Smarte Berliner auf Besuch in Wien

Austausch zwischen Berlin und Wien zum Thema "Smart Urban Development" und Beitritt Wiens zur Start Alliance Berlin.

  • Berlin und Wien wachsen rasant. Daraus entstehen Probleme
    Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin
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  • Aber die Städte können auch Problemlöser sein
    Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin
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Wien (OTS) - Es gebe bereits einen hervorragenden Austausch zwischen Berlin und Wien, sagte der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, am Mittwoch beim "Berlin-Wien Urban Development Forum" in Wien, das von der Deutschen Handelskammer in Österreich (DHK) und der Industrie- und Handelskammer zu Berlin veranstaltet wurde. Ziel der Veranstaltung: Förderung des Austauschs zwischen den beiden "Smart Cities" Berlin und Wien, denn beide Städte stehen vor ähnlichen Herausforderungen: "Berlin und Wien wachsen rasant. Daraus entstehen Probleme", so Müller mit Verweis auf die Themen Mobilität, Energie und Abfallwirtschaft. "Aber die Städte können auch Problemlöser sein", zeigte sich Müller optimistisch.

Eine wesentliche Voraussetzung dafür betonte Stefan Franzke, Geschäftsführer von "Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie": "Für eine smarte City braucht man natürlich auch eine smarte Verwaltung."

Wirtschaftsdelegation aus Berlin

Zu der Veranstaltung waren nicht nur der Regierende Bürgermeister von Berlin, sondern auch zwölf Berliner Unternehmer sowie Vertreter aus dem kommunalen Bereich angereist. So zum Beispiel Bruno Ginnuth, CEO und Co-Gründer von Clevershuttle, ein Pionier am deutschen On-Demand RideSharing-Markt. Mit dabei auch Martin Müller-Elschner, Vorstandsvorsitzender von IVU Traffic Technologies. Das deutsche Unternehmen hat erst kürzlich eine Niederlassung in Österreich gegründet und betreut Kunden wie die Wiener Linien, ÖBB und die Stadtwerke Klagenfurt. IVU Traffic Technologies bietet intelligente IT-Systeme für die effiziente Steuerung von Bussen und Bahnen an. Mehr als 90 Teilnehmer besuchten das "Berlin-Wien Urban Development Forum", unter ihnen zahlreiche Vertreter von österreichischen Unternehmen. Die Veranstaltung fand, ebenso wie eine Podiumsdiskussion zum Thema "Brückenschlag zwischen Start-ups und Industrie" und der Berlin-Abend, anlässlich der DHK-Generalversammlung statt.

Wien tritt Start Alliance Berlin bei

Im Rahmen des Besuchs der Berlin-Delegation unterzeichnete gestern die Wirtschaftsagentur Wien ihren Beitritt zur Start Alliance Berlin. So soll künftig auch die Zusammenarbeit im Bereich Start-ups verstärkt werden. Start Alliance wurde auf Initiative von „Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie“ im Jahr 2015 mit den sechs folgenden Städten gegründet: Berlin, London, New York, Paris, Shanghai und Tel Aviv. Ziel ist der Ausbau der Vernetzung von Start-ups. So sollen unter anderem die Weltmärkte für die jungen Unternehmen leichter zugänglich sein. Mehr Info zur Start Alliance in Wien in Kürze unter http://www.startalliance.net.

Vorbild Seestadt Aspern

Wien und Berlin müssten Laboratorien für neue Aufgaben werden, sagte Beatrice Kramm, Präsidentin der Industrie und Handelskammer (IHK) zu Berlin. "Zu diesen Aufgaben zählen vor allem die Bewältigung des Verkehrs in den Metropolen und die Digitalisierung", so Kramm. Berlin sehe sich als Vorreiter neuer Entwicklungen, über hundert Unternehmen beschäftigten sich allein mit Elektromobilität.

Die Seestadt Aspern in Wien sieht Kramm als Vorbild dafür, wie Berlin das Areal des ehemaligen Flughafens Tegel zu einem lebenswerten Ort machen können.

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