- 12.01.2018, 11:43:14
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FPÖ-Leyroutz: FPÖ-Antrag für Sonderlandtagssitzung in Kärnten eingebracht
Nein zum Ausverkauf der Kärntner Heimat – SPÖ-Wahlkampfversprechen von 2013 endlich einlösen
Utl.: Nein zum Ausverkauf der Kärntner Heimat –
SPÖ-Wahlkampfversprechen von 2013 endlich einlösen =
Klagenfurt (OTS) - Im Zuge einer Sonderlandtagssitzung soll der
Verkauf der Nassfeld-Schilifte ins Ausland verhindert werden. Dazu
wurde heute von den Freiheitlichen ein entsprechender Antrag im
Kärntner Landtag eingebracht, macht heute FPÖ-Klubobmann Christian
Leyroutz aufmerksam. „Dass, wie sich nun herausstellt, ein
slowakischer Investor die Nassfeld-Anteile der zum Verkauf
anstehenden Hypo-Nachfolgefirma Heta erwerben könnte, ist definitiv
nicht im Sinne Kärntens. Daher wird die FPÖ mittels
Dringlichkeitsantrag versuchen eine Kärntner Lösung zu erreichen.
Denn oberste Prämisse muss die nachhaltige Entwicklung des Nassfeldes
als Schigebiet und wichtiger Motor für heimische Arbeitsplätze sein
und bleiben“, betont Leyroutz.
Konkret wird die FPÖ dem Landtag vorschlagen, diese Anteile entweder
gar nicht oder aber nur mit 75%-prozentiger Zustimmung des Kärntner
Landtages zu verkaufen. Auch ein Ankauf der Heta-Anteile durch das
Land Kärnten wäre eine Möglichkeit, um den Tourismusstandort Nassfeld
zu sichern. „Die Sorgen der Bürgermeister des Gailtales sind mehr als
begründet. Es wäre unverantwortlich, wenn die Entscheidungshoheit
über das Nassfeld zu einer Gesellschaft ins Ausland wandern würde“,
warnt Leyroutz. Er verweist auf die Negativbeispiel der Schigebiete
Semmering und Bad Gastein, wo der wirtschaftliche und touristische
Schaden für die Regionen immens ist. „Wir sollten nicht die gleichen
Fehler begehen, sondern daraus unsere Lehren ziehen“, so der
FPÖ-Klubobmann.
Weiters werden die Freiheitlichen der SPÖ Kärnten in der kommenden
Sonderlandtagsitzung die Möglichkeit bieten, ihre Wahlversprechen der
letzten Landtagswahl 2013 umzusetzen. Damals wurde in ganzseitigen
Inseraten der Bevölkerung eine 10-prozentige Mietensenkung
versprochen. Die einzige Mietensenkung wurde für einen Bruchteil der
Mieter in Genossenschaftswohnungen durch die Verlängerung der
Darlehensrückzahlung erreicht. Eine tatsächliche Mietensenkung habe
es jedoch nicht gegeben, erklärt Leyroutz. „Dass die SPÖ dies
behauptet, ist ein reines Täuschungsmanöver und entbehrt jeder
Grundlage“, zeigt sich der FPÖ-Klubobmann verärgert.
Ebenso wurde unter dem SPÖ-Motto „Schluss mit Benachteiligungen“
unter „Plan 1: Beste Bildung“ des SPÖ-Wahlprogrammes der
Öffentlichkeit der Ausbau der Kleinkindbetreuung versprochen.
Wörtlich hieß es dazu: „Nur flächendeckende kostenlose Betreuung
sichert Eltern Wahlfreiheit und Balance bei Beruf und Familie.“
„Diese ist die SPÖ den Eltern schuldig geblieben. Nun mit den
gleichen Versprechen wieder vor die Wähler zu treten, ist eigentlich
Betrug am Wähler“, schließt Leyroutz.
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