Marie-Luise Stockinger als junge „Maria Theresia“ im ORF-Weihnachtsprogramm

ORF-Premiere für Robert Dornhelms Event-Zweiteiler am 27. und 28. Dezember in ORF 2

Wien (OTS) - Zielstrebig, willensstark und liebend – so inszeniert Robert Dornhelm Marie-Luise Stockinger als „Maria Theresia“ im gleichnamigen opulenten Event-Zweiteiler am 27. und 28. Dezember (20.15 Uhr) in ORF 2 und beschließt damit den multimedialen ORF-Programmschwerpunkt zum 300. Geburtstag von Maria Theresia. Gemeinsam mit den Produzenten und der Esterhazy Privatstiftung lud der ORF gestern, am Montag, dem 11. Dezember 2017, zur Präsentation ins Schloss Esterházy nach Eisenstadt. Unter den Gästen waren ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, Dr. Stefan Ottrubay, Generaldirektor der Esterhazy Betriebe, ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner, ORF-Burgenland-Landesdirektor Mag. Werner Herics, Regisseur Robert Dornhelm, Drehbuchautorin Mirka Zlatníková, die Darstellerinnen und Darsteller Marie-Luise Stockinger, Vojtĕch Kotek, Karl Markovics, Anna Posch, Julia Stemberger, Cornelius Obonya, Adorjáni Bálint und Nathalie Köbli, die Produzenten Oliver Auspitz, Andreas Kamm, Ferdinand Dohna, Marcela Mojtová, Peter Ĉermak und Jan Novotný sowie Vertreter der Partnersender des tschechischen, slowakischen und ungarischen Fernsehens.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Diese Zusammenarbeit ist beispielgebend und zukunftsweisend.“

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Ich gratuliere Robert Dornhelm und seinem Team vor und hinter der Kamera zu diesem eindrucksvollen Spielfilm über eine die Geschichte Österreichs und Europas so prägenden Persönlichkeit. Mit „Maria Theresia“ beschließen wir das umfangreiche ORF-Angebot zum Jubiläumsjahr. 300 Jahre nach Maria Theresias Geburt haben sich erstmals die öffentlich-rechtlichen Sender Tschechiens, der Slowakei, Ungarns und Österreichs zusammengetan, um dieses Meisterwerk zu schaffen. Diese Zusammenarbeit ist beispielgebend und zukunftsweisend. Nur öffentlich-rechtliche Sender können dank des gemeinsamen Nenners des Gemeinwohls und zusammen mit unseren bewährten Partnern ein Projekt realisieren, das die gemeinsame Geschichte in opulenten Bildern wiederaufleben lässt und über Grenzen hinweg funktioniert.“

ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner: „Wir wollen unserem Publikum mit diesem Leuchtturm ein Feiertags-Film-Erlebnis bieten, das das vorherrschende Bild ergänzt – das ist unser Auftrag.“

ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner: „Geschichte erzählen, indem die ganz persönlichen, nachvollziehbaren Geschichten der Menschen im Spiegel von Macht, Ohnmacht, Durchsetzungswillen und politischem Kalkül gezeigt werden – das ist wie bei unseren ,Universum History‘ auch bei großen Filmen wie ,Maria Theresia‘ der Anspruch an den Umgang mit historischen Figuren. Und diese begreifbare, erstmals erzählte Geschichte der jungen Maria Theresia zeigt, dass das Wesen, das Gesicht, das Prägende einer historischen Persönlichkeit Menschen braucht, die dies sichtbar machen: eine besondere Autorin, einen Regisseur mit Gespür und Leidenschaft, ein Vier-Länder-Team von Sendern und Produzenten, das über Sprachbarrieren hinweg ein großes Gemeinsames erschaffen kann. Wir wollen unserem Publikum mit diesem Leuchtturm ein Feiertags-Film-Erlebnis bieten, das das vorherrschende Bild ergänzt – das ist unser Auftrag. Ganz im Sinne von: ORF – Wir für Sie!“

ORF-Premiere für Event-Zweiteiler „Maria Theresia“

Von den jungen Jahren über die Zeit der schwierigen Machtübernahme bis zur Krönung zur ungarischen Königin begleitet Robert Dornhelms Event-Zweiteiler „Maria Theresia“ die junge Herrscherin. In zweimal 100 Minuten schlüpft Marie-Luise Stockinger im ORF-Weihnachtsprogramm am 27. und 28. Dezember – jeweils um 20.15 Uhr in ORF 2 – in die Rolle der Maria Theresia. Der Film bildet den Abschluss des multimedialen ORF-Programmschwerpunkts zum 300. Geburtstag von Maria Theresia, konzentriert sich auf die ersten 30 Lebensjahre der Monarchin und blickt auf ihre Jugend und die Zeit der schwierigen Machtübernahme. Nach – zuletzt – Anna Sacher und Maximilian wird damit nun eine weitere prägende Persönlichkeit der österreichischen Geschichte zum Mittelpunkt einer neuen, internationalen ORF-TV-Produktion.

In weiteren Rollen spielt ein topbesetzter Cast um u. a. Vojtěch Kotek, Karl Markovics, Fritz Karl, Julia Stemberger, Cornelius Obonya, Anna Posch, Dominik Warta, Nathalie Köbli, Zuzana Stivínová, Zuzana Mauréry, Alexander Bárta, Zoltán Rátóti, Bálint Adorjáni und Tatiana Pauhofová. Die Dreharbeiten fanden bis Ende Juni 2017 in Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Österreich statt. Das Drehbuch stammt von Miroslava Zlatníková.

Erste Spielfilm-Zusammenarbeit von ORF, CT, RTVS und MTVA

„Maria Theresia“ ist eine Koproduktion von MR-Film und Beta Film mit Maya Production, Czech Television, ORF, Slovak RTVS und Hungarian MTVA. Damit ist der historische Zweiteiler über die österreichische Habsburg-Herrscherin die erste Zusammenarbeit im fiktionalen Bereich der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten aus Österreich, Tschechien, der Slowakei und Ungarn. Gedreht wurde „Maria Theresia“ mit einem internationalen Cast und in der jeweiligen Muttersprache.

Robert Dornhelm: „Es ist eine Liebesgeschichte. Ich wollte einen Unterhaltungsfilm der Maria Theresia machen.“

Regisseur Robert Dornhelm ist es wichtig zu betonen, dass sich der Film von historischen Dokumentationen unterscheidet: „Es ist eine Liebesgeschichte. Ich wollte einen lustigen und amüsanten Unterhaltungsfilm der Maria Theresia machen.“ Über die Figur Maria Theresia meint Dornhelm: „Man hört, dass Maria Theresia fantastisch war und es heutzutage unvorstellbar ist, was sie geleistet hat. Ihre Weltanschauung kann man infrage stellen, aber sie war eine sehr tüchtige Frau, die für sich Liebe beansprucht hat, ihren Kindern diese aber nicht als selbstverständlich zugestanden hat. Sie war eine Frau, die wichtige Reformen durchgeführt hat, Kriege geführt hat und dabei 16 Kinder zur Welt gebracht hat – das ist schon eine beachtliche Person.“

Neu auch für den Oscar-nominierten Starregisseur war der Dreh in verschiedenen Sprachen: „Ich bin es nicht gewohnt, solche Filme zu machen. Bei meinen internationalen Filmen spricht jeder Englisch – oft auch schlechtes Englisch, das nachher synchronisiert werden muss. Hier haben wir beschlossen, dass jeder in seiner Landessprache spricht, denn zumindest kann man jeweils die Landessprache des Schauspielers in dem jeweiligen Land behalten und das hat sich als gut herausgestellt. Ich war am Anfang skeptisch, weil ich mir nicht vorstelle konnte, wie sie sich verständigen sollen. Aber nach einer Weile hat sich dieses ‚Handicap‘ zu etwas Bereicherndem entwickelt, weil man muss viel präziser arbeiten und viel mehr aufpassen, dass man die Stichworte erwischt und dadurch sind alle viel konzentrierter.“

Marie-Luise Stockinger: „Man kann sich einer Person nur nähern, wenn man ganz viel erfindet.“

In Robert Dornhelms Zweiteiler schlüpft Burgtheater-Ensemblemitglied Marie-Luise Stockinger in die Rolle der Maria Theresia. Bei ihrer Figur hat sie nach einem Ansatzpunkt gesucht und den auch gefunden:
„Man kann sich viel anlesen, aber ich glaube man kann sich der Wahrheit oder einer Person nur nähern, wenn man ganz viel erfindet. Für mich war das Interessanteste was ich überhaupt über Maria Theresia gelesen habe, dass sie als junges Mädchen eine sehr gute Schauspielerin war. Das war eine Koordinate, von der ich aus arbeiten konnte: Eine junge Frau, die vom Objekt zum Subjekt wird, die die ‚Hauptregisseurin‘ des ‚Hofburgtheaters‘ wird – die große Schauspielerin.“ Über den babylonischen Dreh in verschiedenen Sprachen meint Stockinger entspannt: „Mit den verschieden Sprachen war es am Anfang sehr erfrischend, nichts verstehen zu müssen, weil am Set eh so viel los war – das war wie Meeresrauschen. Und dann war es sehr schön, dass man die Sprache überhaupt nicht sprechen muss, um sie zu verstehen.“

Dokumentationen über Maria Theresia in ORF III und ORF 2

Anschließend an Teil eins von Robert Dornhelms „Maria Theresia“ spannt Georg Rihas Dokumentation „Maria Theresia – Vermächtnis einer Herrscherin“ (21.55 Uhr) in ORF III einen Bilderbogen zwischen den Orten von Maria Theresias Wirken in Wien und Niederösterreich und nach Teil zwei beleuchtet die „Universum History“-Dokumentation „Maria Theresia – Majestät und Mutter“ um 22.30 Uhr in ORF 2 bisher unbekannte private Seiten der österreichischen Herrscherin mit Gerti Drassl in der Titelrolle.

Robert Dornhelms 70. Geburstag

Am 17. Dezember wird Österreichs Hollywood-Regieexport Robert Dornhelm 70 Jahre alt. ORF III widmet dem Filmemacher an seinem Geburtstag einen umfassenden Programmschwerpunkt, darunter ein „Kultur Heute Spezial“, Dornhelms Filmdebüt „Die Kinder der Theaterstraße“ und die opulente Opernverfilmung „La Bohème“ aus dem Jahr 2008 mit Anna Netrebko und Rolando Villazón in den Titelrollen.

Und auch ORF 2 ehrt Robert Dornhelm mit zwei weiteren seiner Filme:
Am 16. Dezember um 13.25 Uhr steht der zweite Teil von „Kronprinz Rudolf“ (Teil eins wurde am 9. Dezember gezeigt) und am 14. Dezember um 0.05 Uhr der Thriller „Die Schatten, die dich holen“ auf dem Programm.

„Maria Theresia“ auf Flimmit

Passend zum 300. Geburtstag Maria Theresias präsentiert die heimische Online-Videothek Flimmit eine eigene Film- und Serien-Kollektion zum Thema „Adel in Europa – Macht und Intrigen“. Darunter findet sich auch die teuerste jemals in Europa realisierte Historienserie „Versailles“, die die Herrschaft des jungen Sonnenkönigs Ludwig XIV. erzählt. Mehr Informationen dazu unter www.flimmit.com

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