Förderung als Innovationsmotor?

Eine Veranstaltung der Plattform innovative Gebäude vom 16. November 2017

Wien (OTS) - Wohnbauförderung, Mustersanierung, Sanierungsscheck oder Direktzuschüsse – die Förderungen in Österreich sind regional unterschiedlich. Eines haben sie gemeinsam: Die Ansuchen gehen zurück. Die Plattform Innovative Gebäude Österreich lud am 16.11.2017 zu einem Netzwerktreffen um die Bedeutung von Förderungen als Innovationsmotor zu diskutieren.

„Die Wohnbauförderung muss weiterhin eine hohe Kontinuität aufweisen“, zeigte sich etwa Dr. Wolfgang Amann vom Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen (IIBW) überzeugt. Denn trotz Rückgänge ist die Wohnbauförderung ein wichtiges Mittel in der Wohnbaupolitik, waren sich alle Podiumsteilnehmer einig. DI Robert Temel, Sprecher der Plattform Baukulturpolitik, und DI Stefan Geier von der MA 20 der Stadt Wien waren sich einig, dass gemischt genutzter Stadtraum die Zukunft sei und plädierten für eine Förderung auch von gemischt genutzten Gebäuden.

Ein weiterer Trend: Mobilität und Wohnraum sind eng miteinander verknüpft zu betrachten. Denn einerseits bestimmt der Wohnort über den ökologischen Fußabdruck bei den Wegen – Stichwort Zersiedelung – andererseits werden die beiden auch technologisch enger zusammenwachsen. Dann, wenn E-Mobility breitentauglich geworden ist und es darum geht, den Wohnraum auch mit Ladestationen für das Auto auszustatten. DI Franz Mair, Energieexperte des Landes Salzburg: „Wir müssen weit über das Passivhaus hinausdenken.“

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