Schnabl/Metz: „Sonderkommission ermittelt auf Hochtouren!“

Unterlagensichtung, Hotline und persönliche Gespräche im Mittelpunkt

St. Pölten (OTS) - „Mehr als zehntausend Seiten Unterlagen werden derzeit gesichtet, eine niedrige zweistellige Anzahl von Anrufen – überwiegend auf Hinweise auf die Einrichtung TG bezogen - hat uns bisher über die Hotline erreicht und in den nächsten zwei bis drei Wochen stehen Dutzende persönliche Gespräche mit Hinweisgebern, Kindern und Betreuern auf dem Programm“, berichtet die Leiterin der Kommission Dr.in Simone Metz: „Die Sonderkommission steht am Anfang ihrer intensiven Untersuchung. Wir arbeiten mit Hochdruck an der Aufarbeitung der Hinweise.“

„Die Kommission ist nun komplett“, zeigt sich Metz gerüstet für die anstehenden Untersuchungen. Sie setze sich – neben der Leiterin Dr.in Simone Metz (Rechtsanwältin) - zusammen aus: Univ.-Prof. Dr. Gabriele Fischer (Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie sowie Menschenrechtsexpertin), Mag. Leo Walkner (Kinder- und Jugendpsychotherapeut), Mag.a Caroline Kerschbaumer (Juristin und Menschenrechtsexpertin).

Landesrat Franz Schnabl dankt für die rasche Aufnahme der Untersuchung durch die unabhängige und weisungsfreie Sonderkommission: „Für mich steht im Zentrum, dass alle Hinweise jetzt auf den Tisch gelegt und diese lückenlos aufgearbeitet werden müssen. Dazu wurde die Kommission eingesetzt und die Hotline - für Beschwerden im Zusammenhang mit privaten Einrichtungen der vollen Erziehung der Kinder- und Jugendhilfe - unter der Nummer 0800 100 353 eingerichtet.“

Landesrat Schnabl und die Leiterin der Sonderkommission Simone Metz appellieren, die Mitglieder der Kommission nun ihre Arbeit machen zu lassen und diese sensible Materie, die das Kindeswohl im Mittelpunkt haben muss – politisch, wie medial - mit großem Fingerspitzengefühl zu behandeln. Schnabl weist abschließend darauf hin, dass alle Straftaten zur Anzeige gebracht werden und jede – durch die Kommission ausgemachte - systemimmanente Fehlleistung umgehend abgestellt werde: „Es gibt Hinweise, die demnächst zu konkreten Strafanzeigen führen werden. Auch jeder weitere Anhaltspunkt, der bedenkliche Erziehungsmethoden bzw. grausame Einzeltaten beschreibt wird bedingungslos zur Verantwortung gezogen und daraus unverzüglich Ableitungen für organisatorische Kontroll-Verbesserungen getroffen. Denn: Kinder und Jugendliche können oft, aus unterschiedlichsten Gründen, nicht im eigenen Familienverbund aufwachsen – es muss unser aller Bestreben sein, dass diese in Sicherheit und Geborgenheit aufwachsen können!“

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