- 30.11.2017, 10:00:16
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BMWFW verleiht den Österreichischen Gründerpreis PHÖNIX 2017 an Unternehmen
Heimischer Wissenstransfer auf höchstem Niveau - erfolgreiche Spin-offs, Start-ups und Prototypen ausgezeichnet
Utl.: Heimischer Wissenstransfer auf höchstem Niveau - erfolgreiche
Spin-offs, Start-ups und Prototypen ausgezeichnet =
Wien (OTS/BMWFW) - In fünf Kategorien wurde gestern Abend im Haus der
Industrie der Österreichische Gründerpreis Phönix verliehen. Aus den
zahlreichen Einreichungen wurden die diesjährigen Siegerprojekte von
Sektionschefin Barbara Weitgruber in Vertretung von Bundesminister
Harald Mahrer ausgezeichnet. Sowohl herausragende Gründerinnen und
Gründer als auch engagierte Forschungseinrichtungen wurden für ihre
großartigen Leistungen repräsentativ für die wachsende
österreichische Spin-off und Start-up Community würdig gefeiert.
„Mut, Innovationskraft, Kreativität und Unternehmergeist sind
notwendig, um Österreich zum Gründerland Nummer 1 zu machen. Der
Phönix holt jene auf die Bühne, die auf diesem Feld bereits
Großartiges geleistet und uns diesem Ziel einen Schritt nähergebracht
haben“, so Barbara Weitgruber.
Der Österreichische Gründerpreis Phönix 2017 unterstützt Start-ups,
Spin-offs sowie die Entwicklung von Prototypen und zeigt, wie
essentiell der erfolgreiche Wissenstransfer aus
Forschungseinrichtungen in Form von Unternehmensgründungen für den
Innovationsstandort Österreich und seine Wertschöpfung ist. Besondere
Relevanz hat dabei der effiziente und strategische Umgang mit
geistigen Eigentumsrechten, um aus verwertbaren Forschungsergebnissen
rasch marktfähige Produkte und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Mit
einer eigenen Kategorie für erfolgreiche Gründerinnen will das BMWFW
besonders Frauen in Forschungseinrichtungen und Unternehmen zur
Gründung motivieren und ins Scheinwerferlicht stellen.
„Gerade forschungsintensive Unternehmen sind krisenrobuster und
wachsen schneller. Sie schaffen und sichern langfristig Arbeitsplätze
und Wertschöpfung und leisten damit einen konkreten Beitrag für
unsere Gesellschaft“, betonte Georg Kapsch, Präsident der
Industriellenvereinigung. „Die heute ausgezeichneten Projekte zeigen
den unternehmerischen Geist auf, der in unserer Gesellschaft steckt.
Diesen müssen wir zukünftig noch mehr stärken, um unsere Ideen
rascher auf den Markt zu bringen und daraus entstandene Unternehmen
wachsen und gedeihen zu lassen!“, so der IV-Präsident.
„Es freut uns sehr, dass die Austria Wirtschaftsservice GmbH, den
österreichischen Gründerpreis PHÖNIX nun schon seit so vielen Jahren
organisiert. Als Förderbank des Bundes unterstützt, finanziert und
begleitet die aws insbesondere Spin-offs, Start-ups und junge
Unternehmen von der ersten Idee bis zum internationalen Markterfolg,“
erklärt die aws-Geschäftsführung Edeltraud Stiftinger und Bernhard
Sagmeister.
„Innovative Start-ups und universitäre Spin-offs tragen maßgeblich
dazu bei, den Innovations- und Wirtschaftsstandort Österreich zu
stärken, und sie werden dabei von der FFG umfassend unterstützt“, so
Henrietta Egerth, Geschäftsführerin der
Forschungsförderungsgesellschaft FFG. „Wir sind auf gutem Weg, eine
österreichische Spin-off-Kultur zu entwickeln und setzen
entsprechende Initiativen“, verwies Egerth etwa auf das vom BMWFW
jüngst initiierte Programm „Spin-off Austria Fellowship“, das von der
FFG koordiniert wird.
Österreich, ein Land voller bahnbrechender Ideen
Der von der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) organisierte
Österreichische Gründerpreis Phönix wird in Kooperation mit der
Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und mit
Unterstützung der Industriellenvereinigung (IV) in insgesamt fünf
Kategorien verliehen.
Die Preisträgerinnen und Preisträger gewinnen – neben Urkunde und
Trophäe – die Teilnahme als Expertinnen und Experten bei einem
einschlägigen internationalen oder nationalen Event im Wert von 5.000
Euro.
Folgende Gewinnerinnen und Gewinner wurden von der Fachjury, die aus
internationalen Expertinnen und Experten zusammengesetzt ist, gekürt:
• Sieger Kategorie Spin-off: incubed IT GmbH, Graz
Die Softwarelösung von incubed IT ermöglicht es einer Flotte von
autonomen mobilen Robotern, genannt Smart Shuttles, sich vollkommen
frei innerhalb eines Gebäudes und ohne Vorgabe eines Weges zu
beliebigen Zielen zu bewegen. Zusätzlich sorgt eine zentrale Instanz
für die optimale Auftragsverteilung an alle Shuttles und unterstützt
die gegenseitige Koordination aus zentraler Sicht. So gelingt es
Transportkosten – bei maximaler Flexibilität – so gering wie möglich
zu halten.
• Sieger Kategorie Business: surgebright GmbH, Wien
Das Oberösterreichische Start-up surgebright hat medizinische
Schrauben aus humanem kortikalem Knochengewebe entwickelt. Die
revolutionäre Produktserie Shark Screw® wurde speziell für
Knochenoperationen entwickelt. Durch den Ersatz der derzeit
verwendeten Metallschrauben und der hohen Biokompatibilität entfällt
zumeist eine zweite Operation zur Metallentfernung. Das Produkt ist
eine Weltneuheit und hat das Potential Gesundheitssystemen enorme
Kosten zu ersparen.
• Siegerin Kategorie Frauen: Bianca Busetti, Mitgründerin & CPO
Journi GmbH
Die App Journi, die maßgeblich von Bianca Busetti mitentwickelt
wurde, ist bereits in über 15 Sprachen erhältlich und momentan die
schnellst wachsende App im Tagebuch/Blogging Bereich in Europa. Durch
Journi wird die Sammlung und Aufbereitung von Reiseerlebnissen
(Bilder, Videos) und die Zusammenfassung zu multimedialen Geschichten
mit Hilfe von künstlicher Intelligenz kinderleicht ermöglicht. Mit
nur einem Klick entstehen beeindruckende Fotobücher. Journi ist damit
die erste Lösung, die Anhand der User Daten automatisch das optimale
Layout für jede Seite des Fotobuches findet.
• Sieger Kategorie Start-up International: NiLAB GmbH, Villach
Die NiLAB GmbH ist die erste und aktuell einzige Firma, die
elektrische Motoren im Mini-Format entwickelt. Im Vergleich zu
pneumatischen Antrieben punkten die Linearmotoren von NiLAB bei
Maschinenherstellern durch niedrigen Energieverbrauch, hohe
Geschwindigkeit & Beschleunigung, sowie niedrige Spannung.
Traditionelle mechanische Systeme wie Kugelumlaufspindeln oder
Keilriemen haben ausgedient. Zusätzlich entsprechen die Mini-Motoren
den Industrie 4.0 Standards. Entsprechend dieser Kategorie wurde die
ursprüngliche Geschäftsidee (geistiger Ursprung) außerhalb
Österreichs - in Italien - entwickelt und durch Unternehmensgründung
in Österreich umgesetzt.
• Sieger Kategorie Prototyp: Technische Universität Wien
Die vom Forscherteam um Dr. Unterlass (TU Wien) durchgeführten
Versuche ermöglichen mithilfe der „Hydrothermalen Polymerisation“ die
Herstellung von hochkristallinen Polyimid-Membranen mit
Bienenwabenstruktur. Dabei handelt es sich um Kunststoffe, die
äußerst wärmebeständig und resistent sowohl gegenüber aggressiven
organischen Substanzen und anorganischen Mineralsäuren sind. Einsatz
sollen diese Membranen hochgeordneter Kristallinität in der
Automobil- sowie Flugzeugindustrie, Wasseraufbereitung,
Brennstoffzellen, Batterietechnologie etc. finden.
Weitere Details zum Wettbewerb finden Sie unter:
www.aws.at/phoenix , www.ffg.at/Phoenix2017 oder
http://bit.ly/2Abv5L7
Bilder zu dieser Aussendung finden Sie unter
http://phoenix2017.lusser.at
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