• 02.01.2018, 12:08:01
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  • OTS0065

Brauner: Stopp der Aktion 20.000 ist Angriff auf ältere ArbeitnehmerInnen

Bei rund 1.300 offen gemeldeten Stellen laufen noch Bewerbungsverfahren

Utl.: Bei rund 1.300 offen gemeldeten Stellen laufen noch
Bewerbungsverfahren =

Wien (OTS) - Als „Frontalangriff auf die älteren Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer“ bezeichnet Wiens Wirtschaftsstadträtin Renate
Brauner den Stopp der Aktion 20.000, den die schwarz-blaue
Bundesregierung als eine der ersten Maßnahmen 2018 präsentiert hat.
„Gerade jenen Menschen, die es trotz Konjunkturaufschwungs und
insgesamt positiver Arbeitsmarktdaten immer noch schwer haben, wird
hier die Türe vor der Nase zugeschlagen!“, so Brauner.

Unklare Zukunft für 1.300 offen gemeldete Stellen in Wien

Aktuell sind beim AMS Wien rund 1.300 offene Stellen für die Aktion
20.000 gemeldet. Um totales Chaos zu vermeiden, fordert Brauner, dass
diese offenen Stellen unbedingt besetzt werden müssen. „Für diese
Stellen laufen bereits Bewerbungsverfahren. Man kann den
Bewerberinnen und Bewerbern doch nicht mittendrin einfach sagen, dass
es diese Stellen doch nicht mehr gibt. Darüber hinaus bleibt völlig
offen, was mit jenen Bewerberinnen und Bewerbern passiert, die zwar
nicht für die beworbene Stelle geeignet sind, aber eine andere
verfügbare Stelle geeignet wären. Das ‚Neujahrsgeschenk‘ der
Bundesregierung ist an Zynismus und Unprofessionalität nicht mehr zu
überbieten.“, so Brauner.

Ende bedeutet: Keine neue Jobchancen für 7.000 Wiener
Langzeitarbeitslose über 50 Jahren

„Das Ende der Aktion 20.000 zerstört für Betroffene, die oft ihr
Leben lang fleißig gearbeitet und nur aufgrund ihres Alters keinen
Job mehr gefunden haben, auf einen Schlag jede Hoffnung auf
Zukunftsperspektive. Im Alter ist das besonders bitter. Das Ende der
Aktion 20.000 bedeutet alleine in Wien für 7.000 Wiener
Langzeitarbeitslose über 50 Jahren keine neuen Jobchancen.“, betont
die Wirtschaftsstadträtin. „Der Stopp des Beschäftigungsbonus und der
Aktion 20.000 macht sehr deutlich, dass diese Bundesregierung null
Interesse daran hat, dass ältere Menschen vom Wirtschaftsaufschwung
profitieren.“, so Brauner.

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