- 03.01.2018, 11:24:27
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ORF muss Kündigung von Werkverträgen mit Produktionsfirmen zurücknehmen
Betroffen sind Kamerateams und Cutter im TV-Magazinbereich
Utl.: Betroffen sind Kamerateams und Cutter im TV-Magazinbereich =
Wien (OTS) - Das ist ja ein schönes Weihnachts- und Neujahrsgeschenk,
dass langjährige und erfahrene TV-Cutter und Kamerateams der Firmen
PreTV und Parasec bekommen haben. Sie waren zum Teil rund 20 Jahre
über Dauerleasingverträge für den ORF tätig. Nun wurden diese
Verträge vom ORF gekündigt und TV-Spezialisten von ihren
Personalverleihern ebenfalls. Betroffen sind Sendeformate, wie zum
Beispiel „Am Schauplatz“, „Orientierung“, „Bürgeranwalt“ und
„Universum“. Die MitarbeiterInnen sind alle um die 50 Jahre alt,
einige weit darüber und auf dem Arbeitsmarkt völlig chancenlos einen
neuen Job zu bekommen.
In einer Resolution haben sich die Journalistinnen und Journalisten
der betroffenen Hauptabteilung mit den betroffenen Cuttern und
Kamerateams solidarisch erklärt und betont: „Die Gestaltung von
Magazinbeiträgen (Kamera, Ton, Schnitt und Text) ist keine
Fließbandproduktion, sondern Präzisionsarbeit. Hierbei ist auch
abseits der Kostenwahrheit kreatives Potenzial und eine enge
Zusammenarbeit gefragt.“
Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) solidarisiert sich mit
den betroffenen Kolleginnen und Kollegen und fordert Generaldirektor
Alexander Wrabetz und die zuständige Direktorin Kathrin Zechner auf,
eine Weiterbeschäftigung der betroffenen Fernsehspezialisten sicher
zu stellen. „Gerade die betroffenen Sendeformate sind die
Aushängeschilder des öffentlich-rechtlichen ORF und verstärken
maßgeblich das Österreichbild des Senders“, argumentiert
ÖJC-Präsident Fred Turnheim.
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