- 12.01.2018, 11:46:02
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APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?
Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Kurz, Strache und Ludwig aktuell vorne.
Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 05.01.2018 bis 11.01.2018 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.
Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Letzte Woche traf sich die neue türkis-blaue Regierung erstmals im südsteirischen Seggauberg zu einer Regierungsklausur. Einige der Regierungsvorhaben sorgten in dieser Woche für massiven Widerstand in den Bundesländern: Bereits am Dienstag äußerten die schwarzen Landeshauptleute von Vorarlberg und Oberösterreich, Markus Wallner und Thomas Stelzer, ihre Bedenken gegenüber einer geplanten Abschaffung der Notstandshilfe. Da nach einem verlängerten Arbeitslosengeld nur mehr die Mindestsicherung ausbezahlt werden soll, für die die einzelnen Länder zuständig sind, fürchten diese nun eine Abwälzung von Kosten. Am Mittwoch kündigte auch Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) an, die Abschaffung der Notstandsbeihilfe zum Thema der Landeshauptleutekonferenz zu machen. „Das ist eine Sache, die kann sich niemand gefallen lassen“, so Häupl zu den Regierungsplänen. Für Verärgerung bei freiheitlichen Landespolitikern sorgt indes das Vorhaben, künftig auf das Vermögen von Arbeitslosen zugreifen zu wollen. Laut Kurz soll es aber zu keinen Mehrkosten für die Länder kommen.
Einigkeit herrscht hingegen beim anvisierten Familienbonus. Dieser wurde im Ministerrat am Mittwoch beschlossen.
Am heutigen Freitag wird Kurz darüber hinaus in Paris auf Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron treffen. Kurz kündigte bereits vor seiner Reise an, Österreich als Brückenbauer innerhalb der EU positionieren zu wollen.
Als Neueinsteigerin der Woche positionierte sich Aussenministerin Karin Kneissl (FPÖ) auf Position sechs im Ranking. Kneissl absolvierte in dieser Woche ihren ersten Auslandsbesuch: Mit dem Regionalzug reiste sie nach Bratislava, wo sie neben dem Staatssekretär im slowakischen Außenamt, Ivan Korcok, auch mit dem slowakischen Präsidenten Andrej Kiska sowie Außenminister Miroslav Lajcak zusammentraf. Dass Bratislava ihr erstes Reiseziel sei, habe nichts damit zu tun, dass die Slowakei einer der Visegrad-Mitgliedstaaten sei, so Kneissl. Vielmehr sei das Land ein wichtiger Nachbarstaat, menschlich und handelspolitisch. Die nächsten Reisen führen die Ministerin am 16. Jänner nach Rom, am 18. Jänner ins bulgarische Sofia und am 22. Jänner nach Brüssel, wo sie am Aussenministerrat teilnehmen wird. Für den 25.Jänner ist darüber hinaus ein informelles Treffen mit dem türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu in Istanbul geplant.
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