„Maria Theresia“ im Doppelpack am 28. Dezember in ORF 2

ORF-Premiere für Marie-Luise Stockinger in Robert Dornhelms Event-Zweiteiler und Dakapo für Gerti Drassl in „Universum History“

Wien (OTS) - Nach dem Tod Karls VI. sieht sich seine älteste Tochter Maria Theresia plötzlich als dessen Nachfolgerin auf dem Thron. Die über sie hereinbrechenden Staatsgeschäfte überfordern die junge Frau schnell. Der zweite Teil von Robert Dornhelms „Maria Theresia“ – zu sehen als ORF-Premiere am Donnerstag, dem 28. Dezember 2017, um 20.15 Uhr in ORF 2 – konzentriert sich auf die Zeit der schwierigen Machtübernahme. An der Seite von Marie-Luise Stockinger als Maria Theresia und Vojtěch Kotek als Franz Stephan spielen weiters Julia Stemberger, Cornelius Obonya, Anna Posch, Dominik Warta, Nathalie Köbli, Zuzana Stivínová, Zuzana Mauréry, Alexander Bárta, Zoltán Rátóti, Bálint Adorjáni und Tatiana Pauhofová. Um 22.30 Uhr beleuchten Monika Czernin und Ernst Gossner in der „Universum History“-Dokumentation „Maria Theresia – Majestät und Mutter“ anhand neuer Brieffunde bisher unbekannte private Seiten der österreichischen Herrscherin. Gerti Drassl verkörpert in dem aufwendig gestalteten Doku-Drama die Titelrolle.

Robert Dornhelms „Maria Theresia“, Teil zwei

Aus dem Eheglück mit Franz Stephan in der Toskana gerissen, findet sich Maria Theresia nach dem Tod Karls VI. plötzlich als dessen Nachfolgerin auf dem Thron. Die über sie hereinbrechenden Staatsgeschäfte überfordern die junge Frau, und der vernachlässigte Franz Stephan geht bald eigene Wege. Die Feinde Österreichs halten die Zeit für die Zerschlagung von Maria Theresias Reich gekommen, und selbst der Hof wendet sich nicht ohne Spott von ihr ab. Scheinbar am Tiefpunkt angekommen, weiß Maria Theresia einmal mehr, sich ihrem Schicksal aus eigener Kraft zu stellen. In Elisa Fritz (Tatiana Pauhofová), die bisher mehr ihrem Gatten zugewandt schien, findet sie eine treue Verbündete, die die Stimmung am Hof ab nun zu ihren Gunsten lenkt. Und in Graf Kinsky (Alexander Bárta), der ihr ob seiner vermeintlichen Nähe zum verstorbenen Prinzen Eugen bisher verhasst war, erkennt sie letztlich einen klugen politischen Berater. Als dennoch von allen Seiten Krieg über das Land hereinbricht, sucht Maria Theresia Unterstützung bei den Ungarn. Der charismatische Graf Nikolaus Esterházy (Bálint Adorjáni) stellt ihr seine Hilfe in Aussicht, will aber auch ihr Herz erobern.

„Maria Theresia“ ist eine Koproduktion von MR-Film und Beta Film mit Maya Production, Czech Television, ORF, Slovak RTVS und Hungarian MTVA. Damit ist der historische Zweiteiler über die österreichische Habsburg-Herrscherin die erste Zusammenarbeit im fiktionalen Bereich der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten aus Österreich, Tschechien, der Slowakei und Ungarn. Gedreht wurde „Maria Theresia“ mit einem internationalen Cast und in der jeweiligen Muttersprache.

Gerti Drassl als „Maria Theresia – Majestät und Mutter“ in aufwendigem „Universum History“-Doku-Drama

Maria Theresia lenkte als erste und einzige Frau die Geschicke des Habsburgerreichs und wurde mit ihrer 40-jährigen Regentschaft (1740–1780) zu einer die Geschichte Österreichs über Jahrhunderte prägenden Persönlichkeit. Mit ihrer geschickten Heiratspolitik schaffte es die Mutter von 16 Kindern, halb Europa an sich und ihre Dynastie zu binden. In der „Universum History“-Dokumentation „Maria Theresia – Majestät und Mutter“ beleuchten Monika Czernin (Filmautorin) und Ernst Gossner (szenische Regie) anhand neuer Brieffunde bisher unbekannte private Seiten der österreichischen Herrscherin. Gerti Drassl verkörpert in dem aufwendig gestalteten Doku-Drama die Titelrolle.

Während ihrer Regentschaft führte Maria Theresia mehrere große Kriege, stieß aber auch in der Zeit des Übergangs vom Absolutismus zur Aufklärung eine Vielzahl von Reformen an. Als geschickte Diplomatin setzte sie aber auch viele ihrer 16 Kinder bei strategischen Hochzeiten ein, um die Vormachtstellung der Habsburger in Europa für Generationen zu sichern. Maria Theresias Heiratspolitik, mit der sie von Wien aus ihre Fäden in ganz Europa zog, machte sie bald zur mächtigsten Herrscherin ihrer Zeit, zur „Ersten Dame Europas“ – oder, wie man bereits damals augenzwinkernd feststellte, zur „Schwiegermutter Europas“. Dabei war der Beginn ihrer Regentschaft dramatisch. Kein Fürst Europas wollte eine Frau auf einem Thron akzeptieren. Mit Durchhaltevermögen und Diplomatie gelang es ihr, die Position der Habsburger in Europa wiederzugewinnen und zu festigen. Ihre Meisterleistung: den Erzfeind Frankreich, dominierende Großmacht in Europa und Gegner der Habsburger, zum Verbündeten zu machen. Durch die Verheiratung ihrer Kinder mit den Bourbonen, die neben Frankreich auch Spanien und Teile Italiens regierten, band sie halb Europa an sich und ihre Dynastie.

Der Film entstand als Koproduktion von ORF, Interspot Film, ARTE, ZDF, Czech Television und BMB, gefördert von Fernsehfonds Austria und Land Niederösterreich.

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