- 29.12.2017, 10:32:15
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VP-Hermagor: Kärnten-Gelder für Pontebba-Bahn müssen in die Region fließen
VP-Vizebgm. Astner: Talbahn von Pontebba aufs Nassfeld: Politik darf Projekt noch nicht kampflos aufgeben. Zugesagte Gelder müssen trotzdem in der Region verbleiben und für Impulse sorgen
Utl.: VP-Vizebgm. Astner: Talbahn von Pontebba aufs Nassfeld:
Politik darf Projekt noch nicht kampflos aufgeben. Zugesagte
Gelder müssen trotzdem in der Region verbleiben und für
Impulse sorgen =
Klagenfurt (OTS) - Nach dem Bekanntwerden, dass dem Projekt einer
Talbahn von Pontebba auf das Nassfeld scheinbar von italienischer
Seite eine Absage erteilt wurde, fordert heute der
VP-Vizebürgermeister von Hermagor, Leopold Astner, dass auch die
Kärntner Politik diese Entscheidung nicht einfach nur hinnehmen
dürfe.
„Sollten die Italiener aber für die Investition in die Talbahn nicht
bereit sein, so hat das von Kärnten zugesagte Geld in der Region für
andere Impulse zu sorgen. Den Worten für die Stärkung des ländlichen
Raumes haben Taten zu folgen“, fordert Astner. Das Land Kärnten hat
immerhin 6 Mill. Euro für die Umsetzung der Talbahn zugesagt. „Diese
der Region versprochenen Gelder müssen auch in die Region fließen,
hier investiert und nicht wieder in den Zentralraum Kärntens
verschoben werden“, betont Astner.
So wie bisher für eine touristische Infrastruktur vorgesehen, können
diese 6 Mio. Euro im Gail-, Gitsch- und Lesachtal für touristische
nachhaltige Infrastrukturprojekte Verwendung finden. Möglichkeiten
und Bedarf gäbe es dafür laut Astner genug im Bezirk.
So sei die längerfristige Absicherung der kleineren Skigebiete in
Kötschach, Weissbriach und Griminitzen nötig, um als
Winternahversorger die Kinder fürs Schifahren zu begeistern. Dringend
nötig ist die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur im Bereich
Tröpolach-Rattendorf-Nassfeld, nennt Astner zwei Beispiele.
„Ich werde versuchen, mit den politischen Vertretern der anderen
Parteien im Bezirk gemeinsam eine Resolution an das Land zu
verfassen, damit diese Gelder in die Region fließen, auch wenn die
Italiener die Pontebba-Bahn nicht bauen“, sagt Astner.
Auch für Zukunft der Heta-Anteile am Nassfeld hat Astner klare
Vorstellungen. „Hier geht es um Heimateigentum. Ich weiß, dass es
keine Einflussnahme in so einem Verfahren gibt, aber mein Wunsch ist
es, dass die Heta-Anteile am Nassfeld auch in Zukunft in heimischen
Händen bleiben. Wir wollen unser, von heimischen Akteuren aufgebautes
Schigebiet, auch in Zukunft in heimischen Händen wissen“, so Astner.
Immerhin sei das Nassfeld nicht nur für die Region sondern für ganz
Kärnten ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. „Und wie unsere Region
ausländischen Investoren am Herzen liegt, haben wir leidvoll bei
Modine gesehen“, weist Astner hin. (Schluss)
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