- 17.01.2018, 10:17:36
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ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe verzeichnete im vergangenen Jahr 210.000 Anrufe (+Foto)
Mehr als 54.000 Hilfeleistungen erbracht, 2.450 verletzte/erkrankte Personen zurückgeholt
Utl.: Mehr als 54.000 Hilfeleistungen erbracht, 2.450
verletzte/erkrankte Personen zurückgeholt =
Wien (OTS) - 210.000 Mal läuteten im vergangenen Jahr die Telefone
der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe, das sind im Schnitt 570 Anrufe
täglich und ein Plus von rund acht Prozent gegenüber 2016. "So viele
Anrufe haben uns noch nie erreicht, 2017 haben wir erstmals die
200.000er-Grenze überschritten", sagt Maria Tüchler, Leiterin der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. "Am anderen Ende der Leitung sind immer
Menschen, die sich in einer größeren oder kleineren Notlage
befinden."
Für insgesamt 2.450 verletzte oder erkrankte Österreicher
organisierte der ÖAMTC den Heimtransport aus dem In- und Ausland –
mit Linienflugzeugen (oft in Begleitung eines Arztes oder
Sanitäters), mit Ambulanzfahrzeugen oder mit einem ÖAMTC-Fahrer im
eigenen Auto. Ein Ambulanzjet startete 86 Mal für die Rückholung
eines Patienten aus dem Ausland.
"Mehr als die Hälfte der 54.000 Hilfeleistungen 2017 hat der Club
in Österreich erbracht", so die Leiterin der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. Aber auch die Zusammenarbeit mit den
Partnerclubs im Ausland war im Vorjahr einmal mehr sehr intensiv:
Rund 19.000-mal mussten die Pannenfahrer der ausländischen
ÖAMTC-Partner 2017 zur Pannenhilfe für Schutzbrief-Inhaber ausrücken.
Insgesamt 3.900 fahruntüchtige Fahrzeuge wurden aus dem Ausland
zurückgebracht, dazu kommen 4.800 Fahrzeugrückholungen innerhalb
Österreichs.
Hochsaison in der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe war auch 2017 in den
Monaten Juli und August (60.600 Anrufe). "Die Sommermonate sind immer
eine besondere Herausforderung für unser Team. Im Schnitt sind das in
etwa 1.000 Anrufe pro Tag", schildert Maria Tüchler.
Über 3,2 Millionen Österreicher durch Schutzbrief geschützt
Mit Ende 2017 hatten rund 1,47 Millionen der 2,17 Millionen
ÖAMTC-Mitglieder einen Schutzbrief. Weil damit Partner und Kinder im
gleichen Haushalt geschützt sind, bedeutet das, dass statistisch über
3,2 Millionen Österreicher durch den ÖAMTC-Schutzbrief abgesichert
sind (Berechnungsgrundlage: Statistik Austria, durchschnittliche
Haushaltsgröße).
Was alles passieren kann – drei Beispiele aus der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe
Auf den Kanaren rutschte ein Tiroler am Pool aus und zog sich
dabei eine schwere Oberschenkelfraktur zu. Die Schutzbrief-Nothilfe
wurde über die ÖAMTC-App alarmiert. Die Verletzung machte eine
Operation notwendig, die allerdings im örtlichen Krankenhaus nicht
durchgeführt werden konnte. Weil sich der Transport des Patienten als
schwierig gestaltete, wurde der Ambulanzjet eingesetzt. Innerhalb
weniger Stunden organisierte der ÖAMTC Ambulanzfahrzeuge, Jet und
Heimholung der Ehefrau. Die Kosten von ca. 20.000 Euro wurden zur
Gänze von der Schutzbrief-Nothilfe übernommen.
Ein Kärntner erlitt in Italien beim Tennisspielen einen
Herzstillstand. Er wurde vor Ort reanimiert und im Krankenhaus sofort
operiert. Zusätzlich waren einige Tage auf der Herzüberwachung
notwendig, bevor ein Transport organisiert werden konnte. Als der
Patient soweit stabil war, wurde er per Krankenwagen und
Arztbegleitung sowie Monitoring in sein Heimatkrankenhaus gebracht.
Ein ÖAMTC-Mitglied aus der Steiermark war gemeinsam mit Ehefrau
und Freunden auf einer Schifffahrt auf der Ostsee unterwegs.
Plötzlich klagte der Patient über Herzprobleme und Schwindel. Die
Schiffsärzte ließen ihn per Hubschrauber auf das Festland
überstellen, wo er im Seemannsspital Klaipeda (Litauen) behandelt und
nach einigen Stunden entlassen wurde. Das Schiff mitsamt der Ehefrau
und dem Wohnmobil des Steirers hatte in der Zwischenzeit in Kiel
(Deutschland) angelegt. Für den Patienten wurde am nächsten Tag ein
Flug nach Kiel organisiert, an eine selbständige Heimfahrt mit dem
Wohnmobil war jedoch nicht zu denken. Daher wurde von der
Schutzbrief-Nothilfe ein Fahrer eines Vertragspartners (Grünes Kreuz)
nach Kiel geschickt, um Wohnmobil und Mitglied zurück nach Österreich
zu fahren – inklusive Übernachtung aufgrund der Streckenlänge. Alle
angefallenen Kosten (darunter Flugtickets, Hubschrauberrettung, Taxi-
und Übernachtungskosten usw.) wurden zur Gänze von der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe übernommen.
Aviso an die Redaktionen:
Fotos zu dieser Aussendung gibt es unter www.oeamtc.at/presse.
Alle Infos zum ÖAMTC-Schutzbrief und dem weltweiten
Ergänzungsprodukt, den ÖAMTC-Weltreisekrankenschutz, findet man unter
www.oeamtc.at/schutzbrief.
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