EINLADUNG – Tagung, 24. Jänner 2018: „Wenn das Funktionieren nicht mehr funktioniert“

Eine Tagung über Krankheit, Tod und Trauer am Arbeitsplatz

Wien (OTS/ÖGB) - Ein Todesfall im Betrieb – was tun? In Österreich sterben jedes Jahr rund 80.000 Menschen, davon 10.000 bis 12.000 im erwerbsfähigen Alter. Tod am Arbeitsplatz ist also kein ungewöhnliches Phänomen – jede größere Firma sieht sich immer wieder mit Todesfällen aufgrund von Unfall, Krankheit oder Suizid konfrontiert.++++

Dennoch existiert selten eine betriebliche Kultur im Umgang mit Trauer. Wir erleben oft, dass Unternehmensführungen nach Todesfällen möglichst rasch zum „business as usual“ zurückkehren wollen. 

Trauer widerspricht der ökonomischen Logik des Funktionierens und ist nicht zuletzt deshalb ein zutiefst politisches Thema. Es ist Zeit für einen Wandel der Führungskultur und für einen bewussten Umgang mit der Vergänglichkeit. Diese Themen stehen im Mittelpunkt einer von der gewerkschaftlichen Initiative Tatort Arbeitsplatz, Gewerkschaft vida, Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), dem Verein Rundumberatung und der AK Wien veranstalteten Tagung mit dem Titel „Wenn das Funktionieren nicht mehr funktioniert. Eine Tagung über Krankheit, Tod und Trauer am Arbeitsplatz“, die am kommenden Mittwoch, 24. Jänner 2018, in der ÖGB-Zentrale in Wien stattfindet. Die VertreterInnen der Medien sind dazu herzlich eingeladen. 

Themenschwerpunkte der Tagung:

Trauerpolitik: Was können wir von der Politik zum Thema Tod und Trauer am Arbeitsplatz erwarten?

Umgang mit schwerer Krankheit und Tod am Arbeitsplatz

Tod am Arbeitsplatz: Rechtliches und gewerkschaftliche Standpunkte 

Vortragende und Diskussionsteilnehmende sind u. a.:

Impulsvorträge von Jens Rockhoff und Jutta Mutoni, AWOcura GmbH. Das AWOcura-Modell für Sterbebegleitung in Seniorenzentren findet über die Grenzen von Deutschland hinaus Interesse. Impulsvortrag und Beitrag über die Wirkung von Tod und Trauer auf MitarbeiterInnen in Pflegeeinrichtungen. Praxisblick, wie eine geeignete Sterbekultur auch das Personal in einem Seniorenzentrum entlastet.

Mag.a. Daniela Musiol, Verein Rundumberatung, Supervisorin und Trauerberaterin 

Brigitta Rattey: Vortrag Mexikanische Totenrituale 

Dr. Norbert Schnedl, Vorsitzender der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, ÖGB-Vizepräsident 

Roman Hebenstreit, Vorsitzender der Gewerkschaft vida, ÖBB-Konzernbetriebsratsvorsitzender

Johannes Schwarcz-Breuer, Vorsitzender des vida-Fachbereichs Luft- und Schiffverkehr und Betriebsrat Bord, AUSTRIAN

Willibald Steinkellner, Vizepräsident der AK Wien 

Zeit: Mittwoch, 24. Jänner 2018, 9.30 bis ca. 15.45 Uhr

Ort: ÖGB-Zentrale Catamaran, Veranstaltungssaal Wilhelmine Moik, 1020 Wien, Johann- Böhm-Platz 1, Eintritt frei 

Detailprogramm, weitere Infos zur Tagung: 

http://www.vida.at/cms/S03/S03_1.8.1.a/1510273995534/vida/kampagnen/tatort-arbeitsplatz/wenn-das-funktionieren-nicht-mehr-funktioniert 

www.tatortarbeitsplatz.at 

Anmeldung erbeten: hansjoerg.miethling@vida.at

 

Rückfragen & Kontakt:

Gewerkschaft vida/Öffentlichkeitsarbeit
Hansjörg Miethling
Tel.: 01 53444 79 261 bzw. Mobil: 0664 6145 733
E-Mail: hansjoerg.miethling@vida.at
www.vida.at

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