• 19.12.2017, 14:03:02
  • /
  • OTS0144

Blümel/Wölbitsch/Arnoldner: Tun was richtig ist – auch in Wien

Gernot Blümel bleibt Landesparteiobmann und Spitzenkandidat für 2020 – Markus Wölbitsch neuer designierter Stadtrat – Bernadette Arnoldner neue Landesgeschäftsführerin

Utl.: Gernot Blümel bleibt Landesparteiobmann und Spitzenkandidat
für 2020 – Markus Wölbitsch neuer designierter Stadtrat –
Bernadette Arnoldner neue Landesgeschäftsführerin =

Wien (OTS) - Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte heute
Landesparteiobmann und Bundesminister Gernot Blümel Markus Wölbitsch
als designierten Stadtrat in der Wiener Stadtregierung sowie
Bernadette Arnoldner als neue Landesgeschäftsführerin der ÖVP Wien.
Landesparteiobmann ist und bleibt weiterhin Gernot Blümel, der 2020
als Spitzenkandidat bei der Wien-Wahl antreten wird. „Wien ist
entscheidend für die generelle Entwicklung unseres Landes. Deswegen
freue ich mich auch, als Parteiobmann in die nächste Wien-Wahl zu
gehen“, so Blümel. Nun sei es ihm aber eine große Ehre, in der
Bundesregierung ein Ressort mit den Themen Kunst und Kultur, Medien
und Europa zu übernehmen, das gerade in und für Wien eine sehr große
Rolle spiele. „Kulturpolitik ist keine Politik in der Kunst und
Kultur, sondern eine Politik für die Kunst und Kultur“, so Blümel.
Der Bereich Medienpolitik begleite ihn schon seit einigen Jahren und
sei ihm sehr ans Herz gewachsen. Und gerade das Thema EU würde ihn
bereits seit Beginn seiner politischen Tätigkeiten begleiten und
spiele natürlich auch gerade für Wien als Weltstadt eine wesentliche
Rolle.

Angesichts dieser Veränderungen werde sich auch in der ÖVP Wien
personell einiges verändern. „Die klare und kantige
Oppositionspolitik wird selbstverständlich fortgesetzt. Dazu stellen
wir uns nun personell breiter auf“, so Blümel, der dazu Markus
Wölbitsch als designierten Stadtrat und Bernadette Arnoldner als neue
Landesgeschäftsführerin präsentiert. Markus Wölbitsch bezeichnete er
dabei als „professionellen Organisationsentwickler und starken
politischen Kopf, mit dem Willen zu gestalten“, der die ÖVP Wien
wieder auf Vordermann gebracht habe. „Er wird als Stadtrat versuchen,
Rot-Grün davon zu überzeugen, endlich Stadtpolitik für die Zukunft zu
machen. Denn gerade die Bereiche Wirtschaftspolitik,
Zukunftsinnovation und Stadtplanung sind seine größten Anliegen und
politischen Schwerpunkte“, so Blümel. Mit Bernadette Arnoldner konnte
eine profilierte Managerin und äußerst engagierte Wien-Politikerin
als Landesgeschäftsführerin gewonnen werden, die auch für die gelebte
Vereinbarkeit von Beruf und Familie stehe. Und es sei zudem auch Zeit
für die „erste weibliche Landesgeschäftsführerin der ÖVP Wien“. Mit
ihrem unglaublich großen Einsatz im Nationalratswahlkampf konnte sie
auf Anhieb 700 Vorzugsstimmen erreichen. Beruflich habe sie
unterschiedliche Führungspositionen im In- und Ausland übernommen,
vor allem im Bereich Marketing und Produktentwicklung gearbeitet und
damit auch die besten Voraussetzungen für das Amt der
Landesgeschäftsführerin.

Der designierte Stadtrat Markus Wölbitsch zeigte sich ob des großen
Vertrauens, das ihm die Gremien der ÖVP Wien gestern entgegengebracht
haben, sehr erfreut und hofft auch im Gemeinderat Ende Jänner auf
eine breite Zustimmung der Gemeinderätinnen und Gemeinderäte. Die ÖVP
Wien habe sich in den letzten zwei Jahren den Satz von Bürgermeister
Häupl, dass das Wahlergebnis kein Auftrag sein kann, so weiter zu
machen wie bisher, im Gegensatz zur SPÖ tatsächlich zu Herzen
genommen. „Wir haben uns nicht nur räumlich, sondern auch inhaltlich
und organisatorisch verändert. Es ist uns gelungen, der ÖVP Wien
wieder ein neues Selbstbewusstsein zu geben und im Wahlkampf haben
wir gezeigt, dass wir als Organisation wieder schlagkräftig und
mobilisierungsfähig sind“, so Wölbitsch. „Meine Leidenschaft gehört
seit meiner Jugend der inhaltlichen politischen Arbeit“, so
Wölbitsch. Seine Hauptmotivation für sein politisches Engagement in
Wien war schon im Jahr 2000 die Unzufriedenheit mit der
Anspruchslosigkeit und der politischen Mittelmäßigkeit in der Stadt –
„das ewige Verwalten der Geschichte, anstatt selbst wieder Geschichte
zu schreiben“, so Wölbitsch.

Gerade in Wien gebe es auch eine „Disbalance“ zwischen jenen, die
diese Stadt durch ihren Fleiß finanzieren und jenen, die mehr aus dem
System herausbekommen, als sie eingezahlt haben. „Wir wollen daher
die Anwälte all jener Angestellten, Unternehmer und Ehrenamtlichen
sein, die früh morgens aufstehen, zur Arbeit gehen und diese Stadt
lebenswert machen“, so Wölbitsch. Es sei jedoch nicht
nachvollziehbar, dass sich die rot-grüne Stadtregierung seit Monaten
statt Standortfragen lediglich mit Nachfolgefragen und damit einer
„Politik der Nebensächlichkeiten“ beschäftige. Auch zwei Jahre nach
der Wahl befinde sich die SPÖ Wien noch immer in einer
Richtungsdiskussion, die nicht geklärt sei. „Hier braucht es einen
ordentlichen Turnaround“, so Wölbitsch. „Denn gerade in Wien muss es
endlich wieder darum gehen, das Richtige zu tun.“ „Nett zu den
Menschen, aber hart bzw. hartnäckig in der Sache“ im Rahmen einer
„kantigen, aber lösungsorientierten Oppositionspartei“ werde auch
weiterhin sein politischer Zugang bleiben.

Die neue Landesgeschäftsführerin Bernadette Arnoldner, die bereits
einige Jahre als Bezirksrätin tätig war sowie stv.
Bezirksparteiobfrau in Liesing ist, bedankte sich ebenfalls für das
Vertrauen, das ihr von der ÖVP Wien entgegengebracht wurde: „Ich habe
mich sehr gefreut, gefragt worden zu sein, um meine Expertise und
Erfahrung aus der Privatwirtschaft, aber auch aus dem Bereich
Produktentwicklung und Marketing hier einbringen zu können“, so
Arnoldner. Als Marketingmanagerin mit 15 Jahren Erfahrung in der
Privatwirtschaft sei sie es gewohnt, positiv zu kommunizieren und
sich mit Stärken auseinander zu sehen. „Der neue sachliche Stil der
ÖVP spricht mich extrem an. Diesen Stil möchte ich auch in der
Politik pflegen. Gerade als Naturwissenschafterin ist mir eine
sachliche, politische Auseinandersetzung wichtig“, so Arnoldner. In
den letzten Monaten sei die Volkspartei eine richtige Bewegung
geworden. „Diese Bewegung und Kampagnenfähigkeit möchte ich ausbauen
und professionalisieren.“ Als Kandidatin für die Nationalratswahl
habe Arnoldner im Rahmen von 1.000 Hausbesuchen sehr viel Energie von
den Menschen bekommen. „Ich war fast enttäuscht, als er vorbei war
und freue mich nun auf die neue Aufgabe.“

Downloads
Lebenslauf Markus Wölbitsch – http://bit.ly/2B8MTIe
Lebenslauf Bernadette Arnoldner – http://bit.ly/2kKsVIV

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPR

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel