Rendi-Wagner: Schwarz-blaue Retro-Politik bei Rauchverbot

13.000 Menschen in Österreich sterben jährlich an den Folgen des Rauchens

Wien (OTS) - „Das Kippen des totalen Rauchverbots in der Gastronomie ist ein enormer gesundheitspolitischer Rückschritt. Ich bin vom Zick-Zack-Kurs der ÖVP enttäuscht, sie macht ein Gesetz rückgängig, das sie selbst mitbeschlossen hat“, kritisiert Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner das Vorhaben von ÖVP und FPÖ. „Damit zeigt Schwarz-Blau, dass ihnen die Gesundheit der Menschen nichts wert ist.“

13.000 Österreicherinnen und Österreicher sterben jährlich an den Folgen des Tabakkonsums. „ÖVP und FPÖ entziehen sich mit der neuen Regelung jeder faktenbasierten Gesundheitspolitik. Die meisten europäischen Länder haben bereits vor Jahren Rauchverbote eingeführt und verzeichnen einen positiven Trend: Herzinfarkte, Atemwegserkrankungen oder Frühgeburten nehmen signifikant ab. Internationale GesundheitsexpertInnen sind verwundert über die Diskussion und warnen vor einer Lockerung des Rauchverbots. Mit dieser rückschrittlichen Politik werden wir weiterhin europäisches Schlusslicht beim Nichtraucherschutz bleiben“, so Rendi-Wagner.

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