Rotes Kreuz: Schutzzeichen achten

Trotz Zwischenfällen werden Sanitäter respektvoll behandelt, sagt Rotkreuz-Präsident Gerald Schöpfer. Das Rote Kreuz steht für neutrale und unabhängige Hilfe.

Wien (OTS) - Zu Silvester waren in Niederösterreich Sanitäter mit Böllern attackiert worden, und vergangenes Wochenende wurden Rettungskräfte in Salzburg im Dienst bedroht und festgehalten. „Zwei bedauerliche Einzelfälle“, sagt Gerald Schöpfer, Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes. „Generell genießen unsere Rettungskräfte hohen Respekt. Das Rote Kreuz, das sie auf der Uniform tragen, ist der Garant dafür, dass wir allen Menschen in Not helfen, egal um wen es sich handelt. Dieses Zeichen gilt es zu achten.“

Natürlich kann es im Rettungsdienst vorkommen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedroht werden oder mit Gewalt konfrontiert sind. Berichte wie aus Deutschland, dass diese Fälle häufiger werden, könne er für Österreich aber nicht bestätigen, sagt Schöpfer. „Wir bringen unseren Mitarbeitern in Schulungen bei, wie sie in Ausnahmesituationen richtig reagieren. Empathie ist für jeden Sanitäter wichtig.“ 

Das Rote Kreuz ist ein im Völkerrecht verankertes Zeichen, das seine Träger schützt und für Neutralität steht. Besonders wichtig ist das in Krisen- und Konfliktregionen. Bei heiklen Einsätzen kommt es immer wieder zu Übergriffen. Seit Beginn des Krieges in Syrien sind zum Beispiel mehr als 50 Mitarbeiter der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung getötet worden.

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