- 12.01.2018, 10:21:54
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„Heimat Fremde Heimat“: Vergewaltigung – Eine Afghanin kämpft um Schutz und Asyl
Am 14. Jänner um 13.30 Uhr in ORF 2
Utl.: Am 14. Jänner um 13.30 Uhr in ORF 2 =
Wien (OTS) - Silvana Meixner präsentiert im ORF-Magazin „Heimat
Fremde Heimat“ am Sonntag, dem 14. Jänner 2018, um 13.30 Uhr in ORF 2
folgende Beiträge:
Vergewaltigung – Eine Afghanin kämpft um Schutz und Asyl
Seit November 2015 lebt Zahra, die in Afghanistan von zwei
Taliban-Kämpfern vergewaltigt wurde, mit ihrer Mutter und der
jüngeren Schwester in Wien. Obwohl die heute 22-jährige Asylwerberin
Opfer einer Vergewaltigung ist, bleibt ihr in Österreich das Recht
auf Asyl verwehrt. Der Grund: Sie habe beim Interview ihre
Vergewaltigung „völlig emotionslos“ geschildert und wurde deshalb als
nicht glaubwürdig eingestuft. Dabei soll Emotionslosigkeit eines der
üblichen Reaktionsmuster nach traumatisierenden Erlebnissen sein,
kritisieren Psychotherapeuten. Čedomira Schlapper berichtet.
Lehrausbildung – Interesse für fünf Lehrberufe
Etwa 40 Prozent aller 15-Jährigen beginnen nach Beendigung der
Pflichtschule eine Lehre. Doch obwohl die Anzahl der Berufe ständig
steigt, verzeichnen – betrachtet man die Statistik der gefragtesten
Lehrberufe – die Klassiker unter den Berufen den größten Zulauf. Das
liegt u. a. auch daran, dass die Schüler und ihre Eltern nicht
ausreichend über die vielfältigen Möglichkeiten der heutigen
Arbeitswelt Bescheid wissen. Rund 40 Prozent der Lehrstellensuchenden
interessieren sich überwiegend für fünf Lehrberufe. Hier ist die
Nachfrage viel größer als die angebotenen Lehrstellen. Im Jahr 2017
verzeichnete das AMS knapp 50.000 Zugänge von lehrstellensuchenden
Personen für etwas weniger als 29.000 Stellen. Was die Vermittlung
von jungen Menschen zusätzlich erschwert, sind regionale Unterschiede
in Bezug auf das Angebot. Mehmet Akbal berichtet.
Turban-Designerin – Bei Blanka Slak Rupnik dreht sich alles um den
Turban
Seit Herbst vorigen Jahres ziert die noble Bognergasse in der Wiener
Innenstadt ein kleines Geschäft. Es gehört der gebürtigen Slowenin
Blanka Slak Rupnik, die nach Wien kam, um hier ihre eigenen
Modeaccessoires für Frauen zu verkaufen. Frau Slak Rupnik
spezialisiert sich auf Turbane, die seit etwa 100 Jahren auch in
Westeuropa getragen werden und mittlerweile ein Luxussymbol geworden
sind. Dalibor Hýsek hat die Jungunternehmerin besucht.
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