Hader, Seyfi und Straßer starten am 23. Dezember in die erste ORF-eins-Stadtkomödien-Saison

Neue Reihe mit vier Filmen in TV, Kino, auf DVD und online

Wien (OTS) - Nach dem großen Erfolg der Landkrimi-Reihe bringt der ORF ab 23. Dezember 2017 (jeweils Samstag um 20.15 Uhr in ORF eins) erstmals die neuen Stadtkomödien in die heimischen Wohnzimmer. Den Beginn machen Josef Hader und Pia Hierzegger mit ihrer Grazer „Notlüge“ (23. Dezember). Das österreichisch-türkische Miteinander sorgt in zwei Wiener TV-Filmen gleich für eine doppelte Dosis bester Unterhaltung: Deniz Cooper und Katharina Straßer glauben an einen „Herrgott für Anfänger“ (30. Dezember), während Andreas Vitásek und Tim Seyfi „Kebab extrascharf“ (6. Jänner; Dakapo von „Kebab mit Alles“ am 5. Jänner) servieren. Als Klagenfurter „Harri Pinter, Drecksau“ erobert Juergen Maurer außerdem die Kinoleinwand. Einen ersten Einblick in die neue ORF-Reihe gab es gestern, am Mittwoch, dem 6. Dezember, bei einer Präsentation im ORF-Zentrum unter Anwesenheit von u. a. ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner, ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis, zahlreicher Darstellerinnen und Darsteller, Regisseurinnen und Regisseure, Drehbuchautorinnen und -autoren sowie Produzenten und Georg Hoanzl.

ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner: „Lachen ist Grundnahrungsmittel – und mit der Marke der Stadtkomödien wollen wir im ORF nach der erfolgreichen Österreich-Vermessung der Landkrimis dieses zutiefst österreichische Können, die Komödie unserem Publikum servieren. Ich danke allen, die den Mut haben, bei diesem Neubeginn von Anfang an dabei zu sein und an das gemeinsame Können glauben – den Besten ihres Fachs in Regie, Produktion, Buch und Schauspiel! Das ist unsere Passion – die großartigen Geschichten für Jung und Alt quer durchs Land zu finden und auf den Schirm zu bringen: Ganz im Sinne von: ORF. Wir für Sie!

„Die Notlüge“ mit Josef Hader und Pia Hierzegger am 23. Dezember

Eine „Notlüge“ kann im ganz normalen Patchwork-Wahnsinn schon einmal hilfreich sein – allerdings nur, solange auch alle wissen, wer mit wem zusammen sein will. Mittendrin findet sich – der aktuell für den Österreichischen („Wilde Maus“) und Europäischen Filmpreis („Vor der Morgenröte“) nominierte – Josef Hader in der gleichnamigen Stadtkomödie wieder: „Was mir so besonders gefällt, ist, dass „Die Notlüge“ ein Ensemblefilm ist, dass es kaum Szenen zu zweit oder zu dritt gibt, sondern immer mehrere Menschen miteinander spielen, Kinder, Erwachsene, Senioren – ein Familiengewusel. Das habe ich noch nie gemacht und war sehr spannend für mich. Und ich finde auch, dass es sehr gut gelungen ist, dieser Humor, der aus einer Situation entsteht, in der verschiedene Menschen verschiedenes Denken und verschiedene Absichten haben.“ Und Hader weiter über Notlügen und die Wahrheit: „Die Wahrheit ist jedem zumutbar. Aber die Frage ist, was passieren würde, wenn wir alle diese kleinen Halbwahrheiten weglassen würden, mit denen wir durch den Tag schwimmen. Das sollten wir aber vielleicht nicht ausprobieren.“

Als Haders TV-Partnerin ist Pia Hierzegger zu sehen, die auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet und damit erstmals in dieser Doppelfunktion agiert. In weiteren Rollen des in Graz und Wien gedrehten ORF/SWR-90-Minütigers, der seine Premiere bei der Diagonale 2017 gefeiert hat, spielen u. a. Brigitte Hobmeier, Andreas Kiendl, Christine Ostermayer, Regina Fritsch, Jeremy Miliker, „Vorstadtmann“ Bernhard Schir und Manuel Rubey. Regisseurin Marie Kreutzer feiert mit „Die Notlüge“ ihr Fernsehfilmdebüt. „Die Notlüge“ ist eine Produktion von ORF und SWR, hergestellt von epo-film, mit Unterstützung von Cinestyria Filmcommission and Fonds und Film Commission Graz.

Deniz Cooper, Katharina Straßer und ein „Herrgott für Anfänger“ am 30. Dezember

Katharina Straßer, die zuletzt in ihrer Paraderolle als Bezirksinspektorin Maja Landauer für die sechste Staffel vor der Kamera „Schnell ermittelt“ hat, spielt in der Wiener Stadtkomödie „Herrgott für Anfänger“ die katholische Heurigenköchin Miri. Diese sieht sich als rechtmäßige Erbin des Weinlokals – bis ihr der türkischstämmige Taxifahrer Musa (Deniz Cooper) in die Quere kommt:
„Wer hätte gedacht, dass ich jemals mit Erni Mangold einen Heurigen führen werde? Was mir an diesem Film so großen Spaß gemacht hat, ist die Tatsache, dass es eine Komödie ist. Einmal nicht die strenge Kommissarin und auch weg vom Girly. Einmal eine Figur, bei der es auch ein bisschen lustig sein kann. Miri selbst hat zwar gar nicht so komödiantische Szenen, sie ist ein bisschen eine verhärmte und hat einige derbe Sprüche drauf, aber insgesamt ist es, hoffentlich auch für das Publikum, lustig.“

In weiteren Rollen des in Wien und Umgebung gedrehten ORF/BR-Fernsehfilms spielen u. a. Erni Mangold, Zeynep Bozbay, Thomas Mraz (auch immer Montag in „Vorstadtweiber“ in ORF eins), Hary Prinz, Ercan Durmaz, Tim Seyfi (auch in „Kebab mit alles“ und „Kebab extrascharf“), Deniz Baser, Rainer Wöss, Peter Mitterrutzner und Cornelius Obonya. Regie bei diesem TV-Film führte Sascha Bigler, der auch gemeinsam mit Berith Schistek und Karl Benedikter für das Drehbuch verantwortlich zeichnet. „Herrgott für Anfänger“ ist eine Koproduktion von ORF und BR, hergestellt von Lotus-Film.

Andreas Vitásek und Tim Seyfi genießen „Kebab extrascharf“ am 6. Jänner

Tim Seyfi ist in der ersten ORF-Stadtkomödien-Saison gleich zweifach vertreten: In „Herrgott für Anfänger“ spielt er Musas besten Freund. In der Fortsetzungskomödie „Kebab extrascharf“ gibt der deutsche Schauspieler mit türkischen Wurzeln erneut den türkischen Geschäftsmann Mustafa Öztürk, der auch diesmal wieder als Gegenspieler von Andreas Vitásek (als Wiener Café-Besitzer) zu sehen ist. Seyfi über das österreichisch-türkische Miteinander, das in diesen beiden Filmen thematisiert wird: „Niemand steht für ein einziges Land, jeder steht für sich. Menschlichkeit und Respekt, völlig unabhängig davon, woher man kommt, welche Hautfarbe man hat oder welche Sprache man spricht, müssen bewahrt werden. Das versuche ich auch selbst zu beherzigen, doch in einer Zeit, in der so viele so echauffiert, verängstigt und wütend sind, ist das nicht immer ganz so leicht. Denn noch nie gab es so viel Zufriedenheit, aber gleichzeitig auch so viel Unzufriedenheit. Eine Komödie bietet alles dafür, um mit diesem Thema leichter umzugehen und gleichzeitig mit der nötigen Ernsthaftigkeit zum Nachdenken anzuregen, was den Umgang mit den Mitmenschen betrifft.

In weiteren Rollen dieser in Wien gedrehten von ORF und ARTE koproduzierten Multikulti-Fortsetzungs-Komödie spielen u. a. auch diesmal wieder Fanny Stavjanik, Sascha Ö Söydan und Michael Ostrowski sowie Antonia Moretti und Barbara Karlich (mit einem Cameo-Auftritt). Regie bei diesem 90-Minüter führte erneut Wolfgang Murnberger, der gemeinsam mit Tac Romey, Don Schubert und Maria Murnberger auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet. „Kebab extrascharf“ ist eine Koproduktion von Allegro Film, ORF und ARTE, gefördert von Fernsehfonds Austria und Filmfonds Wien.

Drei neue Stadtkomödien als DVD und Video-on-Demand

Sowohl einzeln als auch als 3-DVD-Box sind die ersten drei Stadtkomödien („Die Notlüge“, „Herrgott für Anfänger“ und „Kebab extrascharf“) ab 12. Jänner 2018 bei Hoanzl, im ORF-Shop sowie im Medienhandel erhältlich.

Die topbesetzten Filme der neuen ORF-eins-Reihe sind außerdem jeweils nach deren TV-Ausstrahlung auch im Angebot der heimischen Online-Videothek Flimmit auf www.flimmit.com abrufbar.

Mehr zu den Inhalten ist online unter http://presse.ORF.at abrufbar.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0006