AktionsGemeinschaft: Klares NEIN zu Studiengebühren!

Bundesobmann Ramusch: "Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass Studiengebühren keine Verbesserungen für die Studierenden bringen."

Wien (OTS) - Die zukünftige Bundesregierung präsentierte heute ihre Vorhaben im Bereich der Wissenschaft. Dazu gehört auch, Studiengebühren im Bereich von ca. 500 Euro pro Semester einführen zu wollen. Die AktionsGemeinschaft stellt sich klar gegen dieses Vorhaben.

"Die Einführung von Studiengebühren hat sich bereits zwischen 2001 und 2008 als Rohrkrepierer entpuppt und keine wirklichen Verbesserungen an den Universitäten herbeigeführt. Wir wissen aus der Vergangenheit, dass große Teile des Geldes nicht in den Hörsälen ankommen. Stattdessen versickern horrende Summen im System und der Verwaltung. Wir wissen auch, dass derzeit zwei von drei Studierenden einer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen, um sich ein Studium und die dadurch anfallenden Kosten überhaupt leisten zu können. Die AG hat zahlreiche Vorschläge zur Verbesserung der Qualität an den Universitäten auf den Tisch gelegt. Wir begrüßen die Aufnahme einer unserer wichtigsten Forderungen in das Regierungsprogramm: das geregelte Zugangsmanagement. Dies war ein notwendiger Schritt und hat bewiesen, dass die AktionsGemeinschaft sinnvolle Beiträge zur Hochschulpolitik leistet und ein starker Partner in diesem Bereich sein kann. Des weiteren unterstützen wir eine Verschärfung des allgemeinpolitischen Mandats, weil wir glauben, dass eine gewählte Studierendenvertretung sich vorrangig für die Studierenden und die Hochschulen zu interessieren hat. Das zeigt, dass wir nicht kategorisch gegen die zukünftige Bundesregierung Stimmung machen wollen und einige Vorschläge durchaus auch unterstützen. Wir sind und waren jedoch immer schon eine starke Kraft gegen Studiengebühren und werden uns auch weiterhin vehement dagegen einsetzen, weil es unsere Pflicht ist für die Interessen der Studierenden zu arbeiten und nicht gegen sie", kündigt Ramusch an.

Bundes-ÖH am Zug

Hinter dieser Position stehen österreichweit alle Uni-Gruppen der AktionsGemeinschaft, welche die Bundes-ÖH in der Verantwortung sieht: "Es wird an zahlreichen Uni-Standorten, vor allem in Wien, aktionistische Maßnahmen geben. Wir fordern die Bundes-ÖH auf, unserer Initiative zu folgen und alles in die Wege zu leiten, um die Studierenden vor Studiengebühren zu bewahren", so der AG-Obmann abschließend.

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