- 23.11.2017, 11:02:29
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Technopol Krems: Zwei Wissenschaftlerinnen ausgezeichnet
Bohuslav: Forschung im Dienste der Menschen liegt uns in Niederösterreich besonders am Herzen
Utl.: Bohuslav: Forschung im Dienste der Menschen liegt uns in
Niederösterreich besonders am Herzen =
St. Pölten (OTS/NLK) - Der Verein „Biotec Area Krems" am Technopol
Krems würdigt herausragende wissenschaftliche Leistungen mit dem
„Krems Cooperation Research Award“. Tanja Eichhorn von der
Donau-Universität Krems und Theresa Brandstetter von der IMC
Fachhochschule Krems wurden heuer mit dem Preis ausgezeichnet.
Technologie- und Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav zeigte sich
gemeinsam mit Vereinsobmann Wolfram Strobl von den
Forschungsleistungen beeindruckt: „Beide Forscherinnen leisteten
exzellente Arbeit. Ihre Forschungsergebnisse haben auch einen Nutzen
für die Praxis. Hier zeigt sich, dass die Verschränkung zwischen
Wissenschaft und Praxis am Technopol Krems ausgezeichnet
funktioniert.“
„Die Zukunft unseres Wissenschafts- und Technologiestandortes ist
untrennbar mit neuen und innovativen Ideen verknüpft und diese gibt
es nur, wenn es uns gelingt, die jungen und kreativen Köpfe am
Standort Niederösterreich zu halten. Die beiden Wissenschaftlerinnen
haben am Technopol Krems ein gutes Umfeld gefunden, um großartige
Forschungsarbeit zu leisten. Ich wünsche ihnen für ihre weitere
wissenschaftliche Karriere viel Erfolg“, betont Bohuslav. Der Preis
wird heuer zum 9. Mal vergeben. Vereinsobmann Wolfram Strobl sagte,
die Preisträgerinnen erhalten je 1.500 Euro Preisgeld. In Summe gab
es heuer 34 Einreichungen auf den Gebieten der
Gesundheitstechnologien, die allesamt in einer ausgezeichneten
Qualität verfasst wurden.
Theresa Brandstetter wurde für ihre Abschlussarbeit zum
Bachelorstudium zu neuen Aspekten der Typ1 Diabetes ausgezeichnet.
Die Arbeit beruht auf einem Forschungsprojekt, das Brandstetter an
der Harvard University in den USA durchgeführt hat. In der Begründung
der Fachjury stach vor allem die Originalität des Forschungsansatzes
der klar strukturierten Arbeit hervor.
Tanja Eichhorn beschäftigte sich in ihrer Forschungsarbeit mit neuen
Therapieansätzen für die Behandlung der Sepsis. Ihr Forschungsansatz
beruht darauf, die Konzentration von körpereigenen Stoffen, die eine
Entzündungsreaktion des Körpers einleiten, im Blut zu senken.
Parallel dazu werden Diagnostiksysteme entwickelt, die eine rasche
Abklärung der Entzündung erlauben und die Voraussetzung für eine
zielgerichtete personalisierte Therapie bilden. Die Fachjury lobte
die Publikation von Tanja Eichhorn, weil sie durch einen besonders
innovativen Forschungsansatz, einer klaren und präzisen Darstellung,
sowie einer guten Analyse der Ergebnisse beeindruckte. Eichhorn
arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Donau-Universität
Krems am Zentrum für Biomedizinische Technologie im Christian
Doppler-Labor.
„Am Technopol Krems arbeiten Forschungsinstitute,
Ausbildungseinrichtungen und Unternehmen an einem Standort eng
zusammen. Der Technopol fungiert so als Drehscheibe zwischen
Wirtschaft und Forschung. Dadurch entsteht ein befruchtender Dialog,
der spannende Entwicklungen und Forschungsprojekte ermöglicht“,
erläutern ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki und
Technopol-Managerin Verena Ossmann. Aktuell gibt es am Technopol
Krems 625 Arbeitsplätze im Bereich der Gesundheitstechnologie und 188
Forscher. Die Donau-Universität Krems, die Karl Landsteiner
Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften und die IMC FH Krems
sowie das TFZ Krems (bestehend aus BTZ - Biotechnologiezentrum Krems
und RIZ Nord) bilden die Eckpfeiler des Technopol Krems.
Nähere Informationen: Büro LR Bohuslav, Christoph Fuchs, Telefon
02742/9005-12322, E-Mail [email protected], bzw. Wirtschaftsagentur
ecoplus, Andreas Csar, Telefon 02742/9000-19616, E-Mail
[email protected], www.ecoplus.at.
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