• 20.12.2017, 12:48:31
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Präsentation der fünfteiligen ORF-III-Dokumentarreihe „Die Akte Habsburg“ – TV-Premiere im Weihnachtsprogramm

Am 29. und 30. Dezember sowie am 2., 3. und 4. Jänner, jeweils um 20.15 Uhr in ORF III

Utl.: Am 29. und 30. Dezember sowie am 2., 3. und 4. Jänner, jeweils
um 20.15 Uhr in ORF III =

Wien (OTS) - Jahrhundertelang herrschte das europäische
Adelsgeschlecht der Habsburger und schrieb sich damit in die
Weltgeschichte ein. Die neue, fünfteilige ORF-III-Dokumentarreihe
„Die Akte Habsburg“ von Ronald und Roswitha Vaughan beleuchtet,
chronologisch zurückgehend, herausragende Persönlichkeiten der
Herrscherdynastie, die Österreichs Geschichte maßgeblich prägte.
Präsentiert wird die Historienreihe von Schauspieler Friedrich von
Thun, der schon Anfang der 1990er Jahre in der Dokumentation „Die
Habsburger – Eine europäische Familiengeschichte“ als Erzähler
fungierte. Gestern, am Dienstag, dem 19. Dezember 2017, luden die
Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek Johanna
Rachinger und ORF-III-Programmgeschäftsführer Peter Schöber zur
Präsentation der Historienproduktion in das Oratorium der
Österreichischen Nationalbibliothek. Die TV-Premieren der fünf
Dokumentationen erfolgen am 29. und 30. Dezember sowie am 2., 3. und
4. Jänner im Rahmen von „Erbe Österreich“, jeweils um 20.15 Uhr in
ORF III.

„Die Akte Habsburg“ – eine Koproduktion von ORF III, Vaughan Video
und Bayerischem Rundfunk, gefördert von Fernsehfonds Austria und Land
Niederösterreich – befasst sich mit sieben ausgewählten
Repräsentanten des Herrschergeschlechts: den Thronfolgern Kronprinz
Rudolf und Erzherzog Ferdinand, die es jedoch nie auf den Thron
schafften; Franz II., der das österreichische Kaiserreich erfand, um
sich wenigstens eine Krone aufsetzen zu können; Joseph II., der stets
nach Reformen drängte, aber von seiner Mutter Maria Theresia
aufgehalten wurde; Leopold I., der trotz steter Überforderung einen
bahnbrechenden politischen Erfolg erzielte, und schließlich Rudolf I.
und Rudolf „der Stifter“, die beide von Anfang an kompromisslos auf
Sieg spielten.

ORF-III-Programmgeschäftsführer Peter Schöber: „Umfassende Dokureihe
über jene Habsburger, die die Geschichte prägten, und weniger
prägten“

„Kein Herrschergeschlecht hat Europa so geprägt wie das Haus
Habsburg. Daher war es uns ein großes Anliegen, in einer umfassenden
dokumentarischen Aufarbeitung, jene Habsburger zu zeigen, die
einerseits Österreichs und Europas Geschichte maßgeblich prägten,
andererseits auch jene zu beleuchten, die an den Rand der
Geschichtsschreibung gedrängt wurden“, sagt
ORF-III-Programmgeschäftsführer Peter Schöber. „Es ehrt uns,
Schauspieler Friedrich von Thun als Erzähler für diese
außergewöhnliche Historienreihe gewonnen zu haben. Ein besonderes
Dankeschön geht einmal mehr an den Bayerischen Rundfunk, der sich in
bewährter Partnerschaft mit uns auf diese Reise in die europäische
Vergangenheit begeben hat“, so Schöber.

Generaldirektorin Österreichische Nationalbibliothek Dr. Johanna
Rachinger: „Geschichte der Österreichischen Nationalbibliothek eng
mit der Geschichte der Habsburger verknüpft“

Als Hausherrin des Abends begrüßte Dr. Johanna Rachinger und
unterstrich die Verbindung der Nationalbibliothek mit dem Hause
Habsburg: „Die Österreichische Nationalbibliothek begeht 2018 ihr
650-jähriges Jubiläum. Im Jahr 1368 wurde das in Goldlettern
geschriebene, reich illustrierte Evangeliar des Johannes von Troppau
fertiggestellt, das heute als Gründungskodex der Österreichischen
Nationalbibliothek gilt. Die wertvolle Handschrift stammt aus der
ersten Büchersammlung der Habsburger, der Keimzelle der späteren
kaiserlichen Hofbibliothek. Die Geschichte der Österreichischen
Nationalbibliothek, die aus dieser Bibliothek hervorgegangen ist, ist
aufs Engste mit der Geschichte der Habsburger verknüpft. Ausgewählte
Objekte aus unseren Beständen sind daher auch in der Dokumentarreihe
‚Die Akte Habsburg‘ zu sehen“, so Rachinger.

Regisseur Ronald P. Vaughan: „Kein Geschichtsunterricht, sondern ein
Abenteuer im Kopf“

„Die Dokumentarreihe bietet eine Hightech-Zeitreise in die
vielschichtige Welt der Habsburgerdynastie, die den Geist der
jeweiligen Periode in Bild und Information repräsentiert. Das ist
kein Geschichtsunterricht in bunten Bildern, sondern ein Abenteuer im
Kopf rund um eine außergewöhnliche Familiengeschichte“, erklärt
Regisseur und Produzent Ronald P. Vaughan, dessen Ehefrau Roswitha
das Drehbuch zum Projekt verantwortet. „Die verschiedensten
zeitlichen Perioden und die zahlreichen Porträts der Herrscher vom
13. bis zum 20. Jahrhundert werden mit den Mitteln modernster Technik
der Bildanimation zu neuem optischen Leben erweckt. Zur Abrundung der
geistigen Zeitreisen wurden zwölf Szenen aus dem Leben der
Habsburgerdynastie mit Darstellerinnen und Darstellern und mit
historisch getreuen Kostümen in den Schlössern Laxenburg und
Hetzendorf nachgestellt“, so Vaughan.

Friedrich von Thun: „Geschichte wird plastisch und aufregend!“

Selbst adeligen Geschlechts und persönlich sehr historieninteressiert
ist der als Friedrich Ernst Peter Paul Maria Thun-Hohenstein geborene
Schauspieler Friedrich von Thun für alle Beteiligten genau der
richtige Präsentator der Reihe. Thun, dessen Großtante Erzherzogin
Sophie von Hohenberg – Ehefrau des Thronfolgers Franz Ferdinand – war
und dessen Vater Ernst Thun-Hohenstein als Privatsekretär von Otto
Habsburg-Lothringen fungierte, entdeckte mit der Produktion sein
Interesse für die Habsburger neu. „Ich glaube, dass es viele Menschen
gibt, die Geschichte langweilig in Erinnerung haben. Wenn man aber
die Menschen, die in der Geschichte geschildert werden, kennenlernt,
mit ihren Problemen, Umständen, Familienbanden, Streitigkeiten, dann
liest sich das wie ein Roman. Dann wird Geschichte plastisch und
aufregend“, so Thun. Seit den Dreharbeiten zur „Akte Habsburg“ hat
der Künstler auch ein neues Hobby mit Historienbezug: „Ich habe nicht
nur alle Infos über die Habsburger aufgesogen und begonnen,
Biografien zu lesen, sondern auch den Ehrgeiz entwickelt, alle
Habsburger-Kaiser in Münzform zu sammeln. Ich empfinde Münzen ebenso
wie Steine als gefühlte Geschichte.“ Seiner Numismatik-Begeisterung
frönt der Schauspieler seither mit großer Leidenschaft. Kaum eine
Online-Versteigerung wird ausgelassen und auch für die Enkelkinder
sammelt der liebevolle Großvater mit. „Mir fehlen nur mehr sechs
Kaiser!“

Weitere Details zur Produktion „Die Akte Habsburg“ sind unter
presse.ORF.at abrufbar.

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