensionistin Herta, verkörpert von Ulli Maier, geben völlig
ungeniert ausländerfeindliche Äußerungen von sich.
Zwei Stücke des syrisch-kurdischen Autors Ibrahim Amir, der selbst
Flüchtling war, sind derzeit bereits auf Wiener Bühnen zu sehen:
„Heimkehr“ im Volx/Margareten (seit 5. Jänner) und „Homohalal“ im
Werk X (seit 18. Jänner). Wie sehen die Österreicher Menschen aus
Syrien – und wie zeichnet ein Syrer seine Landsleute? Wie gehen wir
mit „Fremden“ – wie die „Fremden“ mit dem „Fremd Sein“ um? Der
„kulturMontag“ berichtet über die politischen Komödien.
Österreichs Mann in New York – Der Musiker und Grammy-Juror Eric
Spitzer-Marlyn im Porträt
Wenn am 28. Jänner in New York wieder die begehrten Grammys vergeben
werden, dann ist auch ein Musiker aus dem Waldviertel dabei: Eric
Spitzer-Marlyn ist bereits zum zweiten Mal Mitglied der Jury. Den
Umgang mit den ganz Großen des Pop ist der Sänger und Gitarrist
gewohnt: Er schrieb Songs für Roger Whittaker, stand mit Carlos
Santana auf der Bühne, machte Videos für ABBA und Falco und war mit
John Lennon befreundet. Heute arbeitet er als Sound-Designer für
Spielfilme und macht immer noch Musik. Der „kulturMontag“ hat Eric
Spitzer-Marlyn in Altenburg bei Horn besucht.
Kulturdokumentation „Die Florence Foster Jenkins Story“
Sie war die schlechteste Sängerin der Welt, doch diesen Titel
verteidigt Florence Foster Jenkins bis heute. Mit ihrem legendären
Auftritt in der Carnegie Hall brach die US-Amerikanerin alle Rekorde.
Denn eines ist sicher: Viele können nicht singen, doch „so“ nicht
singen konnte nur die Foster Jenkins! Aber wie wurde aus einer
selbsternannten Opernsängerin, deren Untauglichkeit Grauen oder
bestenfalls Heiterkeit erregt, ein populäres Phänomen? Waren es ihre
verrückten Kostüme? Oder ihr Geld? Zweifellos steckt mehr dahinter
als schriller Gesang: Es ist die wahrhaft filmreife Story einer
Rebellin und Exzentrikerin, die obendrein ein dunkles Geheimnis zu
hüten hatte. Ralf Plegers Spieldokumentation mit Opernstar Joyce
DiDonato in der Rolle der exzentrischen Milliardärin schildert die
Geschichte der besten schlechtesten Sängerin der Welt und den Triumph
einer Versagerin über die Mittelmäßigkeit.
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