- 11.01.2018, 13:30:36
- /
- OTS0141
Krassnitzer und Neuhauser an einen neuem „Tatort“
ORF-Premiere für Schiers zweiten ORF-Krimi „Die Faust“ am 14. Jänner in ORF 2
Utl.: ORF-Premiere für Schiers zweiten ORF-Krimi „Die Faust“ am 14.
Jänner in ORF 2 =
Wien (OTS) - Mit seinem „Tatort“-Debüt „Wehrlos“ erreichte
Christopher Schier im vergangenen Frühjahr ein Millionenpublikum
(ORF-Premiere: 23. April 2017 mit bis zu 1.003.000 und
durchschnittlich 965.000 Zuseherinnen und Zusehern). Nun schickt der
Wiener Regisseur Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser erneut an
einen „Tatort“: Mehrere Leichen, die öffentlich spektakulär zur Schau
gestellt werden und nicht identifiziert werden können, stellen das
Austro-Ermittlerduo in ihrem 17. gemeinsamen Fall am Sonntag, dem 14.
Jänner 2018, um 20.15 Uhr in ORF 2 vor ein großes Rätsel. Denn um den
Täter zu finden, müssen die beiden zuerst einmal klären, wer
eigentlich die Opfer sind. Und die titelgebende tätowierte „Faust“
soll dabei als Indiz dienen. Neben Krassnitzer und Neuhauser spielen
in weiteren Rollen dieses 2017 in Wien gedrehten ORF-Krimis u. a.
auch diesmal wieder Hubert Kramar und Neo-„Vorstadt“-Mann Thomas
Stipsits (dreht die ORF-Stadtkomödie „Geschenkt“) sowie Dominik
Maringer, Sebastian Wimmer, Günter Franzmeier, Larissa Fuchs, Mišel
Matičević, Faris Rahoma, Erika Mottl, Ernst Konarek und Paul Matic.
Für das Drehbuch zeichnet Mischa Zickler verantwortlich.
Das Austro-„Tatort“-Jahr 2018
Während 2018 wieder drei neue Austro-„Tatorte“ gedreht werden, steht
neben „Die Faust“ aber auch noch ein weiterer rot-weiß-roter Krimi
auf dem On-Air-Dienstplan von Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser:
Barbara Eders „Her mit der Marie“ (AT: „Irgendwann ...“) ist
voraussichtlich im Herbst in ORF 2 zu sehen.
Harald Krassnitzer: „Ein Zwiespalt der Gefühle“
Abseits der schwierigen Ermittlungen wird auch an der Aufstellung
einer zweiten Mordkommission gearbeitet – für dessen Leitung sich
überraschenderweise Bibi Fellner (Adele Neuhauser) bewerben will. Was
Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) dazu sagt, dass sich seine
bisherige Partnerin für die Leitung der neuen Mordkommission bewirbt?
„Es stürzt ihn in einen Zwiespalt der Gefühle. Zum einen ist er
stolz, dass sie das so hervorragend macht, auf der anderen Seite ist
er natürlich betrübt, dass Bibi gehen will. Denn es ist ja nicht nur
eine Zweckgemeinschaft, sie verbindet auch eine tiefe Freundschaft.“
Adele Neuhauser über die mögliche Veränderung: „Bibi geht es ums
Prinzip. Sie will sehen, ob in den Köpfen dieser Männerwelt der
Gedanke, dass eine Frau eine Führungsposition übernehmen könnte,
möglich ist.“
Christopher Schier: „Dieses Format ist eine ,Institution‘“
Regisseur Christopher Schier über seinen neuesten Austrokrimi: „Einen
,Tatort‘ zu drehen ist etwas ganz Besonderes, ein Geschenk. Dieses
Format ist eine ,Institution‘ und es ist schön, einen Teil dazu
beitragen zu dürfen. ,Die Faust‘ war mein zweiter österreichischer
,Tatort‘ und es hat sich – vereinfacht gesagt – wie Nach-Hause-Kommen
angefühlt. Harald und Adele machen es einem Regisseur leicht, sich
wohlzufühlen, und dadurch entsteht am Set eine tolle positive
Energie. Natürlich ist es aber immer wieder eine Herausforderung, das
geschriebene Wort in Bilder zu übersetzen, eine filmische Welt zu
erschaffen und so die Geschichte zum Leben zu erwecken. Mir war es
diesmal besonders wichtig, den doch recht düsteren Inhalt von ,Die
Faust‘ atmosphärisch einzufangen. Ich kann mich nur bei meinem
sensationellen Team bedanken.“
Mehr zum Inhalt
Mit einem absoluten Profi bekommen es Moritz Eisner (Harald
Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) in einer rätselhaften
Mordserie zu tun. Erst tötet der maskierte Killer einen tätowierten
Serben, dann den unscheinbaren georgischen Mitarbeiter (Sebastian
Pass) einer Großgärtnerei und schließlich eine junge Mutter (Marie
Monier). Nie hinterlässt der Täter Spuren, jedoch immer eine
schockierende Inszenierung: Er stellt die Leichen spektakulär an
Orten zur Schau, an denen so viele Menschen unterwegs sind, dass die
Polizei keine verwertbaren DNA-Spuren finden kann. Ritualmorde,
Sexualdelikte oder gar ein Geheimdienst-Killerkommando – Fellner und
Eisner müssen in alle Richtungen ermitteln. Nicht einmal bei den
Opfern, die allesamt unter falscher Identität in Wien lebten, gibt es
Klarheit. Als die Ermittler auf einen gemeinsamen Bekannten der Opfer
stoßen, den auf Osteuropas Bürgerrechtsbewegungen spezialisierten
Universitätsprofessor Nenad Ljubić (Mišel Matičević), kommt endlich
Bewegung in den Fall. Auch den eiskalten Killer erwartet in dem
Verwirrspiel eine Überraschung: Ihm ist unbemerkt eine Verwechslung
passiert, die seine perfekt getarnte Aktion gefährdet. Unterdessen
stoßen Eisner und Fellner auf eine Spur, deren Tragweite sie schon
bald überrascht.
„Tatort – Faust“ ist eine Produktion des ORF, hergestellt von e&a
film.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF