• 21.12.2017, 09:31:53
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  • OTS0029

LR Anschober: Wir lassen uns von dieser Bundesregierung die Integrationsarbeit nicht gefährden

Linz (OTS) - "Bei der Integration, beim Erarbeiten eines guten
Miteinanders, konnten gerade in Oberösterreich in den letzten beiden
Jahren große Fortschritte erreicht werden. Über 20.000
TeilnehmerInnen alleine in OÖ bei Deutschkursen für Asylwerbende,
flächendeckend Orientierungskurse, mittlerweile 300 junge
AsylwerberInnen in Lehrstellen und eine dezentrale Unterbringung in
kleinen Quartieren verteilt auf ganz Oberösterreich. Das - und die
großartige Arbeit tausender ehrenamtlicher HelferInnen, von
hochkompetenten NGOs und engagierten Behörden hat uns die große
Herausforderung der aktuellen Fluchtbewegung relativ gut bewältigen
lassen - wir sind großteils auf einem guten Weg. Das
Regierungsprogramm der neuen Bundesregierung könnte vieles aber
gefährden und zerstören. Wieder viel mehr Zentralisierung, die
angestrebte Abschaffung des Privatverzuges und die geplante Schaffung
von Flüchtlingsklassen und das Infragestellen von Integrationsarbeit
vor dem Asylbescheid gehen - um einige wenige Beispiele zu nennen -
völlig in die falsche Richtung", kritisiert Oberösterreichs
Integrationslandesrat Rudi Anschober.

Anschober: "Nicht mit uns - wir brauchen rasch eine Allianz der
Bundesländer und rasche Gespräche mit den neuen Verantwortlichen, um
positiv an einem guten Miteinander weiterzuarbeiten und den Weg zur
Integration konsequent gemeinsam zu gehen. Wir werden es nicht
zulassen, dass dieser gemeinsame Kurs gefährdet wird."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GRO

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