• 23.12.2017, 09:29:41
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Wölbitsch zu Gehaltscheck im Gemeindebau: SPÖ verharrt im Scheuklappendenken

Für soziale Treffsicherheit und Fairness – Unverständnis über rote Blockade

Utl.: Für soziale Treffsicherheit und Fairness – Unverständnis über
rote Blockade =

Wien (OTS) - „Wir weisen bereits seit Jahren darauf hin, dass im
Wiener Gemeindebau soziale Treffsicherheit und Fairness Fremdwörter
darstellen. Aber anstatt hier endlich selbständig Reformen anzugehen
und die Forderungen in Zusammenhang mit einem Gehaltscheck
aufzugreifen, verharrt die SPÖ in ihrem Scheuklappendenken. Das
zeigen vor allem auch die aktuellen Äußerungen von Wohnbaustadtrat
Michael Ludwig“, so der designierte Stadtrat Markus Wölbitsch.

Das aktuelle Haushaltseinkommen muss in periodischen Abständen
überprüft werden und davon muss auch abhängig gemacht werden, ob und
unter welchen Voraussetzungen Leute weiter im Gemeindebau bleiben
können. Liegt dieses über der zulässigen Einkommensgrenze, soll der
Mieter drei Optionen haben: eine Anpassung der Miete an marktübliche
Konditionen, die Möglichkeit, die Wohnung käuflich zu erwerben oder
der Auszug aus der Wohnung, um diese wirklich sozial Bedürftigen zur
Verfügung zu stellen. Die im Rahmen einer Höhervermietung bzw. eines
Verkaufes entstehenden Mehreinnahmen sollten dann im Rahmen einer
Bauoffensive dem geförderten Wohnbau zu Gute kommen.

„Es kann einfach nicht sein, dass vor allem gut verdienende rote
Politiker zu einem günstigen Preis im Gemeindebau wohnen, während die
wirklich bedürftigen Wienerinnen und Wiener unter hohen Mieten zu
leiden haben. Das gehört endlich abgestellt“, so Wölbitsch
abschließend.

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