Matznetter: Herr Dönmez, wer sind ihre „Sponsoren“?

Int. SPÖ-Bundesgeschäftsführer fordert Transparenz bzgl. möglicher Lobbying-Tätigkeiten des nunmehrigen ÖVP-Abgeordneten

Wien (OTS/SK) - Anfang Oktober hatte die Tageszeitung „Die Presse“ Informationen zu den Lobbyismus-Aktivitäten vom damaligen Kurz-Kandidaten und nunmehrigen ÖVP-Abgeordneten Efgani Dönmez für Saudi-Arabien über dessen Initiative „Stop Extremism“ veröffentlicht, die damals wie heute viele Fragen aufwerfen. Nun kommen dubiose Publikationstätigkeiten für das vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes als rechtsextrem eingestuftem Magazin "Info-Direkt" dazu. „Nach wie vor stellt sich die Frage, wie es die ÖVP mit der Auslandsfinanzierung von Vereinen hält? Es hat damals keinerlei Aufklärung in der Causa gegeben“, kritisiert der interimistische SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christoph Matznetter. „Sind die neuesten Publikationen ebenfalls eine Auftragsarbeit des Herrn Dönmez? Wenn ja, wer steckt dahinter?“, fragt Matznetter.**** 

Bereits im Oktober hatte Matznetter von ÖVP-Chef Kurz gefordert, für Transparenz zu sorgen, was die Finanzierung der Dönmez-Plattform betrifft. „Die Fragen sind aber nach wie vor nicht beantwortet: Wer sind die in der ‚Presse‘ genannten ‚Sponsoren‘, die hinter Dönmez‘ Plattform stehen? Stammt das Geld von ausländischen, arabischen Mächten? Und in welchem Zusammenhang stehen die Veröffentlichungen im ‚Info-Direkt‘? Ich fordere die Herren Kurz und Dönmez auf, hier endlich für Klarheit zu sorgen. Da es sich nun sogar um einen parlamentarischen Vertreter handelt, hat sich die Dringlichkeit dessen noch einmal deutlich erhöht. Die Menschen haben ein Recht, zu wissen, für wen ein Abgeordneter bezahlte Lobbyarbeit betreibt!“ (Schluss) sc  

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