Schnabl: FPÖ/ÖVP bringt ArbeitnehmerInnen und Lohnniveau unter Druck

Regionalisierung der Mangelberufsliste bringt Ausweitung gegenüber 2017 von 11 auf 63

St. Pölten (OTS) - "Der nächste Schlag ins Gesicht der niederösterreichischen ArbeitnehmerInnen. Die Regionalisierung der Mangelberufe bringt eine Ausweitung, der dafür angelegten Liste von 11 auf 63. Das bringt den Arbeitsmarkt und das Lohnniveau österreichischer ArbeitnehmerInnen weiter gehörig unter Druck. Die niederösterreichischen ArbeitnehmerInnen sind dann damit konfrontiert in diesen 63 Berufssparten mit Billigpersonal beispielsweise aus der Ukraine, Moldawien, Georgien oder Tschetschenien zu konkurrieren", so SPÖ-Landesparteivorsitzender Landesrat Franz Schnabl.

Wem nützt dieser Umstand - den ArbeitgeberInnen oder den ArbeitnehmerInnen? Schnabl dazu: "Natürlich den SponsorInnen von Sebastian Kurz! Die ArbeitnehmerInnen - speziell jenen über 50 -schadet das massiv. Schwarz-Blau stellt jeden Tag aufs Neue zur Schau, dass es ihnen bestimmt nicht um die Klein- und Mittelverdiener bzw. um die unverschuldet in Arbeitslosigkeit geratenen geht! Nach dem 12-Stunden-Tag, den Mietrechts-Verschärfungen, der Abschaffung der Aktion 20.000 für ältere ArbeitnehmerInnen und der schleichenden Einführung von Hartz IV inklusive Enteignung von Wohnung und Auto durch die Abschaffung der Notstandshilfe innerhalb von zwei Wochen ist das der nächste massive Einschnitt, der das Potential hat - in einer konjunkturell guten Situation - die Arbeitslosigkeit plötzlich wieder in die Höhe zu treiben."

Die SPÖ NÖ weist abschließend darauf hin, dass unter anderem FliesenlegerInnen, SchweißerInnen, medizinisch-technische Fachkräfte und ÄrztInnen auf der niederösterreichischen Mangelberufsliste stehen würden. Die verfehlte Hochschulpolitik, die nun durch ÖVP und FPÖ weiter intensiviert werden soll trägt nun bittere Früchte: "Die ÖVP ist die Partei der Zugangsquoten und Studiengebühren und hat uns letztendlich in den nun bestehenden Ärztemangel manövriert. Machen Sie den Weg endlich frei für mehr ÄrztInnen-Ausbildung auf öffentlichen Universitäten und drängen Sie die StudentInnen nicht in elitäre Privatuniversitäten in denen lediglich die Finanzkraft den Ausschlag gibt, ob jemand den Beruf des Arztes ergreifen kann, oder nicht!"

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