- 29.11.2017, 10:48:56
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ÖAMTC-Crashtest: Einer hinkt hinterher (+ Fotos)
E-Auto Citroen e-Mehari schafft nur drei Sterne
Utl.: E-Auto Citroen e-Mehari schafft nur drei Sterne =
Wien (OTS) - Neun Fahrzeuge wurden beim jüngsten ÖAMTC-Crashtest auf
Erwachsenensicherheit, Kindersicherheit, Fußgängerschutz und
Fahrerassistenz-Systeme überprüft. Auch diesmal schaffte die Mehrheit
der Autos die höchstmögliche Gesamtwertung von fünf Sternen. Nur ein
Modell musste sich mit drei Sternen begnügen. "Der Citroen e-Mehari,
ein reines Elektro-Auto, zeigte in nahezu allen Belangen kleinere bis
größere Schwächen", fasst ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang zusammen.
Getestet wurden: BMW X3, Citroen e-Mehari, DS 7 Crossback, Honda
Civic, Jaguar E-Pace, Mercedes-Benz X-Class, Porsche Cayenne, Subaru
Impreza und Subaru XV.
Porsche Cayenne (Erwachsenensicherheit), Subaru Impreza
(Kindersicherheit), Subaru XV (Kindersicherheit und Fußgängerschutz)
sowie Honda Civic (Fahrerassistenten) waren die besten in den
einzelnen Kategorien. "Bei allen Fünf-Sterne-Fahrzeugen im Crashtest
liegen die Schwächen im Detail. Insgesamt sind diese Autos aber sehr
sicher", erklärt Lang.
Der Citroen e-Mehari kann hingegen lediglich in der
Kindersicherheit einigermaßen mit dem Rest des Feldes mithalten. In
allen anderen Kriterien belegt der französische Kompaktwagen den
letzten Platz. "Dass ein Fahrzeug dieser Klasse in der Ausstattung
mit Fahrerassistenten hinterher hinkt, ist leider nicht
ungewöhnlich", hält der ÖAMTC-Experte fest. So verfügt der e-Mehari
gerade einmal über Seatbelt-Reminder – weitere Assistenzsysteme sind
nicht vorhanden. Auffällig schwach ist das Elektro-Auto auch beim
Fußgängerschutz: Weite Teile der Windschutzscheibe, die A-Säulen und
ein Teil der Motorhaube können bei einem Zusammenstoß
lebensgefährliche Verletzungen verursachen. Lang: "Ein Wert von nur
48 Prozent in der Fußgängersicherheit hat mittlerweile
Seltenheitswert. Die anderen Fahrzeuge im aktuellen Crashtest liegen
zwischen 73 und 84 Prozent."
Generell ist zu sagen, dass die Hersteller die Fußgängersicherheit
in jüngster Zeit stark verbessert haben. Zum neuen "Sorgenkind" ist
die Ausstattung mit Fahrerassistenten geworden. "In diesem Kriterium
gibt es ja laufend neue Entwicklungen, die berücksichtigt werden
müssen", gibt Lang zu bedenken. "Dass die moderne Technik auch eine
Kostenfrage ist, ist klar. Dennoch sollten alle Hersteller das Ziel
haben, möglichst viele Assistenzsysteme serienmäßig zu installieren.
Denn Sicherheit darf keine Preisfrage sein."
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