VP-Hermagor: Kärnten-Gelder für Pontebba-Bahn müssen in die Region fließen

VP-Vizebgm. Astner: Talbahn von Pontebba aufs Nassfeld: Politik darf Projekt noch nicht kampflos aufgeben. Zugesagte Gelder müssen trotzdem in der Region verbleiben und für Impulse sorgen

Klagenfurt (OTS) - Nach dem Bekanntwerden, dass dem Projekt einer Talbahn von Pontebba auf das Nassfeld scheinbar von italienischer Seite eine Absage erteilt wurde, fordert heute der VP-Vizebürgermeister von Hermagor, Leopold Astner, dass auch die Kärntner Politik diese Entscheidung nicht einfach nur hinnehmen dürfe.

„Sollten die Italiener aber für die Investition in die Talbahn nicht bereit sein, so hat das von Kärnten zugesagte Geld in der Region für andere Impulse zu sorgen. Den Worten für die Stärkung des ländlichen Raumes haben Taten zu folgen“, fordert Astner. Das Land Kärnten hat immerhin 6 Mill. Euro für die Umsetzung der Talbahn zugesagt. „Diese der Region versprochenen Gelder müssen auch in die Region fließen, hier investiert und nicht wieder in den Zentralraum Kärntens verschoben werden“, betont Astner.

So wie bisher für eine touristische Infrastruktur vorgesehen, können diese 6 Mio. Euro im Gail-, Gitsch- und Lesachtal für touristische nachhaltige Infrastrukturprojekte Verwendung finden. Möglichkeiten und Bedarf gäbe es dafür laut Astner genug im Bezirk.
So sei die längerfristige Absicherung der kleineren Skigebiete in Kötschach, Weissbriach und Griminitzen nötig, um als Winternahversorger die Kinder fürs Schifahren zu begeistern. Dringend nötig ist die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur im Bereich Tröpolach-Rattendorf-Nassfeld, nennt Astner zwei Beispiele.

„Ich werde versuchen, mit den politischen Vertretern der anderen Parteien im Bezirk gemeinsam eine Resolution an das Land zu verfassen, damit diese Gelder in die Region fließen, auch wenn die Italiener die Pontebba-Bahn nicht bauen“, sagt Astner.

Auch für Zukunft der Heta-Anteile am Nassfeld hat Astner klare Vorstellungen. „Hier geht es um Heimateigentum. Ich weiß, dass es keine Einflussnahme in so einem Verfahren gibt, aber mein Wunsch ist es, dass die Heta-Anteile am Nassfeld auch in Zukunft in heimischen Händen bleiben. Wir wollen unser, von heimischen Akteuren aufgebautes Schigebiet, auch in Zukunft in heimischen Händen wissen“, so Astner.

Immerhin sei das Nassfeld nicht nur für die Region sondern für ganz Kärnten ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. „Und wie unsere Region ausländischen Investoren am Herzen liegt, haben wir leidvoll bei Modine gesehen“, weist Astner hin. (Schluss)

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