- 15.01.2018, 12:44:26
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Faßmann und Mikl-Leitner: Klares Bekenntnis zum Ausbau der Spitzenforschung am IST Austria
Erste Halbzeit der Aufbauarbeit am IST Austria erfolgreich absolviert – Leistungsvereinbarung 2018 - 2020 zwischen BMBWF und IST Austria abgeschlossen
Utl.: Erste Halbzeit der Aufbauarbeit am IST Austria erfolgreich
absolviert – Leistungsvereinbarung 2018 - 2020 zwischen BMBWF
und IST Austria abgeschlossen =
Klosterneuburg (OTS) - Wissenschaftsminister Heinz Faßmann und
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner haben heute ein klares
Commitment für die weitere Unterstützung des Institute of Science and
Technology (IST Austria) in Klosterneuburg abgegeben. „Das IST
Austria ist ein Leuchtturmprojekt für Exzellenz, das dazu beiträgt,
Österreich auf der internationalen Forschungslandkarte sichtbar zu
machen. Vor zehn Jahren hat das IST seine Arbeit aufgenommen und
konnte seitdem bereits beachtliche Erfolge erzielen. Heute geben wir
den Anpfiff für die zweite Halbzeit, also die nächsten zehn Jahre, im
Aufbauprozess. Wie in der 15a Vereinbarung festgehalten, werden dafür
insgesamt 1,35 Milliarden Euro, 988 Millionen davon vom Bund, zur
Verfügung gestellt. Wir forcieren den Ausbau der
Forschungsinfrastruktur und verdoppeln die Anzahl der Forschenden.
Damit stärken wir den Forschungs- und Innovationsstandort Österreich
nachhaltig und unterstützen den Weg des IST Austria zur Weltspitze“,
so Wissenschafts- und Forschungsminister Heinz Faßmann anlässlich der
abgeschlossenen Leistungsvereinbarung für die nächsten drei Jahre.
Die Leistungsvereinbarung für den Zeitraum 2018 bis 2020 ist
abgeschlossen und wird heute auf den Websites des Bundesministeriums
für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie des IST Austria
veröffentlicht werden. Für die nächsten drei Jahre stehen dem IST
Austria 219 Millionen Euro zur Verfügung.
„Mit dem Abschluss der neuen Leistungsvereinbarung wird ein neuer
Meilenstein in der Entwicklung der Spitzenforschung in
Niederösterreich gesetzt. Denn Forschungseinrichtungen, wie das IST
Austria, stärken den Standort, machen unser Land attraktiv für
Betriebsansiedelungen und sind ein Nährboden für hochqualifizierte
Arbeitsplätze. Zurzeit sind 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus
60 Nationen am Institut tätig. Bis zum Jahr 2026 will das IST Austria
über 1.000 Mitarbeiter beschäftigen“, betont Landeshauptfrau Johanna
Mikl-Leitner, die sowohl dem Bundesministerium als auch dem IST
Austria für die ausgezeichnete Zusammenarbeit ein großes Dankeschön
ausspricht. Das Land NÖ stellt für die zweite Ausbaustufe des IST
Austria (von 2017 bis 2026) in Summe 370 Millionen Euro für weitere
Infrastruktur-Projekte zur Verfügung.
IST Austria Präsident Thomas Henzinger dazu: „Das Finanzierungssystem
des IST Austria trägt maßgeblich zur erfolgreichen Entwicklung
unseres Instituts bei. Es ist leistungsorientiert, flexibel und
langfristig angelegt. Es freut mich, in Bundesminister Heinz Faßmann
und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zwei verlässliche Partner zu
haben, die unseren Kurs für die weitere Entwicklung des IST Austria
aus Überzeugung und mit voller Kraft unterstützen.“
Von den gegenwärtig 49 unter Vertrag befindlichen Professorinnen und
Professoren des IST Austria forschen 14 in den Formalwissenschaften
(Computer Science und Mathematik), 26 in der Biologie (einschließlich
der Neurowissenschaften) sowie neun in den „Physical Sciences“
(Physik und Chemie). Den Prinzipien „Person before area“ und „Quality
before speed“ folgend ist beabsichtigt, dass die drei zuvor genannten
Bereiche bis 2026 in etwa gleich groß sein sollten. Multi- und
Interdisziplinarität in der Forschung werden am Campus groß
geschrieben; Fakultäten oder dergleichen gibt es am IST Austria ganz
bewusst nicht.
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