Bruno-Kreisky-Preis für das Politische Buch 2017 geht an Arundhati Roy

Hauptpreis für „Das Ministerium des äußersten Glücks“

Wien (OTS/SK) - Den Hauptpreis für das Politische Buch des Jahres 2017 erhält Arundhati Roy für „Das Ministerium des äußersten Glücks“. In ihrem 2017 im Fischer-Verlag in einer Übersetzung von Anette Grube erschienenen zweiten Roman konfrontiert Arundhati Roy die Leserinnen und Leser mit den Ungerechtigkeiten der gesellschaftlichen Verhältnisse und Ereignisse im Indien der vergangenen Jahrzehnte. Experimentell angelegt, mit einer Vielzahl von Erzählsträngen und fein gezeichneten Charakteren, wird alles Politische verwoben mit eindrucksvollen Geschichten und poetischen Details und entfaltet so seine Wirkung. Einen Sonderpreis erhält u.a. Juli Zeh für ihr bisheriges publizistisches Werk, mit dem sich die Autorin voller Kraft für einen wachsamen Blick auf die Gefährdungen der Demokratie und für die Relevanz von politischem Engagement einsetzt. **** 

Alle PreisträgerInnen im Überblick: 

Hauptpreis für das Politische Buch 2017:

Arundhati Roy

Das Ministerium des äußersten Glücks

Aus dem Englischen von Anette Grube

Verlag S. Fischer, 2017

 

Sonderpreise erhalten:

Juli Zeh

Für ihr bisheriges publizistisches Werk.

 

Hans-Henning Scharsach

Stille Machtergreifung. Hofer, Strache und die Burschenschaften

Verlag Kremayr & Scheriau, 2017

 

Herbert Lackner

Die Flucht der Dichter und Denker: Wie Europas Künstler und Wissenschaftler den Nazis entkamen.

Verlag Ueberreuter, 2017

 

Johann Bacher, Waltraud Kannonier-Finster, Meinrad Ziegler (Hg.)

Marie Jahoda. Lebensgeschichtliche Protokolle der arbeitenden Klassen 1850-1930.

Studien-Verlag, 2017

 

Clio-Verlag, Graz

Für besondere verlegerische Leistungen  


25 Jahre Bruno-Kreisky-Preis für das Politische Buch 

Seit 1993 wird dieser Preis jährlich vom Karl-Renner-Institut in Zusammenarbeit mit der sozialdemokratischen Bildungsorganisation verliehen. Im Sinne des Lebenswerks Bruno Kreiskys wird politische Literatur ausgezeichnet, die für Freiheit, Gleichheit, soziale Gerechtigkeit, Solidarität und Toleranz einsteht.  

Die Preisverleihungen finden im Frühjahr 2018 in Wien statt. Nähere Informationen: Dr.in Barbara Rosenberg (rosenberg@renner-institut.at).www.renner-institut.at (Schluss) sc

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