APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Kurz, Strache und Löger aktuell vorne.

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 29.12.2017 bis 04.01.2018 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Am Neujahrstag ließen Kurz und Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) in einer Aussendung das Aus für die Prestigeprojekte des ehemaligen SPÖ-Kanzlers Christian Kern durch Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) und Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) verkünden: Den Beschäftigungsbonus und die Aktion 20.000. Die SPÖ kritisierte die Entscheidung auf schärfste, sprach von „Sozialabbau und Chancenraub. Allerdings: Der Zeitpunkt, den Kurz und Strache für ihre Ansprache gewählt hatten, war nicht zufällig: Am Dienstag veröffentlichte AMS-Vorstand Johannes Kopf die aktuellen Arbeitslosenzahlen – mit erfreulicher Bilanz: Erstmals seit fünf Jahren konnte für 2017 ein Rückgang der Arbeitslosigkeit verzeichnet werden.  

Am Donnerstag traf sich die schwarz-blaue Regierung auf Schloss Seggau in der Südsteiermark zu einer ersten Klausur, um über die Umsetzung konkreter Regierungsvorhaben zu beraten. Proklamierte Schwerpunkte sind die Senkung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge, eine Neuregelung des Arbeitslosengeldes sowie die Kürzung der Familienbeihilfe für Kinder im Ausland. Vor allem gehe es darum, die Pläne möglichst rasch in Umsetzung zu bringen, so Strache vor Medienvertretern in Seggau. Auch Kurz kündigte ein „arbeitsreiches Jahr“ an.

Als Neueinsteiger der Woche positionierte sich Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) auf Position drei im Ranking. Löger kündigte in der vergangenen Woche erste Vorgaben für die laufenden Budgetverhandlungen an. Bereits im ersten Jahr würden die Ressorts aufgefordert, rund 2,5 Milliarden Euro einzusparen, so der Finanzminister im Interview mit den Bundesländerzeitungen. Eine Steuertarifreform mit einem ähnlichen Volumen wie 2016 steht laut Löger 2020 auf der Agenda, für 2018 plant der Minister ein strukturelles Defizit von 0,5 Prozent. „Es wird nicht um jeden Preis einen ausgeglichenen Haushalt geben“, so Löger. Den strebe man höchstens in den nächsten zwei bis drei Jahren an.

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