Mutationen der Oberfläche – Verwandlungen der Haut

Ausstellung „COMBUSTUM“ mit Mario Dalpras ersten Fotowerken & Tattoo-Sculptures

Wien (OTS) - Die immanente Suche des Menschen nach perfekter körperlicher Schönheit, der kulturell aufgeladene Ästhetikbegriff und die dem Künstler innewohnende stetige Suche nach einer makellosen Oberfläche sind die Themen der OFF-SPACE Ausstellung der Galerie ARTEMONS Contemporary im Roberthof im zweiten Wiener Bezirk. Gezeigt werden Mario Dalpras neue Fotoarbeiten „Verbrannte Haut“ und von Maori-Tattoos inspirierte Skulpturen. Zur Eröffnung sprechen Kunsthistorikerin und Autorin Mag. Elisabeth Klokar sowie Dermatologe Prof. Dr.med Rainer Kunstfeld, Ärztlicher Leiter des Dermatologikums Wien.

Ausstellung „COMBUSTUM“
18. Februar - 23. Februar 2018, jeweils 11-18 Uhr
OFF-SPACE Roberthof 
Robertgasse 1, 1020 Wien, Eingang vis-à-vis Lichtenauergasse 7 

„Verwandlungen der Haut und die Frage nach Kultur, Identität und Ästhetik“ sind die Brennpunkte, um die sich die neue Ausstellung des in Vorarlberg geborenen und in Wien, Anjuna (Indien) und Mas (Indonesien) lebenden und arbeitenden Künstlers Mario Dalpra dreht.

Der Künstler ist ein Sammler, ein Sammler kultureller, religiöser und biologischer Manifestationen, die er auf seinen zahlreichen Reisen vor allem in Asien aufnimmt und deren Identität er befragt. „Dabei bedient er sich vor allem des Mythos der Transformation, die in ihren unterschiedlichsten kulturellen Ausprägungen den Grundstoff und das Werkzeug des Künstlers bildet“, so Galerist Herwig Dunzendorfer, Galerie ARTEMONS Contemporary.

Erste Fotoarbeiten

Neben der „Prozesshaftigkeit des Seins“ (Herwig Dunzendorfer), ist es die Oberfläche, die Haut, die den Künstler, ausgehend von autobiografischen Erfahrungen aus seiner Kindheit, nicht loslässt. Auf der in der Ausstellung präsentierten Schwarz-Weiß-Fotografie zeigen sich Mario Dalpras abgebildete Hautstellen – gebrandmarkt, im wahrsten Sinne des Wortes, von einem Verbrennungsunfall aus seinen Kindheitstagen. Unsere Wahrnehmung von scheinbar glatter, perfekter Oberfläche ist ein Trugbild. Und dennoch – oder gerade deswegen – sehnen wir uns nach Perfektion. Diese Sehnsucht spiegelt sich auch in unserem heutigen Schönheitsbegriff unseres äußeren Erscheinungsbildes wider: Glatt, faltenfrei und makellos soll die Haut sein. Die Auseinandersetzung des Künstlers mit Tattoos aus der Maori-Kultur als kulturelle und identitätsstiftende Riten, Zeichen und Symbole ist seine Beschäftigung mit der Vielschichtigkeit von Kulturen und Lebenswelten.

Links: www.contemporary.artemons.at, www.dalpra.at 

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