"Lernen, Lieben, Arbeiten": Lebenswichtige Integrationsunterstützung durch Psychotherapie

#OrtDerHoffnung: Traumazentrum der Diakonie in St Pölten macht Kindern und ihren Eltern Zukunft möglich

St.Pölten (OTS) - Für Menschen mit Extrem-Traumatisierung ist alles schwer: Lernen, Arbeiten und Beziehungen leben. Ohne therapeutische Unterstützung ist ein normales Arbeits- und Familienleben für sie kaum möglich. „Nur wenn die schreckliche Vergangenheit ihre Gegenwart nicht mehr vergiftet, ihre Zukunft nicht mehr blockiert, wird Integration für Menschen, die unter den Folgen extrem-traumatischer Gewalt leiden, möglich“, erklärt Martin Schenk, Psychologe und Sozialexperte der Diakonie Österreich.

Psychotherapeutische Behandlung für Traumatisierte in NÖ

„Jefira“, das interkulturelle Psychotherapiezentrum der Diakonie in Niederösterreich, bietet seit mehr als 10 Jahren psychotherapeutische Behandlung für Geflüchtete während des laufenden und nach dem abgeschlossenen Asylverfahren. Die Behandlung ist eine zentrale Voraussetzung für Integration.

 „Unsere KlientInnen leiden massiv unter den Folgen traumatischer Erlebnisse, wie Krieg, Verfolgung oder Folter. Sie können z.B. nicht schlafen, haben Albträume und oft auch Depressionen oder starke Ängste“, beschreibt Elisabeth Klebel, die Leiterin von Jefira, die Situation.

Eine rechtzeitig einsetzende psychotherapeutische Behandlung kann helfen, ihre Möglichkeiten zur Stressbewältigung wiederzufinden. „Erst dann können sie ihren Alltag wieder gut bewältige. Lernen, Arbeiten und Beziehungen leben wird möglich“, so Klebel.

„Damit Kinder, die auf der Flucht schlimmes erlebt haben, gut in Schule und Ausbildung starten können, ist frühestmögliche therapeutische Hilfe auch für sie besonders wichtig“, betont Felicitas Heindl, Kindertherapeutin bei Jefira. „Unsere Kindertherapie konnte im Jahr 2017 ausgeweitet werden, trotzdem warten viele, die dringend Psychotherapie brauchen, auf einen Platz“, so Heindl.

Lange Wartelisten für Beratung und Therapie

Die Warteliste ist lang. Derzeit warten 309 Personen auf einen Therapieplatz. „Das bedeutet 6-12 Monate warten auf Hilfe“, so die Psychotherapeutinnen.

Spenden machen Hilfe möglich

Um sobald wie möglich Erstgespräche für die Wartenden anbieten zu können, freut sich Jefira über Spenden unter dem Kennwort „Psychotherapie“ an den

Diakonie Flüchtlingsdienst
Erste Bank
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