• 02.12.2017, 08:00:16
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Grafenegg war Austragungsort der Verleihung des ersten Österreichischen Sicherheitspreises

LH Mikl-Leitner: „Thema Sicherheit ein Herzensanliegen“

Utl.: LH Mikl-Leitner: „Thema Sicherheit ein Herzensanliegen“ =

St. Pölten (OTS/NLK) - Zum ersten Mal fand gestern, Freitag, die
Verleihung des Österreichischen Sicherheitspreises statt.
Austragungsort der glanzvollen Preisverleihung war Grafenegg. Der
Österreichische Sicherheitspreis wird in insgesamt sieben Kategorien
vergeben, eingebunden sind insgesamt elf Organisationen: der
Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs (ASBÖ), die ÖAMTC-Flugrettung,
die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Malteser Hospitaldienst Austria,
Notruf 144 NÖ, der Österreichische Bergrettungsdienst (ÖBRD), der
Österreichische Bundesfeuerwehrverband (ÖBFV), das Österreichische
Rote Kreuz (ÖRK), die Österreichische Wasserrettung (ÖWR), der
Österreichische Zivilschutzverband (ÖZSV) und die Österreichische
Bundespolizei.

Das Thema Sicherheit sei ihr ein Herzensanliegen, sagte
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner im Zuge des Festaktes. In den
letzten Monaten sei es in Niederösterreich gelungen, in diesem
Bereich wichtige Akzente zu setzen, verwies sie etwa auf das
Sicherheitspaket mit 1.150 Neuaufnahmen und 700 neuen Planposten für
Niederösterreich. Niederösterreich sei „vom drittsichersten zum
zweitsichersten Bundesland geworden“, so Mikl-Leitner.

An die 50 Prozent aller niederösterreichischen Landsleute seien
ehrenamtlich engagiert, betonte die Landeshauptfrau: „Sie alle fragen
nicht, was bekomme ich, sondern was kann ich geben.“ Das verdiene
„unsere Wertschätzung und unseren Respekt“, meinte Mikl-Leitner:
„Darum unterstützen wir materiell mit finanzieller Unterstützung und
immateriell mit ideeller Unterstützung.“

Innenminister Wolfgang Sobotka sagte: „Sicherheit geht jeden etwas
an, aber ganz speziell sind es unsere Blaulichtorganisationen, unsere
Freiwilligen und viele Einzelpersonen, die sich darum kümmern. Diese
Personen wollen wir heute vor den Vorhang holen.“ Im Zusammenhang mit
den Freiwilligen hielt er fest: „Wir wollen unsere Freiwilligen auch
dadurch unterstützen, dass wir ihre Arbeit wertschätzen. Darum haben
wir auch ganz bewusst dieses Preis ausgelobt.“

Günther Ofner, der Vizepräsident des Kuratoriums Sicheres
Österreich, verwies darauf, dass der Österreichische Sicherheitspreis
heute zum ersten Mal vergeben wird: „Dieser Preis, mit dem wir
beispielgebende Initiativen auszeichnen, soll zu einer Institution
werden.“

Der Österreichische Sicherheitspreis wurde in insgesamt sieben
Kategorien vergeben.

In der Kategorie „Gelebte Sicherheitspartnerschaft“ ging er an das
Projekt „Mit Teamwork für mehr Sicherheit im alpinen Gebiet“,
getragen von den Sicherheitspartnern ÖBRD, ÖHR, Alpinpolizei,
Flugpolizei CFV, ÖAMTC-Flugrettung und ÖBH.

Der Preis in der Kategorie „Digitale Sicherheit“ wurde an Daniel
Buchberger, Referent im „Cybercrime Competence Center“ vergeben. Er
hat es geschafft, ein Gerät zu entwickeln, das Sperrmechanismen von
mobilen Geräten zu „cracken“ versucht und den Sicherheitsbehörden
Zugriff auf die Daten ermöglicht.

Als dritte Kategorie wurde der Sonderpreis des Bundeslandes
Niederösterreich vergeben. Dieser ging an die Feuerwehren Alland,
Heiligenkreuz und Klausen Leopoldsdorf für den professionellen
Einsatz der freiwilligen Feuerwehrleute im Zuge eines besonders
schweren Unfalles auf der A21 bei Alland.

Kategorie vier war die „Rettungsaktion des Jahres“. Der Preis ging
hier nach Kärnten, an einen fünfjährigen Lebensretter. Nach einem
Autounfall ging der Bub rund eineinhalb Kilometer zum nächsten
Bauernhof, um Hilfe für seine schwer verletzte Mutter zu holen. Die
Auszeichnung wurde stellvertretend durch den Polizisten Alexander
Lueder übernommen.

Die fünfte Kategorie war jene für das „Lebenswerk“. Hier ging die
Auszeichnung an Rudolf Niebler, Bereichsbeauftragter für den Bereich
Niederösterreich der Johanniter-Unfall-Hilfe in Österreich, für sein
herausragendes Engagement. So war er u. a. auch federführend an der
Etablierung der semiautomatischen Defibrillation beteiligt.

Die sechste Kategorie war der Bereich der Sicherheitsprävention.
Prämiert wurde hier das Projekt „Bundesweites Netzwerk
Extremismusprävention und Deradikalisierung“ des Referates Prävention
des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT)
mit Leiter David Blum.

Die letzte Kategorie war der „Sicherheitsheld des Jahres“. Dieser
Titel ging an das Team der Bergrettung Gosau aus Oberösterreich mit
Einsatzleiter Christian Egger für die Rettung eines 45-jährigen
deutschen Alpinisten fünf Tage nach dessen Verschwinden.

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