• 01.12.2017, 11:44:52
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  • OTS0132

FPÖ-Trettenbrein: Wahlfreiheit muss in der Pflege gesichert sein! – Prettner hat Thema verfehlt!

Unqualifizierte Attacken gegen Kärntens Landesrechnungshof sind zurück zu weisen

Utl.: Unqualifizierte Attacken gegen Kärntens Landesrechnungshof
sind zurück zu weisen =

Klagenfurt (OTS) - „Es ist erstaunlich, dass man von der Kärntner
Pflegeanwaltschaft seit Jahren nichts zu den vielfältigen Mängeln im
Pflegewesen hört, nur wenn es darum geht, die in Argumentationsnot
geratene Sozialreferentin LhStv. Beate Prettner zu unterstützen,
meldet sie sich zu Wort. Aber auch dabei wird das Thema verfehlt“,
erklärt heute Kärntens FPÖ-Sozialsprecher Klubobmannstellvertreter
Harald Trettenbrein in Reaktion auf die heutigen Aussagen über den
Landespressedienst.
„Wir wollen Wahlfreiheit herstellen. Auch Menschen mit geringem
Einkommen sollen mit einem fairen Fördersystem die Möglichkeit
bekommen zu entscheiden, ob sie in ein Pflegeheim wollen oder lieber
eine 24-Stunden-Betreuerin zu Hause beschäftigen, die in der
adäquaten Versorgung durch ambulante Pflegekräfte unterstützt wird.
Genau diese Wahlfreiheit gibt es derzeit, wie der Landesrechnungshof
in seinem Bericht zur Pflege bemängelt hat, nicht“, stellt
Trettenbrein fest.

Es sei bezeichnend, dass die Pflegeanwältin und LHStv Beate Prettner
diese Ungerechtigkeit gegenüber Pflegebedürftigen ignorieren und mit
dem unqualifizierten Vorwurf eines „Äpfel-Birnen-Vergleiches“ die
Kompetenz des Rechnungshofes anzweifeln. Das beweise nur, dass
Prettner jedes Bewusstsein für die akuten Probleme im Pflegewesen
fehlt. „Es wurde die Kontrolle der 24-Stunden-Betreung ebenso
vernachlässigt wie der Ausbau der alternativen Lebensräume. Es ist
ein schweres Versäumnis, dass man dieses Erfolgsmodell nicht auf die
Städte übertragen hat, indem man für die Pflegebedürftigen kleine
betreute Wohngemeinschaften errichtet. Neben den Pflegeheimen tut
sich eine große Lücke an alternativen Angeboten auf, obwohl die
Menschen lieber klein strukturierte Angebote bevorzugen“, betont
Trettenbrein. „Prettner hinterlässt hier eine „Riesenbaustelle“,
sowohl in finanzieller als auch fachlicher Hinsicht“, kritisiert er.

Wie jüngst eine „market“-Studie belegt, wollen die Menschen im Alter
nicht in ein Pflegeheim, sondern bevorzugen die Pflege zu Hause. Dies
habe im Gegensatz zu Prettner ihr Parteikollege SPÖ-Klubobmann Seiser
laut seinen heutigen Aussagen begriffen, schließt Trettenbrein.
(Schluss)

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