Treffen zwischen EU-Parlamentspräsident Antonio TAJANI und Kanzler Sebastian KURZ

„Österreich wird weiterhin eine Hauptrolle bei der Gestaltung der EU spielen“

Wien (OTS) - Im Rahmen seines Antrittsbesuchs in Brüssel traf Bundeskanzler Sebastian KURZ am Mittwoch, den 20.12., den Präsidenten des Europäischen Parlaments, Antonio TAJANI zu einem Arbeitsfrühstück.

TAJANI und KURZ betonten den Willen zur intensiven Kooperation, insbesondere während der österreichischen Ratspräsidentschaft im 2. Halbjahr 2018.

Im Treffen wurden insbesondere die aktuellen Themen wie Terrorismus, illegale Migration, Griechenland und die Jugendarbeitslosigkeit, sowie die anstehenden Reformen der Europäischen Union angesprochen.

Für TAJANI ist es klar, dass „Österreich nicht nur ein wichtiger Bestandteil der Europäischen Union bleiben möchte, sondern auch eine Hauptrolle bei der künftigen Gestaltung der EU spielen will.“ Weiters lud der Parlamentspräsident Bundeskanzler KURZ zu einem Treffen mit allen Fraktionen in Straßburg ein und kündigte den Besuch der Konferenz der Präsidenten im Juni 2018 in Wien an.

TAJANI mahnte jedoch zum Abschluß, dass das Thema der österreichischen Pässe für deutschsprachige Italiener nicht ohne Konsens mit der italienischen Regierung angegangen werden solle.

„Ich persönlich vertraue aber dem jungen Kanzler sehr und bin mir sicher, dass Europa mit ihm einen großen Schritt nach vorne geht“, so der Parlamentspräsident. 

Bundeskanzler Sebastian KURZ wiederholte den Willen der neuen Regierung, die EU aktiv mitgestalten zu wollen und sich insbesondere in Fragen der Subsidiarität, der Migration und der Verringerung der Spannungen zwischen Ost und West einbringen zu wollen.

In der Frage der Doppelstaatsbürgerschaften führte der Kanzler einige Fallbeispiele, darunter auch die deutschsprachigen Italiener, an, die in der Zukunft eine Doppelstaatsbürgerschaft erhalten könnten. Dies aber in Abstimmung mit der italienischen Regierung.

Das AV Material zu den Statements kann unter http://bit.ly/2kLQml1downgeloaded werden.

Rückfragen & Kontakt:

Informationsbüro des Europäischen Parlaments
Mag. Huberta Heinzel, Presse-Attaché
+43 1 516 17/201
huberta.heinzel@europarl.europa.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | IEP0001