„matinee“ am 17. Dezember: „Ernst Waldbrunn – Denn er schaut so trüb und heiter“ und weihnachtliche „Lebkuchenreisen“

Außerdem: „Die Kulturwoche“

Wien (OTS) - In der „matinee“ am Sonntag, dem 17. Dezember 2017, um 9.05 Uhr in ORF 2 erinnert die Dokumentation „Ernst Waldbrunn – Denn er schaut so trüb und heiter“ an den legendären Volksschauspieler und Kabarettisten, dessen Todestag sich am 22. Dezember zum 40. Mal jährt. Gleich danach bietet die Vorweihnachtszeit Anlass für eine Reise durch die Geschichte der Lebkuchenproduktion. Die Dokumentation „Lebkuchenreisen“ um 9.50 Uhr begibt sich auf süße Spurensuche von Innsbruck über Polen bis Tschechien und Ungarn. Den von Clarissa Stadler präsentierten ORF-Kulturvormittag beschließt „Die Kulturwoche“ (10.40 Uhr) mit Berichten über aktuelle Kulturereignisse und Kulturtipps aus Österreich.

„Ernst Waldbrunn – Denn er schaut so trüb und heiter“ (9.05 Uhr)

Der Schauspieler und Kabarettist Ernst Waldbrunn ist aus der österreichischen Kabarettgeschichte nicht mehr wegzudenken. Nicht zuletzt durch die legendären Doppelconférencen mit Karl Farkas im Wiener Kabarett Simpl. Daneben trat Waldbrunn auf den Bühnen Wiens als Komiker und Charakterschauspieler auf, vor allem im Theater in der Josefstadt. Zwischen 1948 und 1970 wirkte Waldbrunn außerdem in einer Vielzahl österreichischer Filme mit, darunter „Der Prozess“ (1948), „Der alte Sünder“ (1951) oder „So ein Millionär hat’s schwer“ (1958). Zum liebenswerten Markenzeichen des in Prag zum Doktor der Rechte promovierten Waldbrunn wurde sein charakteristisches Stottern. Ein Film von Georg Schütz.

„Lebkuchenreisen“ (9.50 Uhr)

Aus Honig, Roggenmehl oder Weizenmehl, Zucker, Nüssen und kostbaren Gewürzen wie Zimt, Pfeffer und Nelken wird Lebkuchen gebacken. Lebkuchen ist allerdings wesentlich mehr als nur eine besonders wohlschmeckende Süßspeise: Er ist europäische Geschichte, denn bereits seit dem frühen Mittelalter wird er in verschiedenen Ländern in unterschiedlichsten Formen hergestellt.
Ursprünglich war die Lebkuchenherstellung eng mit den Klöstern verbunden. Einerseits siedelten sich rund um ein Kloster stets viele Handwerker an, andererseits konnten sich früher auch nur gewisse Bevölkerungsgruppen – wie die Mönche – die teuren Gewürze zur Herstellung leisten. Die Dokumentation von Anita Lackenberger und Günter Mader begibt sich auf süße Spurensuche von Innsbruck bis Polen, von Ungarn bis Tschechien und beleuchtet so einige ganz besondere Lebkuchenschmankerln.

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