- 21.11.2017, 16:16:42
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Budget 2018: Stadtentwicklung und Klimaschutz als Schwerpunkte
Wien (OTS) - „Auch 2018 werden durch die Geschäftsgruppe
Stadtentwicklung und Verkehr die Grundlagen für die jährlich
zumindest notwendigen 10.000 Wohnungen geschaffen, ausreichend Grün-
und Freiräume eingeplant, Schulbauten vorbereitet, ausreichend
Betriebsflächen ausgewiesen. Damit treffen wir Vorsorge, damit Wien
auch in Zukunft eine der lebenswertesten Städte der Welt bleibt“, so
Wiens Vizebürgermeisterin und Stadträtin für Stadtentwicklung,
Verkehr, Klimaschutz, Energieplanung und BürgerInnenbeteiligung Maria
Vassilakou.
„Es geht darum, die Errichtung von qualitätsvollem und leistbaren
Wohnraum sicher zu stellen und auch für soziale Durchmischung in den
neuen Stadtteilen zu sorgen. Exemplarisch für zentrale Projekte der
Stadtentwicklung stehen neben Projekten in der Donaustadt, in
Floridsdorf oder Liesing die Areale des ehemaligen Nordbahnhofs und
des ehemaligen Nordwestbahnhofs“, so der Planungssprecher der SPÖ
Wien, Gerhard Kubik.
Die städtebauliche Entwicklungszone Nord- und Nordwestbahnhof ist
eine der größten innerstädtischen Entwicklungszonen der Stadt. Auf
den in Summe rund 129 Hektar großen Arealen ist eine Bebauung mit
Wohnraum für rund 37.000 EinwohnerInnen und 25.000 Arbeitsplätze samt
ergänzender Infrastruktur vorgesehen. Weitere Beispiele für
Stadtentwicklungsprojekte sind die Weiterentwicklung der Seestadt,
des Hausfelds, des Donaufelds, von Atzgersdorf, der Althangründe oder
des Klimaschutzstadtteils Eurogate.
Die Anpassung an den Klimawandel ist zum wesentlichen Faktor für die
Planung neuer Stadtentwicklungsgebiete in Wien geworden. Es geht
neben vielen anderen Aspekten beispielsweise um die vorausschauende
Planung von ausreichend Grün- und Freiraum, es geht um ausreichende
Beschattung.
Auch in Zukunft werden in Wien zahlreiche
BürgerInnenbeteiligungsverfahren stattfinden und die frühzeitige und
umfassende Information vor Ort beziehungsweise
Mitbestimmungsmöglichkeiten gewährleisten.
Auch der steigende Bedarf an Schulraum erfordert die Errichtung
zusätzlicher Klassen bei Pflichtschulen, d.h. an bestehenden
Standorten werden Gebäude saniert und Erweiterungsbauten errichtet.
2018 ist dies u.a. an den Adressen 11., Bürgerspitalwiese und 12.,
Längenfeldgasse 13-15 vorgesehen. Weiterer Schwerpunkt im
Bildungsbau ist das „Campus+ Bildungseinrichtungen – Neubauprogramm
2012-2023“. 2018 ist die Fertigstellung der Ganztätigen Neuen
Mittelschule 21., Stammersdorf/Brünnerstraße vorgesehen. Für die
Bildungscampusse 2., Nordbahnhof und 22., Berresgasse ist der
Baubeginn geplant. Die Planungsarbeiten für den Bildungscampus 3.,
Eurogate werden abgeschlossen.
Darüber hinaus beginnt 2018 unter anderem die Detailplanung für die
Neugestaltung des Schwedenplatzes in der Inneren Stadt. Auch der
Reumannplatz in Favoriten wird ein neues Gesicht bekommen, unter
Einbindung der Wienerinnen und Wiener. Weitere Neugestaltungsprojekte
betreffen die Bruno-Marek-Allee, den Pius-Parsch-Platz
beziehungsweise die Lange Gasse. Der Ausbau der Infrastruktur für die
Elektromobilität wird fortgesetzt ebenso wie der Ausbau des
Radwegenetzes. Die Planungsphase für die 2. Ausbaustufe der U2/U5
durch die Magistratsabteilung 18 wird in Angriff genommen. Das
Öffi-Paket wird weiter umgesetzt. Die Parkraumbewirtschaftung wird
auf Teile des 11. Bezirks ausgeweitet.
Im Bereich Energieeffizienz setzt die Stadt Wien im kommenden Jahr
neue Maßstäbe für die öffentliche Beleuchtung. Bis 2020 werden die
Seilhängeleuchten auf LED-Technik umgestellt. Damit spart die Stadt
Wien Energie und reduziert die Wartungskosten enorm.
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