Blümel/Wölbitsch/Arnoldner: Tun was richtig ist – auch in Wien

Gernot Blümel bleibt Landesparteiobmann und Spitzenkandidat für 2020 – Markus Wölbitsch neuer designierter Stadtrat – Bernadette Arnoldner neue Landesgeschäftsführerin

Wien (OTS) - Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte heute Landesparteiobmann und Bundesminister Gernot Blümel Markus Wölbitsch als designierten Stadtrat in der Wiener Stadtregierung sowie Bernadette Arnoldner als neue Landesgeschäftsführerin der ÖVP Wien. Landesparteiobmann ist und bleibt weiterhin Gernot Blümel, der 2020 als Spitzenkandidat bei der Wien-Wahl antreten wird. „Wien ist entscheidend für die generelle Entwicklung unseres Landes. Deswegen freue ich mich auch, als Parteiobmann in die nächste Wien-Wahl zu gehen“, so Blümel. Nun sei es ihm aber eine große Ehre, in der Bundesregierung ein Ressort mit den Themen Kunst und Kultur, Medien und Europa zu übernehmen, das gerade in und für Wien eine sehr große Rolle spiele. „Kulturpolitik ist keine Politik in der Kunst und Kultur, sondern eine Politik für die Kunst und Kultur“, so Blümel. Der Bereich Medienpolitik begleite ihn schon seit einigen Jahren und sei ihm sehr ans Herz gewachsen. Und gerade das Thema EU würde ihn bereits seit Beginn seiner politischen Tätigkeiten begleiten und spiele natürlich auch gerade für Wien als Weltstadt eine wesentliche Rolle.

Angesichts dieser Veränderungen werde sich auch in der ÖVP Wien personell einiges verändern. „Die klare und kantige Oppositionspolitik wird selbstverständlich fortgesetzt. Dazu stellen wir uns nun personell breiter auf“, so Blümel, der dazu Markus Wölbitsch als designierten Stadtrat und Bernadette Arnoldner als neue Landesgeschäftsführerin präsentiert. Markus Wölbitsch bezeichnete er dabei als „professionellen Organisationsentwickler und starken politischen Kopf, mit dem Willen zu gestalten“, der die ÖVP Wien wieder auf Vordermann gebracht habe. „Er wird als Stadtrat versuchen, Rot-Grün davon zu überzeugen, endlich Stadtpolitik für die Zukunft zu machen. Denn gerade die Bereiche Wirtschaftspolitik, Zukunftsinnovation und Stadtplanung sind seine größten Anliegen und politischen Schwerpunkte“, so Blümel. Mit Bernadette Arnoldner konnte eine profilierte Managerin und äußerst engagierte Wien-Politikerin als Landesgeschäftsführerin gewonnen werden, die auch für die gelebte Vereinbarkeit von Beruf und Familie stehe. Und es sei zudem auch Zeit für die „erste weibliche Landesgeschäftsführerin der ÖVP Wien“. Mit ihrem unglaublich großen Einsatz im Nationalratswahlkampf konnte sie auf Anhieb 700 Vorzugsstimmen erreichen. Beruflich habe sie unterschiedliche Führungspositionen im In- und Ausland übernommen, vor allem im Bereich Marketing und Produktentwicklung gearbeitet und damit auch die besten Voraussetzungen für das Amt der Landesgeschäftsführerin.

Der designierte Stadtrat Markus Wölbitsch zeigte sich ob des großen Vertrauens, das ihm die Gremien der ÖVP Wien gestern entgegengebracht haben, sehr erfreut und hofft auch im Gemeinderat Ende Jänner auf eine breite Zustimmung der Gemeinderätinnen und Gemeinderäte. Die ÖVP Wien habe sich in den letzten zwei Jahren den Satz von Bürgermeister Häupl, dass das Wahlergebnis kein Auftrag sein kann, so weiter zu machen wie bisher, im Gegensatz zur SPÖ tatsächlich zu Herzen genommen. „Wir haben uns nicht nur räumlich, sondern auch inhaltlich und organisatorisch verändert. Es ist uns gelungen, der ÖVP Wien wieder ein neues Selbstbewusstsein zu geben und im Wahlkampf haben wir gezeigt, dass wir als Organisation wieder schlagkräftig und mobilisierungsfähig sind“, so Wölbitsch. „Meine Leidenschaft gehört seit meiner Jugend der inhaltlichen politischen Arbeit“, so Wölbitsch. Seine Hauptmotivation für sein politisches Engagement in Wien war schon im Jahr 2000 die Unzufriedenheit mit der Anspruchslosigkeit und der politischen Mittelmäßigkeit in der Stadt – „das ewige Verwalten der Geschichte, anstatt selbst wieder Geschichte zu schreiben“, so Wölbitsch.

Gerade in Wien gebe es auch eine „Disbalance“ zwischen jenen, die diese Stadt durch ihren Fleiß finanzieren und jenen, die mehr aus dem System herausbekommen, als sie eingezahlt haben. „Wir wollen daher die Anwälte all jener Angestellten, Unternehmer und Ehrenamtlichen sein, die früh morgens aufstehen, zur Arbeit gehen und diese Stadt lebenswert machen“, so Wölbitsch. Es sei jedoch nicht nachvollziehbar, dass sich die rot-grüne Stadtregierung seit Monaten statt Standortfragen lediglich mit Nachfolgefragen und damit einer „Politik der Nebensächlichkeiten“ beschäftige. Auch zwei Jahre nach der Wahl befinde sich die SPÖ Wien noch immer in einer Richtungsdiskussion, die nicht geklärt sei. „Hier braucht es einen ordentlichen Turnaround“, so Wölbitsch. „Denn gerade in Wien muss es endlich wieder darum gehen, das Richtige zu tun.“ „Nett zu den Menschen, aber hart bzw. hartnäckig in der Sache“ im Rahmen einer „kantigen, aber lösungsorientierten Oppositionspartei“ werde auch weiterhin sein politischer Zugang bleiben.

Die neue Landesgeschäftsführerin Bernadette Arnoldner, die bereits einige Jahre als Bezirksrätin tätig war sowie stv. Bezirksparteiobfrau in Liesing ist, bedankte sich ebenfalls für das Vertrauen, das ihr von der ÖVP Wien entgegengebracht wurde: „Ich habe mich sehr gefreut, gefragt worden zu sein, um meine Expertise und Erfahrung aus der Privatwirtschaft, aber auch aus dem Bereich Produktentwicklung und Marketing hier einbringen zu können“, so Arnoldner. Als Marketingmanagerin mit 15 Jahren Erfahrung in der Privatwirtschaft sei sie es gewohnt, positiv zu kommunizieren und sich mit Stärken auseinander zu sehen. „Der neue sachliche Stil der ÖVP spricht mich extrem an. Diesen Stil möchte ich auch in der Politik pflegen. Gerade als Naturwissenschafterin ist mir eine sachliche, politische Auseinandersetzung wichtig“, so Arnoldner. In den letzten Monaten sei die Volkspartei eine richtige Bewegung geworden. „Diese Bewegung und Kampagnenfähigkeit möchte ich ausbauen und professionalisieren.“ Als Kandidatin für die Nationalratswahl habe Arnoldner im Rahmen von 1.000 Hausbesuchen sehr viel Energie von den Menschen bekommen. „Ich war fast enttäuscht, als er vorbei war und freue mich nun auf die neue Aufgabe.“

Downloads Lebenslauf Markus Wölbitsch – http://bit.ly/2B8MTIe Lebenslauf Bernadette Arnoldner – http://bit.ly/2kKsVIV

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