Budget 2018: Wiener Wohnbau-Offensive startet voll durch

533 Mio. Euro fließen in Wohnbauförderung - Novelle der Wiener Bauordnung - Neue Gemeindewohnungen nehmen Form an

Wien (OTS/SPW-K) - Rund 533 Mio. Euro sieht die Stadt Wien für das kommende Jahr vor, um neuen und erschwinglichen Wohnraum zu errichten. „Allein um rund 266 Mio. Euro wird neu gebaut. Wir starten also mit der Wiener Wohnbau-Offensive voll durch. 13 Bauträgerwettbewerbe an 17 Standorten mit rund 11.000 Wohneinheiten werden seit 2016 Zug um Zug realisiert“, so SP-Gemeinderat Kurt Stürzenbecher, der besonders die Wichtigkeit der angekündigten Novelle der Wiener Bauordnung erwähnt: „Die Schwerpunkte sind eine Weiterentwicklung des Schutzes historischer Bausubstanz, raschere Verfahren sowie eine Verbesserung für KleingärtnerInnen.“

„In Wien steht der leistbare Wohnraum im Mittelpunkt. Über 60 Prozent der Wienerinnen und Wiener leben in sozial geförderten Wohnungen - das ist internationale Spitze. Der Stadt Wien ist es außerdem als einzige wachsende Metropole gelungen, die Wohnkosten-Entwicklung durch ein Maßnahmenbündel einzubremsen“, resümiert Stürzenbecher.

Zwtl.: Neue Gemeindewohnungen nehmen Form an=

„Es geht voran. Insgesamt sind 28 Standorte mit rund 2.450 Wohnungen in Bearbeitung. Die Rede ist von neuen Gemeindewohnungen. Für 120 Wohneinheiten in der Fontanastraße 1 in Favoriten sind die Bietergespräche beendet. Der Spatenstich erfolgt noch heuer, der Bezug soll Ende 2019 möglich sein. Ende 2018 beginnt der Bau von 290 Wohneinheiten am Handelskai 214 in der Leopoldstadt. 100 Wohneinheiten am Emil-Behring-Weg in Meidling sind kurz vor der Einreichung. Und für die Seestadt Aspern werden in den kommenden Wochen Projektdetails vorgestellt“, erläutert SP-Gemeinderat Gerhard Kubik und stellt klar: „Wien wird auch weiterhin günstige Grundstücke für den geförderten Wohnbau bereitstellen, die Stadt Wien ist auch auf private Wohnbauträger angewiesen. Wir wissen, dass die wachsende Stadt wachsenden Wohnraum braucht - leistbaren Wohnraum!“

Laut SP-Gemeinderat Peter Florianschütz ist die in Wien gelebte soziale Durchmischung außerdem ein Schlüssel zu einem friedlichen Zusammenleben aller Kulturen und Einkommensklassen. „Die Opposition kann gerne meckern, was sie will. Slums, Ghettos und Angstgegenden wie in anderen Metropolen herbeizureden, ist grober Unfug. Denn die sucht man in Wien vergebens.“ Zur Sicherung des sozialen Wohnbaus hat der Amtsführende Stadtrat Michael Ludwig eine Innovationswerkstatt ins Leben gerufen. „Die Internationale Bauaustellung (IBA_Wien) macht den sozialen Wohnbau erlebbar. Die ganze Welt beneidet uns darum und will mehr über das Erfolgsgeheimnis Wiens erfahren. Unter dem Motto ‚Neues soziales Wohnen‘ wird auch die größte kommunale Siedlung der Nachkriegszeit - die Per-Albin-Hansson-Siedlung - modernisiert.“


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