• 13.12.2017, 15:34:13
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  • OTS0183

FPÖ-Darmann: Nassfeld-Drama ist Armutszeichen für die Kärntner Wirtschaftspolitik!

LH Kaiser und LHStv. Schaunig schauen aus der Ferne zu, wie ein wichtiges Tourismusprojekt zu Grabe getragen wird – Direkte Gespräche mit Friaul dringend notwendig

Utl.: LH Kaiser und LHStv. Schaunig schauen aus der Ferne zu, wie
ein wichtiges Tourismusprojekt zu Grabe getragen wird –
Direkte Gespräche mit Friaul dringend notwendig =

Klagenfurt (OTS) - „Bei dem von der Nachbarregion
Friaul-Julisch-Venetien offenbar abgesagten Ausbau des
Nassfeld-Schigebietes tritt einmal mehr das Grundübel der derzeitigen
rot-schwarz-grünen Koalition in Kärnten zu Tage. Das Motto dieser
Stillstandskoalition ist abwarten und resignieren. Notwendig wäre
aber ein Anpacken und ein Einsatz im Sinne des Landes und der
Wirtschaft“, kritisiert der Kärntner FPÖ-Obmann Landesrat Mag. Gernot
Darmann heute.

Es sei ein Armutszeichen für die Qualität der bilateralen Beziehungen
Kärntens zur Provinzregierung in Udine, wenn Landeshauptmann Peter
Kaiser heute achselzuckend resigniert und beklagt, dass Kärnten gar
keinen Einfluss auf die friulanische Regierung habe. Diese hat das
seit Jahren angekündigte Ausbauprojekt wegen angeblich fehlender
Bankgarantien des beauftragten Errichters der Seilbahn gestern
abgesagt. Erst vor wenigen Tagen hatte Darmann LH Kaiser
aufgefordert, in der Causa Nassfeld-Ausbau umgehend das Gespräch mit
seiner Amtskollegin Regionspräsidentin Debora Serracchiani zu suchen.

Darmann wundert sich, dass auch Eigentümervertreterin
Finanzreferentin Schaunig-Kandut und Tourismusreferent Benger in
dieser Causa völlig abgetaucht sind. „Sie beobachten die Diskussion
nur aus der Ferne, statt sich umgehend um direkte Gespräche und
Verhandlungen mit der friulanischen Regierung zu bemühen. Dieses
mangelnde Engagement für ein wichtiges Tourismusprojekt ist
erschreckend und gleichzeitig auch bezeichnend für die
Wirtschaftspolitik in Kärnten“, betont der FPÖ-Obmann. Diese verlaufe
nach dem Motto „Immer nur defensiv und inaktiv“.

„Kärnten entgleitet hier nach dem neuen Magna-Werk, das nun in
Marburg errichtet wird, eine weitere Riesenchance“, warnt Darmann,
der abschließend nochmals so rasch wie möglich direkte Verhandlungen
Kärntens mit Udine unter Beziehung der Firma Doppelmayr verlangt.

(Schluss)

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