Wie der Schelm denkt, so schreibt er

„Österreich“ erfindet zu Weihnachten absurde Gerüchte

Wien (OTS) - Die Gratispostille „Österreich“ nutzt den Tag des Heiligen Abends, um ihre immer geringer werdende Zahl an Lesern erneut mit frei erfundenen Gerüchten zu behelligen. Das Fake-News-Blatt behauptet allen Ernstes und entgegen aller Fakten, dass die SPÖ „versteckter Miteigentümer von Heute“ sei und dass es Vereinbarungen mit der Stadt Wien gebe, dass „die Inserate der Stadt .... nicht gekürzt werden dürfen“.

In dem vor Fehlern strotzenden Artikel der aktuellen Ausgabe zum 24. Dezember wird angeführt, dass Heute „deutlich mehr Inseratengeld erhielt, als ihm lauf Auflage zustehe“.

Besonders lachhaft ist die Unterstellung „die Stadträtinnen Ulli Sima und Renate Brauner, von denen fast die Hälfte aller Inserate stammen, hätten mit „Heute“ einen Deal für eine Pro-Schieder-Berichterstattung in den nächsten Wochen geschlossen“.

Die Tageszeitung „Heute“ hält zu den absurden Sudeleien wie folgt fest:

1. Die Eigentümerschaft von „Heute“ wurde schon vor vielen Jahren von der Bundeswettbewerbsbehörde eingehend geprüft. Die Behauptung, die SPÖ hielte direkt oder indirekt Anteile an „Heute“ ist zu 100 Prozent Nonsens.

2.  Ein besonderer Unsinn ist die Unterstellung, es gäbe einen Deal zwischen zwei Stadträtinnen und „Heute“. Es gab keinen Deal, es gibt keinen Deal und es wird auch keinen Deal geben, weder für noch gegen einen Kandidaten. Wer in der Lage ist, „Heute“ sinnerfassend zu lesen weiß, dass die politische Berichterstattung, national und lokal, stets ausgewogen ist. Jeder Politiker oder politische Experte ohne Brett vorm Kopf bestätigt das.

3. „Heute“ hat in Wien laut aktueller Media-Analyse 2016/17 rund 496.000 LeserInnen  und ist damit Nr. 1 in der Stadt. „Heute“ hat in Wien 233.000 (!) LeserInnen mehr als „Österreich“, das in der Media-Analyse signifikant LeserInnen verloren hat. Um es in aller Deutlichkeit zu sagen: „Heute“ hat in Wien schon fast doppelt so viele LeserInnen wie „Österreich.

4. „Heute“ hat österreichweit 959.000 LeserInnen, „Österreich“ nur mehr 533.000. „Österreich“ hat laut aktueller Media-Analyse 90.000 LeserInnen verloren und liegt nunmehr sogar hinter dem „Kurier“. Vielleicht erklärt das die Nervosität der Macher von „Österreich“.

5. Der Vergleich des Inseratenaufkommens 1. Halbjahr 2016 und 1. Halbjahr 2017 für Wien zeigt: In „Österreich“ wurde fast so viel Inseratengeld ausgegeben wie in „Heute“, obwohl „Heute“ in Wien fast doppelt so viele Leser hat. Bei „Heute“ kürzte die Stadt das Inseratenbudget gegenüber dem Vorjahr um 37 Prozent. Schon allein das führt die Behauptung ad absurdum, es gebe einen Deal mit der Stadt der garantiere, dass bei Inseraten in „Heute“ nicht gekürzt werden dürfte.

Um bei den Fakten zu bleiben: „Österreich“ bekommt um ein Vielfaches mehr öffentliches Inseratengeld, als ihm aufgrund der Leserzahl zustehen würde. Der fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit vor sich hin sendende TV-Abspielkanal „oe24.tv“ erhielt rund 1 Million Euro (!) direkte Förderung aus Steuergeld.

Die Wiener Linien hatten „Österreich“ zuletzt vor dem Handelsgericht auf 247.697 Euro geklagt, weil das Blatt – im Unterschied zu „Heute“ –  keine Reinigungskosten für die Entsorgung bezahlt. Außerdem werden immer wieder Gerüchte kolportiert, dass „Österreich“ am Jahresende neue Finanzierungen benötigen würde, um den laufenden Betrieb aufrecht erhalten zu können.

Wird da jemand nervös? 

Rückfragen & Kontakt:

Herbert SEIPT, akad. M&Swu
Geschäftsleitung Marketing & Vertrieb AHVV Verlags GmbH
Heiligenstädter Lände 29/TOP 6 1190 Wien
T: 050 950 12666 F: 050 950 12121
h.seipt@heute.at
www.heute.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AHV0001