FPÖ-Bezirksräte erzwingen Sondersitzung der Bezirksvertretung Ottakring

„Flächenumwidmung, Verdichtung und Verbauung ohne echte Bürgereinbindung – Stopp der Verschandelung, der Minderung der Lebensqualität und der Ortsbildzerstörung“

Wien (OTS) - Da das Verlangen auf Bürgerversammlung zur umfassenden Information und Diskussion über die geplante Flächenumwidmung und das geplante Bauvorhaben am Areal des Grundstücks Gallitzinstraße 8-16 sowie über dessen insbesondere verkehrsmäßigen Auswirkungen dieses Bauvorhabens auf den 16. Bezirk seitens des Bezirksvorstehers nicht zugelassen wurde, stellen die FPÖ-Bezirksräte nun ein Verlangen auf Sondersitzung der Bezirksvertretung, so Klubobmann Mag. Georg Heinreichsberger.

Zur Erinnerung: In der Gallitzinstrasse 8–16 soll ein Monsterprojekt mit 200 Wohnungen, Bauklasse III mit 16 Meter Gebäudehöhe und fünf Geschoßen errichtet werden. Im Zuge der Neugestaltung des Areals wurden berechtigte Forderungen der Bürgerinitiative nach Vorlage eines vernünftigen, auch für Anrainer nachvollziehbaren Verkehrskonzeptes, nach einem Perspektivenplan und nach Abhaltung eines „Pro-Wilhelminenberg“-Gipfels zur Findung von Alternativen für das Areal zur Erhaltung als Erholungsgebiet von den Verantwortlichen im Bezirk und der Stadt Wien zurückgewiesen.

Aber auch in anderen Bereichen des Bezirks kommt es immer öfter zu Verschandelung und Minderung der Lebensqualität durch Verbauung, Umwidmungen und Verdichtungen der Bausubstanz. Angesichts der überzogenen Bauprojekte im Bezirk, insbesondere auch an oder im Biosphärenpark Wienerwald/Wilhelminenberg gewinnt der Bürger oftmals den Eindruck, dass bei diesen städtebaulichen Entscheidungen auch der Profit einiger weniger und nicht das Interesse der betroffenen Bezirksbevölkerung im Vordergrund steht. Selbst Traditionsgebäude wie das ehemalige Fuhrwerkerhaus in der Albrechtskreithgasse, in dem die Wiener Gaststätte “Ottakringer Landhaus” seit vielen Jahren beheimatet ist, soll 2018 abgerissen werden und einem Neubau weichen.

Wenn man den Bürgern bei zahlreichen überdimensionierten Bauprojekten, besonders aber in jenem Bereich des Areals Gallitzinstrasse 8-16 die Möglichkeit einer echten Bürgerbeteiligung versagt, dann muss in einer außerordentlichen Sitzung des Bezirksparlaments im Jänner 2018 unter Einbindung der Bürgerinitiative „Pro Wilhelminenberg 2030“ die Angelegenheit genauer besprochen werden, so Heinreichsberger abschließend.

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