Brauner: Stopp der Aktion 20.000 ist Angriff auf ältere ArbeitnehmerInnen

Bei rund 1.300 offen gemeldeten Stellen laufen noch Bewerbungsverfahren

Wien (OTS) - Als „Frontalangriff auf die älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“ bezeichnet Wiens Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner den Stopp der Aktion 20.000, den die schwarz-blaue Bundesregierung als eine der ersten Maßnahmen 2018 präsentiert hat. „Gerade jenen Menschen, die es trotz Konjunkturaufschwungs und insgesamt positiver Arbeitsmarktdaten immer noch schwer haben, wird hier die Türe vor der Nase zugeschlagen!“, so Brauner.

Unklare Zukunft für 1.300 offen gemeldete Stellen in Wien

Aktuell sind beim AMS Wien rund 1.300 offene Stellen für die Aktion 20.000 gemeldet. Um totales Chaos zu vermeiden, fordert Brauner, dass diese offenen Stellen unbedingt besetzt werden müssen. „Für diese Stellen laufen bereits Bewerbungsverfahren. Man kann den Bewerberinnen und Bewerbern doch nicht mittendrin einfach sagen, dass es diese Stellen doch nicht mehr gibt. Darüber hinaus bleibt völlig offen, was mit jenen Bewerberinnen und Bewerbern passiert, die zwar nicht für die beworbene Stelle geeignet sind, aber eine andere verfügbare Stelle geeignet wären. Das ‚Neujahrsgeschenk‘ der Bundesregierung ist an Zynismus und Unprofessionalität nicht mehr zu überbieten.“, so Brauner.

Ende bedeutet: Keine neue Jobchancen für 7.000 Wiener Langzeitarbeitslose über 50 Jahren

„Das Ende der Aktion 20.000 zerstört für Betroffene, die oft ihr Leben lang fleißig gearbeitet und nur aufgrund ihres Alters keinen Job mehr gefunden haben, auf einen Schlag jede Hoffnung auf Zukunftsperspektive. Im Alter ist das besonders bitter. Das Ende der Aktion 20.000 bedeutet alleine in Wien für 7.000 Wiener Langzeitarbeitslose über 50 Jahren keine neuen Jobchancen.“, betont die Wirtschaftsstadträtin. „Der Stopp des Beschäftigungsbonus und der Aktion 20.000 macht sehr deutlich, dass diese Bundesregierung null Interesse daran hat, dass ältere Menschen vom Wirtschaftsaufschwung profitieren.“, so Brauner.

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Mediensprecher Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner
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