LR Anschober: Wir lassen uns von dieser Bundesregierung die Integrationsarbeit nicht gefährden

Linz (OTS) - "Bei der Integration, beim Erarbeiten eines guten Miteinanders, konnten gerade in Oberösterreich in den letzten beiden Jahren große Fortschritte erreicht werden. Über 20.000 TeilnehmerInnen alleine in OÖ bei Deutschkursen für Asylwerbende, flächendeckend Orientierungskurse, mittlerweile 300 junge AsylwerberInnen in Lehrstellen und eine dezentrale Unterbringung in kleinen Quartieren verteilt auf ganz Oberösterreich. Das - und die großartige Arbeit tausender ehrenamtlicher HelferInnen, von hochkompetenten NGOs und engagierten Behörden hat uns die große Herausforderung der aktuellen Fluchtbewegung relativ gut bewältigen lassen - wir sind großteils auf einem guten Weg. Das Regierungsprogramm der neuen Bundesregierung könnte vieles aber gefährden und zerstören. Wieder viel mehr Zentralisierung, die angestrebte Abschaffung des Privatverzuges und die geplante Schaffung von Flüchtlingsklassen und das Infragestellen von Integrationsarbeit vor dem Asylbescheid gehen - um einige wenige Beispiele zu nennen -völlig in die falsche Richtung", kritisiert Oberösterreichs Integrationslandesrat Rudi Anschober.

Anschober: "Nicht mit uns - wir brauchen rasch eine Allianz der Bundesländer und rasche Gespräche mit den neuen Verantwortlichen, um positiv an einem guten Miteinander weiterzuarbeiten und den Weg zur Integration konsequent gemeinsam zu gehen. Wir werden es nicht zulassen, dass dieser gemeinsame Kurs gefährdet wird."

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