• 24.11.2017, 13:09:53
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ORF III am Wochenende: Deutschsprachige Doku-Premiere „Vom Weltkrieg zum Kalten Krieg“, Händel-Opernrarität „Arminio“

Außerdem: Händel-Porträt, Klassik-Highlight „Best of Austria“, „In memoriam Dmitri Hvorostovsky“ u. a.

Utl.: Außerdem: Händel-Porträt, Klassik-Highlight „Best of Austria“,
„In memoriam Dmitri Hvorostovsky“ u. a. =

Wien (OTS) - Am Samstag, dem 25. November 2017, zeigt ORF III Kultur
und Information in der Leiste „zeit.geschichte“ die deutschsprachige
Erstausstrahlung des Doku-Zweiteilers „Vom Weltkrieg zum Kalten
Krieg“. Am Nachmittag erinnert Xaver Schwarzenbergers Spielfilm
„Andreas Hofer – Die Freiheit des Adlers“ an den Tiroler
Freiheitskämpfer, dessen Geburtstag sich zum 250. Mal jährt. Am
Sonntag, dem 26. November, präsentiert „Erlebnis Bühne“ mit „Best of
Austria“ die Topstars der Opernwelt, gefolgt von Georg Friedrich
Händels Oper „Arminio“ von den Händel-Festspielen in Karlsruhe 2016.
Außerdem erinnert ein „In memoriam Dmitri Hvorostovsky“ an den
kürzlich verstorbenen russischen Star-Bariton mit seinem legendären
Konzert am Roten Platz gemeinsam mit Operndiva Anna Netrebko.

Samstag, 25. November: „Der Österreichische Film: Andreas Hofer – Die
Freiheit des Adlers“ (14.45 Uhr), „Unser Österreich: Berggespräche:
Bernhard Eisel“ (16.45 Uhr), „zeit.geschichte“ mit Zweiteiler „Vom
Weltkrieg zum Kalten Krieg“ (20.15 Uhr und 21.10 Uhr), weiters
„Kalter Krieg – Wettrüsten um die größte Bombe“ (22.10 Uhr),
außerdem: „Kabarett im Turm: BlöZinger – Glanzlichter“ (23.10 Uhr)

Nach einem Drehbuch von Felix Mitterer entstand 2001 Xaver
Schwarzenbergers Historiendrama „Andreas Hofer – Die Freiheit des
Adlers“ (14.45 Uhr) mit Tobias Moretti in der Rolle des Tiroler
Volkshelden, dessen 250. Geburtstag gerade gefeiert wurde. Der vom
ORF koproduzierte Film rekapituliert die Ereignisse des Tiroler
Freiheitskampfs und ist mit u a. Franz Xaver Kroetz, Julia
Stemberger, Martina Gedeck oder Gregor Bloéb auch in weiteren Rollen
hochkarätig besetzt.
Danach erkundet ORF-III-Moderator und Meteorologe Andreas Jäger in
einer neuen Ausgabe der „Berggespräche“ (16.45 Uhr) die
Naturlandschaft rund um den Klopeiner See. Begleitet wird er von
Radrennfahrer Bernhard Eisel, den man auch von der privaten Seite
kennenlernt.
Im Hauptabend befasst sich die „zeit.geschichte“ anschließend mit den
Entwicklungen des Kalten Krieges, beginnend mit dem ersten Film des
Doku-Zweiteilers „Vom Weltkrieg zum Kalten Krieg“: „Die Konferenz von
Jalta“ (20.15 Uhr) von Emilie Lançon. Als die Konferenz der drei
alliierten Mächte USA, Großbritannien und UdSSR in der Stadt Jalta
auf der Halbinsel Krim am 4. Februar 1945 begann, waren alle drei
Staatoberhäupter – Franklin D. Roosevelt, Winston Churchill und Josef
Stalin – nach dem gemeinsam gewonnenen Krieg optimistisch gestimmt.
Doch nach nur ein paar Monaten sollte davon kaum noch etwas übrig
bleiben. Die im Krieg vereinten Alliierten erwiesen sich als Gegner
im Frieden. Bis zum Jahr 1953 entwickelte sich ein kompliziertes
Mächteringen zwischen Roosevelt, Churchill und Stalin. Auf der Suche
nach einem anhaltenden Frieden stürzten sie die Welt in einen
Konflikt, der Jahrzehnte andauern sollte – den Kalten Krieg.
Der zweite Teil der Dokumentation, „Ein neues Zeitalter“ (21.10 Uhr),
handelt von den Entscheidungen, die bei der Konferenz von Jalta
gefällt wurden, wie etwa die Teilung Deutschlands und der Anschluss
der baltischen Staaten und der Tschechoslowakei an die Sowjetunion.
Diese Entscheidungen sollten Europa bis zum Fall des Eisernen
Vorhangs prägen. Aber davor stürzten die Rivalitäten und
Befürchtungen der Alliierten die Welt in einen Konflikt der ganz
anderen Art. Eine neue Welt entstand – bestimmt vom
Wirtschaftsaufschwung der Nachkriegsjahre aber auch von der Furcht
vor einem drohenden Atomkrieg.
Danach veranschaulicht die Dokumentation „Kalter Krieg – Wettrüsten
um die größte Bombe“ (22.10 Uhr) von Andy Webb eines der mächtigsten
Druckmittel des Kalten Krieges, die sowjetische „Zar-Bombe“. Der Film
schildert die Hintergründe dieser Mega-Wasserstoffbombe – bis hin zu
ihren wenig erforschten Auswirkungen auf die Umwelt.
Abschließend präsentiert das Kabarettduo BlöZinger in einer neuen
Ausgabe „Kabarett im Turm“ (23.10 Uhr) unter dem Motto „Glanzlichter“
ein liebevolles Sammelsurium von Wahnsinn und Spaß aus seinen ersten
sieben Programmen.

Sonntag, 26. November: „In memoriam Dmitri Hvorostovsky: Anna
Netrebko & Dmitri Hvorostovsky am Roten Platz“ (17.30 Uhr), Erlebnis
Bühne“ mit „Künstlerporträt: Barockstar – Georg Friedrich Händel“
(19.10 Uhr), „Barbara Rett trifft Max Emanuel Cencic“ (20.10 Uhr),
„Best of Austria“ (20.15 Uhr) und „Georg Friedrich Händel: Arminio“
(21.15 Uhr)

Am Sonntag gedenkt ORF III des kürzlich verstorbenen Baritons Dmitri
Hvorostovsky mit dem legendären Konzert „Anna Netrebko & Dmitri
Horostovsky am Roten Platz“ (17.30 Uhr). Das außergewöhnliche
Open-Air-Konzerthighlight wurde im Sommer 2013 in Moskau vor 7.500
Klassik-Fans aufgezeichnet und war gleichzeitig das erste Mal, dass
Anna Netrebko vor so vielen Menschen in ihrer russischen Heimat
auftrat.
„Erlebnis Bühne“ startet anschließend mit dem „Künstlerporträt:
Barockstar – Georg Friedrich Händel“ (19.10 Uhr). Im Fokus der
Dokumentation stehen die Biografie des Komponisten, die als Reise
durch das barocke Europa erzählt wird, sowie seine Opernleidenschaft,
die ihn fast um sein Leben und seine Existenz brachte.
Danach heißt es „Barbara Rett trifft Max Emanuel Cencic“ (20.10 Uhr):
Eine Begegnung aus dem Jahr 2016 anlässlich der im Theater an der
Wien aufgeführten Händel-Oper „Arminio“, in der der Countertenor die
Titelpartie sowie die Regie übernommen hatte.
Anschließend steht die aus dem Vorjahr stammende ORF-III-Produktion
„Best of Austria“ (20.15 Uhr) mit zahlreichen Topstars der
österreichischen Opernwelt und darüber hinaus in Inszenierungen aus
der Wiener Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen, in Bregenz
etc. auf dem Programm. Teil des musikalischen Reigens sind u. a.
Angelika Kirchschlager, Daniela Fally, Adrian Eröd, Günther
Groissböck und Max Emanuel Cencic.
Schließlich präsentiert „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ Georg
Friedrich Händels selten gespielte Barockoper „Arminio“ (21.15 Uhr)
mit Cencic in der Doppelrolle als Hauptakteur und Regisseur. Als
letzterer versetzte er die Handlung aus der Antike kurzerhand in die
Zeit nach der französischen Revolution und kreierte dadurch
bestechende Bilder. Neben Cencic singen auch Lauren Snouffer und Gaia
Petrone, das griechische Ensemble „Armonia Atenea“ musiziert unter
der Leitung von George Petrou.

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