- 13.12.2017, 13:11:23
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„matinee“ am 17. Dezember: „Ernst Waldbrunn – Denn er schaut so trüb und heiter“ und weihnachtliche „Lebkuchenreisen“
Außerdem: „Die Kulturwoche“
Utl.: Außerdem: „Die Kulturwoche“ =
Wien (OTS) - In der „matinee“ am Sonntag, dem 17. Dezember 2017, um
9.05 Uhr in ORF 2 erinnert die Dokumentation „Ernst Waldbrunn – Denn
er schaut so trüb und heiter“ an den legendären Volksschauspieler und
Kabarettisten, dessen Todestag sich am 22. Dezember zum 40. Mal
jährt. Gleich danach bietet die Vorweihnachtszeit Anlass für eine
Reise durch die Geschichte der Lebkuchenproduktion. Die Dokumentation
„Lebkuchenreisen“ um 9.50 Uhr begibt sich auf süße Spurensuche von
Innsbruck über Polen bis Tschechien und Ungarn. Den von Clarissa
Stadler präsentierten ORF-Kulturvormittag beschließt „Die
Kulturwoche“ (10.40 Uhr) mit Berichten über aktuelle Kulturereignisse
und Kulturtipps aus Österreich.
„Ernst Waldbrunn – Denn er schaut so trüb und heiter“ (9.05 Uhr)
Der Schauspieler und Kabarettist Ernst Waldbrunn ist aus der
österreichischen Kabarettgeschichte nicht mehr wegzudenken. Nicht
zuletzt durch die legendären Doppelconférencen mit Karl Farkas im
Wiener Kabarett Simpl. Daneben trat Waldbrunn auf den Bühnen Wiens
als Komiker und Charakterschauspieler auf, vor allem im Theater in
der Josefstadt. Zwischen 1948 und 1970 wirkte Waldbrunn außerdem in
einer Vielzahl österreichischer Filme mit, darunter „Der Prozess“
(1948), „Der alte Sünder“ (1951) oder „So ein Millionär hat’s schwer“
(1958). Zum liebenswerten Markenzeichen des in Prag zum Doktor der
Rechte promovierten Waldbrunn wurde sein charakteristisches Stottern.
Ein Film von Georg Schütz.
„Lebkuchenreisen“ (9.50 Uhr)
Aus Honig, Roggenmehl oder Weizenmehl, Zucker, Nüssen und kostbaren
Gewürzen wie Zimt, Pfeffer und Nelken wird Lebkuchen gebacken.
Lebkuchen ist allerdings wesentlich mehr als nur eine besonders
wohlschmeckende Süßspeise: Er ist europäische Geschichte, denn
bereits seit dem frühen Mittelalter wird er in verschiedenen Ländern
in unterschiedlichsten Formen hergestellt.
Ursprünglich war die Lebkuchenherstellung eng mit den Klöstern
verbunden. Einerseits siedelten sich rund um ein Kloster stets viele
Handwerker an, andererseits konnten sich früher auch nur gewisse
Bevölkerungsgruppen – wie die Mönche – die teuren Gewürze zur
Herstellung leisten. Die Dokumentation von Anita Lackenberger und
Günter Mader begibt sich auf süße Spurensuche von Innsbruck bis
Polen, von Ungarn bis Tschechien und beleuchtet so einige ganz
besondere Lebkuchenschmankerln.
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