• 03.01.2018, 11:55:40
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LH Mikl-Leitner präsentierte Ergebnisse des Sicherheitsgipfels im NÖ Landhaus

„Haben in Niederösterreich eine große Sicherheitsfamilie“

Utl.: „Haben in Niederösterreich eine große Sicherheitsfamilie“ =

St. Pölten (OTS/NLK) - „Wir haben in Niederösterreich eine große
Sicherheitsfamilie, die für Sicherheit garantiert. Und dieser
Zusammenhalt bewährt sich in Krisen und Katastrophenfällen“, sagte
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am heutigen Mittwoch nach dem
Sicherheitsgipfel im NÖ Landhaus. Im Zuge einer gemeinsamen
Pressekonferenz mit LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf,
Landespolizeidirektor Konrad Kogler, Militärkommandant Martin
Jawurek, Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner,
Rot-Kreuz-General Josef Schmoll, ASBÖ-Landesrettungskommandant Werner
Grießler, dem Präsidenten des Zivilschutzverbandes Christoph Kainz,
dem Vertreter der Bezirkshauptmannschaften Josef Kronister, dem
Geschäftsführer von Notruf Niederösterreich Christoph Chwojka, dem
Vertreter der Gemeinden Karl Moser und dem IT-Security-Experten
Johann Haag von der FH St. Pölten präsentierte sie die Ergebnisse des
heutigen Zusammentreffens.

Zwar sei man im Jahr 2017 in Niederösterreich von großen Hochwässern
verschont geblieben, dennoch habe es sehr viele Ausnahmesituationen
gegeben, blickte die Landeshauptfrau zunächst auf das zu Ende
gegangene Jahr zurück und verwies auf starke Regenfälle und Sturmböen
im August, heftige Stürme im Herbst oder auch die Gas-Explosion in
Baumgarten und das Zugsunglück in Klosterneuburg im Dezember.
Mikl-Leitner: „Unsere Einsatzorganisationen waren bei vielen
Situationen, Unfällen, Katastrophen und Krisen vor Ort und haben
geholfen. Dafür heute ein großes Danke an die vielen Hauptamtlichen
und die unglaublich vielen Ehrenamtlichen, die sich zu tausenden in
unseren Einsatzorganisationen engagieren.“
Sie habe nun zum Sicherheitsgipfel im NÖ Landhaus eingeladen, um
„neue Herausforderungen in den Mittelpunkt zu stellen“, ging
Mikl-Leitner auf das heutige Zusammentreffen ein. So sei vor allem
der Bereich der Cyber-Security ein „großes Thema“, mit dem man sich
auseinandersetzen müsse. Sie verwies dabei etwa auf die Vor- und
Nachteile von elektronischer Sicherheitstechnik oder selbstfahrenden
Autos. Aus diesem Grund habe man in den heutigen Sicherheitsgipfel
mit Prof. Haag von der FH St. Pölten auch die Wissenschaft
miteinbezogen.

In der Zusammenarbeit habe vor allem die „3 K-Regel“ eine große
Bedeutung, fasste die Landeshauptfrau weiters zusammen: „Köpfe kennen
in der Krise.“ Denn „wenn man sich untereinander kennt, funktioniert
auch die Zusammenabeit“, betonte sie. Daher habe man heute
vereinbart, auch in Zukunft weitere Kooperationen einzugehen und
Übungen zu intensivieren.

Seitens des Landes werde man auch das behördliche Krisen- und
Katastrophenmanagement weiter ausbauen, kündigte Mikl-Leitner an. So
wolle man die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den
Bezirkshauptmannschaften noch intensiver schulen, auch mit
Unterstützung der Einsatzorganisationen. Die Krisen- und
Katastrophenschutzpläne der Bezirke sollen digitalisiert und
Videokonferenzen ausgebaut werden. Außerdem sollen die Feuerwehr und
das Land Niederösterreich ein Teil des Einsatzleit- und
Kommunikationssystems ELKOS werden.

Zum Bereich der Cyber-Kriminalität wurde vereinbart, „dass wir uns
regelmäßig treffen, um dieses Thema in den Mittelpunkt zu stellen“,
informierte die Landeshauptfrau. So soll es im Herbst ein weiteres
Treffen geben, sagte sie: „LH-Stellvertreter Pernkopf wird dafür die
Vorbereitungsarbeiten übernehmen.“

Abschließend hob die Landeshauptfrau die große Bedeutung der
Freiwilligenarbeit hervor: „Unsere vielen Freiwilligen vor Ort sind
die Garantie dafür, dass es sehr viel Wissen vor Ort in unseren
Gemeinden und Städten gibt, und das ist ein unglaublich großer
Schatz.“

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