Gehaltplus von bis zu 2,67 Prozent für Beschäftigte in außeruniversitärer Forschung

Kollektivvertrag stellt klar, dass Krankenstand auch den Zeitausgleich unterbrechen kann

Wien (OTS/ÖGB) - Die KV- und Ist-Gehälter sowie die Lehrlingsentschädigungen in der außeruniversitären Forschung (Forschungskollektivvertrag) werden um 2,47 Prozent angehoben und auf den nächsten vollen Eurobetrag aufgerundet.

In Betrieben, in denen die Verteiloption angewendet wird, beträgt die Erhöhung der betrieblichen Gehaltssumme 2,67 Prozent. Eine Betriebsvereinbarung regelt die innerbetriebliche Verteilung im Detail. Sichergestellt ist, dass jedes Ist-Gehalt zumindest um 2,37 Prozent erhöht wird.

Außerdem einigten sich die GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) und die Forschung Austria am 4. Dezember in der ersten Verhandlungsrunde auch auf arbeitsrechtliche Modernisierungen im Kollektivvertrag: Unter anderem regelt der Kollektivvertrag für die Branche jetzt, dass ein Krankenstand auch den Zeitausgleich unterbricht. „Das Urlaubgesetz regelt nur, dass ein Arbeitnehmer, der krank wird, seinen Urlaub nach drei Tagen Krankheit unterbrechen kann. Wir haben das jetzt im Kollektivvertrag auch für den Zeitausgleich verankert“, erklärt die Verhandlungsleiterin der ArbeitnehmerInnen, Eva Wilhelm, Konzernbetriebsratsvorsitzende des AIT (Austrian Institut of Technology).

Der Kollektivertrag gilt für rund 1.400 ArbeitnehmerInnen und tritt am 1.1.2018 in Kraft.

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Generalsekretär Forschung Austria
Tel: +43 1 740 95 113
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