Trumps Einreiseverbot: 900 Iraner im Jänner 2017 in Wien gestrandet, 100 immer noch in Österreich

Recherchen von Addendum ergaben, dass 900 Flüchtlinge ihre Reise in die USA nicht fortsetzen konnten. 100 von ihnen sind noch immer in Österreich. Darunter kein einziger Muslim.

Wien (OTS) - Ein Jahr nach Inkrafttreten wird klar, dass die verschärften Einreisebestimmungen von US-Präsident Donald Trump auch unmittelbare Auswirkungen auf Österreich hatten und immer noch haben. Am Tag der Unterschrift des sogenannten „Muslimeverbots“ („Muslim-Ban“) sind mit einem Schlag 900 Flüchtlinge aus dem Iran in Österreich gestrandet. Ein Teil dieser ist immer noch hier. Muslime sind davon jedoch nicht betroffen.

Die 100 „gestrandeten“ Flüchtlinge sind Teilnehmer eines US-Flüchtlingsprogramms für Mitglieder religiöser Minderheiten, das seit vielen Jahren über Österreich abgewickelt wird. Unter ihnen: Christen, Juden, Mandäer, Zoroastristen und Bahai. Was mit ihnen geschieht, ist unklar.

Mehr dazu unter http://addendum.org

Ein Jahr nach Amtseinführung des Präsidenten bereiste u. a. unser TV-Team zehn Tage lang Donald Trumps USA. Die Reportage wird am 18. Jänner um 21.15 Uhr bei ServusTV ausgestrahlt.

Addendum-Projekt „Wie hat Trump die Welt verändert?“
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