402.000 Stimmen für ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie

Kann eine Regierung das ignorieren?

Wien (OTS) - Seit dem Bekanntwerden der geplanten Aufhebung des 2018 in Kraft tretenden generellen Rauchverbots in der Gastronomie, haben bis zum heutigen Tag mehr als 402.000 Menschen die Petition der Österreichischen Krebshilfe unterzeichnet. „Wir werden weiterhin Stimmen für die Beibehaltung des 2015 beschlossenen Gesetzes sammeln und alles uns Mögliche tun, damit Österreich ab Mai 2018 rauchfrei wird,“ erklärt Krebshilfe Präsident Univ.-Prof. Dr. Paul Sevelda.

Forderungen der Initiative DON’T SMOKE an die politisch Verantwortlichen:

  1. Verbindliche Einbringung dieser 402.000 Stimmen für ein generelles Rauchverbot in den demokratischen Prozess
  2. Umsetzung des 2015 beschlossenen generellen Rauchverbots in der Gastronomie im Mai 2018

Die Österreichische Krebshilfe wird die Petition noch im Jänner in den Nationalrat einbringen.

„Es hat sich mittlerweile eine breite Basis pro Nichtrauchen formiert. Das sollten die politisch Verantwortlichen berücksichtigen,“ bekräftigt DON’T SMOKE Initiator Univ.-Prof. Dr. Hellmut Samonigg.

Unzählige Institutionen und Gesellschaften sprachen sich in APA-Meldungen der letzten Wochen ebenfalls für die Beibehaltung des beschlossenen Gesetzes aus:

AHOP (Arbeitsgemeinschaft hämatologischer und onkologischer Pflegepersonen in Österreich), Berufsverband Österreichischer PsychologInnen, Deutsches Krebsforschungszentrum, Frischluftmangel.at, Gewerkschaft vida, Grüner Klub im Parlament, Initiative "Ärzte gegen Raucherschäden", Initiative für gesunden Wettbewerb in der Gastronomie, Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung der MedUni Graz, Katholischer Familienverband Österreichs, Klinische Abteilung für Onkologie von MedUni Wien und AKH, NEOS, Sebastian Frankenberger vom Nichtraucherschutz Volksbegehren in Bayern, NÖ Gebietskrankenkasse, OeGHO, ÖGB, ÖH Med Wien, Onkologiebeirat, Österreichische Ärztekammer, OÖ Ärztekammer, Wiener Ärztekammer, Österreichische Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Österreichische Gesellschaft für Pathologie, Österreichische Gesellschaft für Pneumologie, Österreichische Liga für Kinder- und Jugendgesundheit, Österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher, Gesundheitslandesräte und / oder Landeshauptleute von ÖVP Kärnten, ÖVP Oberösterreich, ÖVP Salzburg, ÖVP Steiermark, ÖVP Vorarlberg, ÖVP Wien, Pharmig - Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs, Rotes Kreuz, Sozialistische Jugend Österreich, SPÖ, Suchtkrankenhauses Maria Ebene, Vorsitzender der Universitätenkonferenz (uniko) – stellvertretendfür die Medizin-Uni-Rektoren, Werkstatt für Suchtprophylaxe (Supro),
Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische Krebshilfe
01/7966450
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