Kaske zu Studiengebühren: „Benachteiligung Berufstätiger darf nicht sein“

Wissenschaftsministerium muss aufgehobene Bestimmung im Gesetz sofort reparieren

Wien (OTS) - Für AK Präsident Rudi Kaske ist es „absolut unverständlich“, dass das Wissenschaftsministerium nicht wieder die Bestimmung in Kraft setzen will, nach der Studierende keine Studiengebühren zahlen müssen, wenn sie nebenbei arbeiten: „Eine Benachteiligung Berufstätiger darf nicht sein.“ Das Ministerium müsse „seiner Aufgabe nachkommen und bei der anstehenden Novelle des Universitätsgesetzes den entsprechenden Paragrafen reparieren“.

Kaske verweist darauf, dass Berufstätige bisher trotz längeren Studiums eben deshalb keine Gebühren zahlen müssen, weil die Berufstätigkeit ein Vollzeitstudium verhindert: „Es kann nicht sein, dass gerade jene Studierenden zur Kasse gebeten werden, die sich kein Vollzeitstudium leisten können, sondern zusätzlich arbeiten müssen.“

Überdies liege dem Parlament bereits ein Vorschlag für eine faire Behandlung der berufstätigen Studierenden vor: „Es wird ja wohl nicht im Interesse der Regierung sein, rund 25.000 berufstätige Studierende für ihre Doppelbelastung zu bestrafen.“

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