„Goldenes Brett vorm Kopf“ sollte an Jury selbst gehen

Wie Vergabebeirat ohne nennenswerte Wissenschaftskompetenz einen der anerkanntesten Ärzte Österreichs basht. Wird Kampagne von Industrie gesponsert und von Uni Wien organisiert?

Wien (OTS) - „Glatte Fehleinschätzung“ – so lautet das Urteil von DDr. Christian Fiala, Gynäkologe, zur Juryentscheidung der „Skeptiker-Vereinigung GWUP“ („Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften“) für die Verleihung des „Goldenen Bretts vorm Kopf“. Heuer wurde u.a. der Gynäkologe Univ. Prof DDr. Huber nominiert. Er genießt weltweite wissenschaftliche Reputation, weist hohe Fachkompetenz sowie eines der besten Wissenschaftsratings österreichischer Ärzte auf. „Dass er persönlich an Engel glaubt, mag zwar befremden, ist aber irrelevant“, so Fiala. Er fordert außerdem im Vorfeld eine wissenschaftlich argumentierte Auseinandersetzung. Mit keinem der nominierten Personen wurde ein inhaltliches Gespräch geführt.

Utl: Jurymitglieder haben kaum wissenschaftliche Reputation

Im Gegensatz zu Prof. Huber können die Jurymitglieder ein deutlich geringeres wissenschaftliches Rating für sich in Anspruch nehmen, wie ein Blick auf deren Publikationsliste zeigt. Von dem zehnköpfigen Beirat haben überhaupt nur drei eigene wissenschaftliche Publikationen aufzuweisen, deren Score bei weitem nicht an jenen von Prof. Huber heranreicht. Aufklärungsbedürftig ist auch die Rolle der Universität Wien, zumal diese Hetz-Kampagne von Mitgliedern der Uni getragen wird. „Mit Verunglimpfung von Ignaz Semelweis durch das damalige wissenschaftliche Establishment haben wir in Österreich ein Mahnmal gesetz und deutlich gezeigt, welch negative Auswirkungen diese Art der unwissenschaftlichen Auseinandersetzung hat.“ Im übrigen bestehe der Verdacht, dass die GWUP verdeckt von der Industrie gesponsert wird, „womit sich deren aggressive Kampagnen gegen Pharmakritik – ob berechtigt oder nicht - auch erklären“, so Fiala.


Utl: Doku „Vaxxed“ deckt auf und sollte gezeigt werden

Weiters vom GWUP nominiert ist der britische Arzt Andrew Wakefield, der im deutschen Sprachraum zu einer Galionsfigur der Impfskeptiker geworden ist und in der Doku „Vaxxed“ prominent zu Wort kommt. Diese neue Filmdoku deckt auf, dass die US Gesundheitsbehörde CDC Daten von Studien gefälscht und vernichtet hat, die bewiesen, dass Impfungen schwere Nebenwirkungen haben können. „Der Film zeigt, wie skandalös manipulativ und unwissenschaftlich die US amerikanische Gesundheitsbehörde CDC selbst vorgeht, um die Interessen der Pharmaindustrie zu vertreten. Nicht der Film, sondern die CDC und die GWUP hätten den Preis des Goldenen Bretts verdient, so Fiala abschließend. Es ist befremdlich, dass der Verein „Skeptiker“ zwar dazu aufruft, Dinge kritisch zu hinterfragen, gleichzeitig aber Menschen verurteilt, wenn sie gerade dies tun. www.vaxxed-derfilm.de

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